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Santiago de Chile
Höhe: 522 m
Provinz: Región Metropolitana
Einwohner: 6 Millionen (im Ballungsraum)
Klima: mediterran
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Beste Reisezeit:
Reisen nach Santiago de Chile sind ganzjährig zu empfehlen.
Von Dezember bis Januar kann es sehr heiß sein.
Gesundheitshinweise allgemein:
-
Tipps für Ausrüstung und Kleidung:
keine besonderen Hinweise
Sehenswertes:
Santiago de Chile ist eine der Metropolen Südamerikas und liegt zu den Füßen der Anden.
Die Stadt ist Verkehrsknotenpunkt, Wirtschafts- , Medien- und Handelszentrum Chiles und verfügt über zahlreiche Universitäten.
Die Umgebung der Stadt ist eine anerkannte Weinbauregion.
Hotels in Santiago: (Auswahl)
> Hotel Los Jazmines ***
> Hotel Presidente ***
> Hotel Plaza Londres ***
> Eurotel Providencia ****
> Hotel Fundador ****
> Hotel Alcala del Rio ****
> Hotel Bonaparte ****
> Hotel Galerias ****
> Hotel Atton El Bosque ****
> Hotel Kennedy *****
Programme ab Santiago:
> Stadtrundfahrt Santiago de Chile
> Ausflug ans Meer: Fahrt nach Valparaiso und Viña del Mar
> Ausflug ins Weingebiet Valle del Maipo, mit Weinverkostung
Entfernungen:
Los Andes
Rancagua
Algarrobo
Valparaiso
Viña del Mar
Mendoza (ARG)
La Serena
Valdivia
Puerto Varas
Puerto Montt
Buenos Aires (ARG)
Calama
Arica
Puerto Natales
Punta Arenas
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114 km
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1574 km
2062 km
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3353 km
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Flughafen:
Internationaler Flughafen "Comodoro Arturo Merino Benítez"
Entfernung vom Zentrum: 7 km
Flughafencode: SCL
Allgemein:
Santiago liegt in einem Kessel am Río Mapocho. Die Umgebung der Stadt ist zum Norden hin das Aconcagua-Tal und zum Süden das Rancagua-Becken. Östlich die Andenkette und westlich liegt die Küstenkordillere (Cordillera de la costa) vor der Stadt.
Dies kann man vom Cerro San Cristóbal (liegt 320 m höher als die Stadt) aus sehr gut sehen.
Weitere Ausflugsziele sind die Plaza de Armas im Centrum und in der näheren Region Weingüter von weltbekannter Qualität (Concha y Toro, Undurraga).
Valparaiso und der Badeort Viña del Mar sind in knapp 2 Stunden über die Autobahn erreichbar und
machen die Orte somit zu empfehlenswerten Tagesausflügen.
Trotz der langen Geschichte gibt es in Santiago nur wenige historische Bauten. Dies liegt zum einen daran, dass die Stadt immer wieder durch Erdbeben zerstört wurde und zum anderen am Neureichtum Chiles. Zur Zeit der spanischen Conquista war die Stadt eher bedeutungslos, der Aufschwung kam erst mit der Unabhängigkeit.
Geschichte in Zahlen:
1500 Das Inkareich umfasst in seiner Ausdehnung auch das Gebiet wo sich heute Santiago befindet. Die Ureinwohner hier sind aber in erster Linie die Mapuche.
1540 Am 13.Dezember erreicht der spanische Konquistador Pedro de Valdivia den Río Mapocho, wo ihm die Inka unter Manco Capac II feindselig gegenüber stehen.
1541 Durch Verhandlungen mit den Inka kann Pedro de Valdivia am 12.Februar
auf dem Hügel "Cerro Santa Lucia" die Stadt "Santiago del Nuevo Extremo"
mit 150 Einwohnern gründen.
1541-1557 Teilweise heftige Aufstände der Mapuche. Pedro de Valdivia kann sich nur schwer im von Rest der Welt isolierten Santiago halten.
1553 Pedro de Valdivia wird am 25. Dezember in der Schlacht von Tucapel gefangen genommen und hingerichtet.
1560-1650 Die Ureinwohner werden unterdrückt und wie Sklaven behandelt.
Es kommt immer wieder zu Aufständen und Angriffen.
1647 Ein starkes Erdbeben zerstört die Stadt
1730 Ein weiteres starkes Erdbeben richtet große Schäden an
1745 Bau der Kathedrale auf der Plaza de Armas
1778 Bau der ersten Brücke über den Río Mapocho
1783 Erneut wird Santiago durch ein Erdbeben stark getroffen.
1817 Schlacht von Chacabuco, bei der argentinische und chilenische Unabhängigkeitskämpfer (San Martín und O´Higgins) die Spanier besiegen.
Am 12. Februar erklärt Chile seine Unabhängikeit.
1818 Am 5. April fällt in der Schlacht von Maipú (bei Santiago) die endgültige
Entscheidung gegen die Spanier.
1843 Gründung der Universität (Universidad de Chile) in Santiago
1846 Die Moneda wird Regierungssitz (bis heute)
1885 Santiago hat 190.000 Einwohner
1882 Die Hauptpost (Correo Central) auf der Plaza de Armas wird fertiggestellt
1888 Gründung der Universidad Católica
1907 333.000 Einwohner
1920 507.000 Einwohner
1925 Gründung des bekanntesten Fußballclubs Chiles: Colo Colo (19. April)
1930 Umbau der Stadt. Rund um die Moneda (Regierungspalast) entsteht das
Verwaltungsviertel, Ministerien und weitere öffentliche Einrichtungen. 696.000 Einwohner.
1940 952.000 Einwohner
1952 Santiago ist Millionenstadt und hat 1,4 Millionen Einwohner
1960 Die starke Einwanderung hält unvermindert an: 1,9 Millionen Einwohner.
Die soziale Situation vieler Einwohner ist schlecht, viele Kinder sind unterernährt.
1967 Eröffnung des Flughafens am 9. Februar
1970 Salvador Allende wird demokratisch gewählt.
Erste Maßnahmen der neuen Regierung:
-Erhöhung der Löhne der Arbeiter und Angestellten um 35-60%
-Einfrierung der Mietpreise und Preise für wichtige Grundnahrungsmittel
-Kostenlose Schulbildung und Gesundheitsversorgung
-Täglich kostenlose Milch für Schulkinder, sowie 1 Paar Schuhe
-Enteignung der ausländischen Konzerne und Banken
1973 Militärputsch am 11. September unter Pinochet
Ermordung oder Selbstmord (?) von Salvador Allende
1973-1990 Militärdiktatur unter Pinochet, der viele Menschen zum Opfer fielen.
Die Militärs morden und foltern nach Belieben. Die dunkelsten Jahre Chiles.
1975 Eröffnung der Metro
2002
Die Einwohnerzahl beträgt 5,3 Millionen
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