Galápagos Kreuzfahrt B1  M/C Anahi

Galápagos-Kreuzfahrt westliche Inseln mit M/C Anahi

Reisekarte Galápagos-Kreuzfahrt westliche Inseln mit M/C Anahi
Reiseroute zur Reise
(Inseln): Baltra-Santa Cruz-Tintoreras-Isabela-Fernandina-Santiago-Rábida-Bartholomé-Seymour Norte-Baltra

Die Galápagos-Kreuzfahrt der Variante "B1" auf dem Luxus-Katamaran "Anahi" führt zu den westlichen Galápagos-Inseln. Auf dieser Tour steht die Begegnung im Vordergrund. Dabei geht es vor allem um die Begegung mit den typischen Galapagos-Tieren, aber da die Tour in einer Kleingruppe stattfindet, sollten auch die menschlichen Begegnungen mit Gleichgesinnten diese Reise bereichern. An Bord werden Sie sich sehr wohlfühlen, denn die "Anahi" ist ein Luxus-Katamaran, der Ihnen während der Tour alle Komfort bietet.

Ausgangspunkt der Reise ist Quito oder Guayaquil

Die Reise beginnt am Flugplatz in Baltra, auf den Galapagos. Sie können bequem entweder von Quito oder von Guayaquil aus nach Baltra fliegen. Nach dem Empfang in Baltra werden Sie hinüber zur großen Nachbarinsel Santa Cruz gebracht und gehen dort im Hafen von Puerto Ayora an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Anahi".

Insel Santa Cruz (Wanderung)

Von Puerto Ayora aus fahren Sie in das Hochland von Santa Cruz, welches von saftig grünen Scalesien-Wäldern geprägt ist. Sie besuchen den Lavatunnel und werden sicherlich eine gute Anzahl Landschildkröten sehen.

Tintoreras (Tour im Schlauchboot)

Die kleine Insel Tintoreras befindet sich, umgeben von türkisfarbenen, klaren Wasser, in der Nähe des Hafens Puerto Villamil, vor der Insel Isabela. Hier werden Sie von einer unvorstellbaren Artenvielfalt überrascht. Hier leben Meeresleguane, Weißspitzen-Riffhaie, Galápagos-Pinguine, Meeresschildkröten, Seelöwen und viele weitere Arten.

Insel Isabela (Wanderungen, Tour im Schlauchboot, Schnorcheln)

Auf Isabela besichtigen Sie die 25 Meter hohe "Mauer der Tränen", die Häftlinge während der Zeit der Strafkolonie (1945-1959) hier errichten mussten.
Sie besuchen aber auch eine Aufzuchtstation für Riesenschildkröten und unternehmen eine Wanderung zum Vulkan Sierra Negra, der im Jahr 2005 das letzte Mal ausgebrochen ist. Am Moreno-Point, in der Nähe der Elizabeth-Bucht, unternehmen Sie eine Schlauchboot-Fahrt und können dabei sehr viele Vogelarten beobachten.
Natürlich dürfen auch Tagus Cove, die Punta Tortuga, die Urbina-Bucht und der Vicente Roca Point nicht fehlen, damit Sie eine Vorstellung von der Artenvielfalt der Galápagos-Tierwelt bekommen. Freuen Sie sich auf Pinguine, flugunfähige Kormorane, Landleguane, Krallenriffe, Riesenschildkröten, Rochen und beim Schnorcheln auf jede Menge bunter exotischer Fische, wie den Mondfisch.

Insel Fernandina (Wanderung)

Fernandina wurde bisher von keiner eingewanderten Tierart erreicht, gilt daher als eines der wenigen unberührten Ökosysteme der Erde. Dominiert wird die Insel vom aktiven Vulkan "La Cumbre". Die Lavafelder reichen bis zum Meer.

Insel Santiago (Schnorcheln, Wandern)

Auf der Insel Santiago besuchen Sie Egas Port und auch hier können Sie hervorragend schnorcheln. Die Unterwasserwelt bietet Riffhaie, Schildkröten, Rochen und eine wunderschöne Unterwasserlandschaft.

Insel Rábida (Wanderung, Tour im Schlauchboot, Schnorcheln)

Diese kleine Insel gehört zu den buntesten und vulkanisch abwechslungsreichsten Inseln der Galápagos. Sie lockt mit atemberaubenden Ausblicken und Fotomotiven und auch hier kann man wieder sehr gut schnorcheln. Für Ornithologen ist sie ein Paradies, denn einige der seltenen Arten gibt es hier in Hülle und Fülle. Neun Arten Darwinfinken, Galápagos-Falken, Pelikane, um nur einige zu nennen.

Insel Bratholomé (Wanderung, Tour im Schlauchboot, Schnorcheln)

Hier befindet sich eines der beliebtesten Fotomotive der Galápagos-Inseln, der Pinnacle-Rock. Ansonsten besteht Bartholomé aus einem erloschenen Vulkan mit einer Vielzahl von roten, orangefarbenen, schwarzen und grünen Vulkanformationen. Vom Gipfel der Insel hat man einen Panoramablick der ersten Kategorie.

Seymour Norte (Wanderung, Tour im Schlauchboot, Schnorcheln)

Auf dieser kleinen Insel können Sie Seelöwen, Blaufußtölpel, Fregattvögel, Land- und Meerechsen und viele weitere Tierarten beobachten.

Reiseverlauf & Programme

Tag 1: Insel Baltra (Flughafen)- Puerto Ayora (Insel Santa Cruz)

Tag 1: Insel Baltra (Flughafen)- Puerto Ayora (Insel Santa Cruz)
In Baltra werden Sie am Flugplatz  von Ihrem Guide abgeholt und per Bus zum Itabaca Kanal gebracht werden, welchen Sie mit einer kleinen Fähre überqueren. Nach einer weiteren Stunde Fahrt werden Sie mit Motorbooten zur Yacht gebracht, wo Sie mit einem Erfrischungsgetränk erwartet werden und anschließend nach dem Beziehen der Kabinen Ihr Mittagessen zu sich nehmen können. Nach einer kurzen Ruhepause geht es dann schon gegen 14.00 Uhr in das Hochland von Santa Cruz.
Das Hochland ist ein grüner und dicht bewachsener Teil der Insel, wo Sie während eines geführten Spaziergangs die schönen Bäume wie Farn, Segge, und Miconia entdecken können. Darüber hinaus können Sie die Riesenschildkröten, welche dort frei leben, betrachten. Diese Tiere sind allerdings sehr scheu und sollten auf keinen Fall gestört, gefüttert oder berührt werden. Sie können auch einige Vogelarten wie die Darwinfinke oder den „Pajaro Brujo", einen wunderschönen Vogel mit rotem Gefieder betrachten. Sie finden ebenfalls eine nette, einfach gehaltene Möglichkeit, sich etwas mit einem Getränk zu erfrischen. Später geht es dann zu den Lavatunnels, dem Produkt eines Vulkanausbruchs vor ca. 5 Millionen Jahren, wobei Sie einen im Zuge einer kurzen Wanderung besichtigen können.
Anschließend geht es zurück nach Puerto Ayora und von dort aus zur Yacht. Um 19.00 Uhr werden Sie offiziell mit einem Willkommensgetränk begrüßt und können danach Ihr Abendessen einnehmen. Nach dem Essen gibt es eine kurze Beschreibung der morgigen Tagesaktivitäten.

Tag 2 Insel Isabela,Tintoreras, Vulkan Sierra Negra, Schildkröten-Aufzuchtstation

Tag 2 Insel Isabela,Tintoreras, Vulkan Sierra Negra, Schildkröten-Aufzuchtstation
Isabela ist die größte und gleichzeitig eine der jüngsten Inseln des Archipels. Gegen ein Uhr morgens brechen Sie von Puerto Ayora nach Isabela auf, wo Sie gegen 6.00 Uhr in Puerto Villamil ankommen. Um 6.30 Uhr werden Sie vom Guide geweckt und können um 7.30 Uhr Ihr Frühstück einnehmen.
Am Vormittag gibt es zwei Programm-Möglichkeiten: Tintoreras oder Vulkan Sierra Negra

Tintoreras ist eine kleine Insel. Sie kommen dort leicht hin und landen bei einer hübschen Bucht, wo Sie im ruhigen Wasser Seelöwen, Meerschildkröten, Meerechsen, Rochen, etc. betrachten können. Die Bucht ist mit einer Spalte aus klarem Wasser verbunden, welche sehr flach ist, wo man Riffhaie, Seelöwen und einige kleinere Fische beobachten kann. Der größte Teil des Wegs ist Lava, darüber hinaus geht es über den Sandstrand mit Seelöwen und Meerechsennestern. Dort kann man ebenfalls die Nolana Pflanze sehen, eine sehr seltene Pflanze in diesem Bereich. Außerdem geht es über einen Strand aus schwarzen Steinen, welcher von Mangroven umgeben ist. Während des Weges können Sie viele Meerechsen beobachten.
Tintoreras ist der einzige Ort, wo Echsen sich erfolgreich ohne natürliche Feinde vermehren können.

Wichtige Hinweise: Da einige Teile von Tintoreras Brutstätten der Meerechsen sind, muss man während der Brutzeit sich sehr vorsichtig in der Nähe der Nester verhalten. Riffhaie fressen nachts, sodass sich einige Tiere tagsüber in der Spalte ausruhen. Aus diesem Grund dürfen Sie dort leider nicht schwimmen, darüber hinaus könnte dies die Seelöwen und ihr natürliches Verhalten stören.

Der Vulkan Sierra Negra (schwarzer Berg) ist ein großer Schildvulkan im Südosten der Insel, der eine Höhe von 1.124 Metern erreicht. Westlich vereinigt sich dieser Vulkan mit dem Vulkan Cerro Azul, nördlich mit dem Vulkan Alcedo. Er ist einer der aktivsten Vulkane Galapagos und ist erst 2005 das letzte Mal ausgebrochen. Unsere geführte Tour startet in Puerto Villamil. Nach etwa 30 Minuten Fahrt geht es eine Stunde zu Fuß bis zum Rand des Kraters. Der Ausblick ist sehenswert. Der Sierra Negra Krater ist mit 7,2 mal 9,3 Kilometer Durchmesser der zweitgrößte Krater der Welt. Innerhalb des Kraters kann man die noch vom Ausbruch in 2005 frische Lava beobachten. Nach einer etwa zweistündigen Wanderung vom Kraterrand kommen wir den als Vulkan Chico bekannten Bereich, wo man immer noch Dampf aus der Erde aufsteigen sehen kann. Die Landschaft selbst hat etwas von einer Mondlandschaft und es können einige weiter entfernte Vulkane Isabelas beobachtet werden. Dieser letzte Besuch wird Besuchern in eher gutem physischen Zustand empfohlen. 

Am Nachmittag besuchen Sie eine Schildkröten-Aufzuchtstation.

Wichtiger Hinweis: Abhängig vom Wetter können die heutigen Reiseplanungen modifiziert werden.

Tag 3 Insel Isabela (Punta Moreno, Elizabeth-Bucht, Marielas-Inseln)

Tag 3 Insel Isabela (Punta Moreno, Elizabeth-Bucht, Marielas-Inseln)
Punta Moreno, zwischen den Vulkanen Sierra Negra und Cerro Azul gelegen, besitzt einen Wanderweg von etwa 2,1 km, der Sie an einem Lavastrom Pahohoe (erstarrte Lava in geriffelter Form ähnlich eines Akkordeons) entlang zu einem Komplex von Lagunen führt. Die Vegetation dieses Bereichs ist vor allem auf die Mangroven um die Seen beschränkt, auch drei Kakteenarten findet man dort. Die Hauptattraktion Punta Morenos sind die Küstenlagunen inmitten der schwarzen Lavaströme und die vielen Vogelarten. Von dort aus hat man einen Panoramablick auf die drei aktivsten Vulkane, Sierra Negra, Cerro Azul und La Cumbre (Insel Fernandina).

Wichtige Hinweise:
• Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Flamingos, welche sehr geräuschempfindlich und leicht zu verschrecken sind.
• Um zu der großen Lagune zu gelangen müssen Sie 700 Meter gebrochene Lava zurücklegen. Dies ist schwierig zu laufen, daher empfehlen wir bequeme und passende Schuhe für diese Wanderung.
• Durch die hohen Temperaturen, insbesondere von Dezember bis Mai, ist es besser, die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag für diesen Ausflug zu nutzen, da das Terrain kaum Schutz vor dem starken Sonnenschein bietet.

Nachmittags geht es nach Elizabeth Bay, wo Sie mit dem Zodiac Boot zu den kleinen Marielas Inseln fahren, wo die größte und wichtigste Pinguinkolonie auf den Galapagosinseln ist. Es geht weiter zu einer Bucht, welche von roten Mangroven mit grünen Blättern umgeben ist. Dort kann man Meeresschildkröten, flugunfähige Kormoranen, Adlerrochen, goldene Rochen, braune Pelikane und Seelöwen entdecken. Oft kann man sogar Galapagos-Falken sowie Pompano- und Goldfische sehen. Die Landschaft ist ebenfalls wunderschön. Anschließend Rückkehr zur Yacht, wo Sie Ihr Abendessen einnehmen und sich ausruhen können.

Tag 4 Insel Isabela (Tagus-Bucht, Urbina-Bucht)

Tag 4 Insel Isabela (Tagus-Bucht, Urbina-Bucht)

Genießen Sie auch heute, wie an jeden Tag dieser tollen Kreuzfahrt, die frische Meeresbrise und die maritime Welt gemütlich von einer der Sonnenliegen an Deck, aber bitte unbedingt mit ausreichend Sonnenschutzmittel. Was steht heute auf dem Plan? Urbina Bay ist östlich des Alcedo Vulkans zu finden. Der Wanderweg von etwa 3,2 km startet am Strand. Sie navigieren durch Sandsubstrate, Bimsstein, Lava-, Korall- und Pflanzenformationen, wo sie die Baue von Landleguanen betrachten können. Dieser Bereich ist ebenfalls interessant, da er ein perfektes Beispiel für die geologischen Aktivitäten der Insel ist. Weiterhin kann man im Wasser Meeresschildkröten und Rochen sehen und es gibt einen kurzen Weg zu einem Korallenriff, welches die Erhebung aus dem Meer von 1954 beweist. Von hier aus kommt man auch leicht zu den Alcedo- und Darwin-Vulkanen. Dort hat man sehr gute Chancen, große farbige Landleguane und Riesengalapagosschildkröten, flugunfähige Kormorane, Blaufusstölpel, Galapagospinguine, Pelikane und Meerechsen zu sehen. Der Weg geht durch das ehemalige Korallenfundament. Bei der Erhebung wurden 6 km Riff auf 5 Meter über den Meeresspiegel erhoben, was die Küste um eine Dreiviertelmeile vergrößert hat. Es soll im selben Jahr auch einen Vulkanausbruch gegeben haben, aber es fehlen konkrete Beweise. Es gibt einen Bereich von Rhyloite (vulkanischer Fels, welcher durch einen Ausbruch produziert wird), wo es durch den Säuregrad dieses Substrats keine Pflanzen wachsen.


Nachmittags geht es zu Tagus Cove. Bei einer Tour den Klippen entlang in einem Zodiak-Boot, hat man gute Chancen, Galapagospinguine, flugunfähige Kormoranen und andere Seevögel zu sehen. Von der Anlegestelle muss man etwa 30 Minuten bis zum höchsten Punkt des Kliffs laufen, von wo man den Darwin-See sehen kann, welcher noch salzhaltiger als das Meer ist. Auch mehrere Vulkane kann man von diesem Punkt aus betrachten. Die Tagus Cove Bucht ist westlich des Darwin Vulkans, der Weg dort beträgt ca. 1,8 km. Diese Bucht war ein Favorit für Piraten und Walfänger, eine Tradition, welche man heute noch sieht: die Einschreibung vom Namen des Boots. Am Anfang des Wegs geht es bergauf, man passiert einige Treppen, wo man eine kleine Höhle mit Einschreibungen bis in das 19. Jahrhundert hinein findet. Der Weg, meist Kies, führt in den inneren Teil der Insel, am Darwin See entlang. Auf dem Weg können Sie viele Seevögel und die trockene Vegetation betrachten. Schließlich, an den Lavafeldern des Darin Vulkans angekommen, können Sie auch den Tuffkegel, in dem der Darwin-See liegt, und das beinahe kugelförmige Vulkangestein betrachten.

Wichtige Hinweise:
• Seien Sie bei der Landung wegen der starken Wellen vorsichtig
• Neben dem Wanderweg ist ein Ausflug mit einem sogenannten Panga-Boot sehr interessant. Allerdings sollte man den Vögeln, insbesondere den schreckhaften Pinguinen nicht zu nahe kommen.
• Kein Abfall ist in der Nähe des Ufers erlaubt. Dies ist insbesondere an diesem Ort wichtig, da der Wind den Abfall in den Buchten akkumuliert.
• Während der Regensaison ist dies insbesondere für interessierte an der Flora der Insel eine einmalige Attraktion.

Tag 5 Insel Fernandina (Punta Espinosa)- Insel Isabela (Punta Vicente Roca)

Tag 5 Insel Fernandina (Punta Espinosa)- Insel Isabela (Punta Vicente Roca)
Die Insel Fernandina ist die drittgrößte Insel des Archipels und hat eine einzige Besucherseite: Punta Espinoza im Nordosten der Insel. Punta Espinoza ist ein schmaler Felsvorsprung aus Lava und Sand, welches vom Grund des Vulkans zum Meer geht. Wahrscheinlich kam die Erhebung der Punta Espinoza durch einen Vulkanausbruch in den 1820ern zustande. 1975 kam es zu einer erneuten Erhebung um 90 cm, weswegen der Pier nur in Zeiten der Flut genutzt werden kann. Der letzte Vulkanausbruch war 2005 und hat drei Tage lang gedauert. Punta Espinoza ist berühmt für seine großen Meerechsen-Kolonien und wird von Tierarten wie der Galapagosscharbe, dem Galapagospinguin, dem Galapagosfalken, der Galapagosschlange bewohnt. Außerdem gibt es dort den sogenannten Lavakaktus, welcher in junger Lava gedeiht und nur wenig Waser benötigt.

Wichtige Hinweise: Fernandina ist die einzige Insel ohne Säugetiere. Bitte versuchen Sie, dies dabei zu belassen, indem Sie keinerlei Tiere oder Essen mitnehmen. Das Gebiet, welches besucht werden kann, ist sehr fragil, daher bleiben Sie bitte immer auf dem Weg.
• Während der Brutzeit der Meerechsen (Januar-Juni) muss man aufpassen, nicht auf Ihre Nester (Löcher im Sand) zu treten. Diese Reptilien nisten im Sand und decken manchmal das gesamte Gebiet ab.
• Halten Sie mindestens 2 m Abstand zu den Kormoranen und Pinguinen
• Landungen sind bei Flut zu empfehlen, da bei Ebbe die Anlegestelle nicht erreichbar ist und man an den Felsen landen muss.

Im „Mund" des Seepferdchens, welches den nördlichen Teil der Galapagos Inseln formt, ist der Punta Vicente Roca, welcher nachmittags besucht wird. Dort formen die Überreste eines ehemaligen Vulkans zwei türkise, vom Meer geschützte Buchten. Dort kann man per Panga-Boot an dem Kliff entlang fahren oder die halb versunkenen Höhlen erkunden. Masken- und Blaufusstölpel sitzen dort und Kormorane können an der Küstenlinie und den Kliffen gefunden werden. Die Unterwasserwelt ist ebenfalls voller Tiere, was Punta Vicente Roca zu einem beliebten Tauch-Spot macht. Es gibt eine Bucht, welche man vom Meer aus erreichen kann, wo man zu einer Seelöwenbucht gelangt.

Tag 6 Insel Santiago (Puerto Egas)- Insel Rábida

Tag 6 Insel Santiago (Puerto Egas)- Insel Rábida
Heute geht es nach Puerto Egas, ein schwarzer Sandstrand westlich von James Bay und nordwestlich von der Insel Santiago. Südlich findet man den Sugarloaf Vulkan, wo man vulkanisches Tuffgestein, welches auch den schwarzen Sandstrand geschaffen hat, findet. Der Krater hat nördlich eine Salzwasserlagune, welche während der Sommersaison austrocknet und als Salzmine genutzt wird. Besonders während der Ebbe kann man am zerklüfteten Ufer viele Wassertiere wie Meerechsen und Seelöwen betrachten. Am Ende des Weges kann man einige Grotten besichtigen, wo oft Seebären und Reiher zu finden sind. Dies ist oft die einzige Möglichkeit, einen Galapagos-Seebären zu sehen.

Wichtige Hinweise: Es ist verboten, in den Krater der Salzmine zu gehen, da dort Lagunenvögel nisten und jegliche Störung sehr übelnehmen. Der Sugar Loaf ist nicht für Besucher geeignet, es sind schon einige Menschen hinuntergerollt. Dieser Bereich ist überaus gefährlich!

Nachmittags geht es zur Insel Rábida, welche durch die rote Farbe der Felsen und des Sands einmalig ist. Das vulkanische Material der Insel ist eher porös und Faktoren wie Regen, Salzwasser und Seebrisen haben es schließlich oxidiert. Der rote Sandstrand führt uns nach 1,1 km zu der Küstenlagune hinter dem Strand, wo Sie Landvögel wie Finke, Tauben, Schwirlen und Spottdrosseln sehen können. Bei der Lagune sind außerdem eine Kolonie Flamingos zu sehen.

• Der Strand ist immer offen für Besucher, allerdings muss vor nistenden Pelikanen Abstand gehalten und Seelöwen dürfen nicht gestört erden
• Bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie plötzliche und schnelle Bewegungen. Die Flamingos könnten sich erschrecken und wegfliegen, wenn Sie zu nahe kommen
• Die Insel Rábida hat viele Schluchten und Gebüsche, welche gute Nist- und Schlafplätze für Seevögel sind. Es gibt außerdem eine kleine Kolonie von Seebären.

Tag 7 Insel Sombrero Chino und Insel Bartholomé

Tag 7 Insel Sombrero Chino und Insel Bartholomé
Heute Morgen geht es zum Sombrero Chino (Chinesischer Hut), einer kleinen Insel südöstlich von Santiago. Sie hat die Form eines chinesischen Hutes, wenn man sie von weitem betrachtet. Das Material dieser Insel heißt "Splatter" (Lava, welche als Tropfen dort, wo sie herkommt fällt und so seine kegelförmige Gestalt erhält). Westlich kann man die Kissenähnlichen Lavaformationen erhalten, welche zeigen, dass die Ströme unterhalb des Meeres geformt und hochgehoben wurden, weswegen man Korallenköpfe über der Lava findet.
Dieser Besuch hilft dabei, die geologische Lage der Inseln und Lavaröhren sowie -ströme zu verstehen. An Tieren kann man Seelöwenkolonien, Meerechsen und Galapagospinguine antreffen.
Der Rundweg ist 700 m lang und man braucht mindestens eine halbe Stunde für die Wanderung.

Wichtige Hinweise:
• Es ist verboten, bis zur Spitze zu klettern, da Lavaströme auf dieser Insel sehr fragil und leicht zu erodieren sind
• Der Sombrero Chino wird nur durch einen kleinen Kanal aus türkisen Wasser von der Insel Santiago getrennt. Der angrenzende Lavastrom auf der Insel Santiago gehört nicht zum Besucherbereich.
• Man kann am Ufer der Insel Santiago sehr schön schnorcheln gehen, es gibt viele Tierarten unter Wasser, die man beobachten kann.

Nachmittags geht es zur Insel Bartolomé, gegenüber von der Sullivan Bay, welche zwei für Besucher offene Seiten besitzt. Die erste bietet die Möglichkeit, bis zum Gipfel der Insel zu klettern, wo man als Besucher viele vulkanische Formationen, wie Lavabomben, Spatter- und Asche-Kegel, Lavaströme und Lavaröhren sehen kann. Diese Mondlandschaft ist eine der Hauptattraktionen der Insel.
Auf der anderen Seite hingegen können Besucher am wunderschönen Strand relaxen, welcher tolle Gelegenheiten zum schnorcheln bietet. Am Fundament des großen Gipfelfelsen, welcher die Insel dominiert, kann man bunte Fische, manchmal auch Pinguine und Meeresschildkröten beobachten. Bei einem kurzen Spaziergang zu Bartolomes zweiten Strand, wo schwimmen strengstens verboten ist, kann man von einer sicheren Entfernung aus Weissspitzenriffhaie beobachten.

Wichtige Hinweise:
• Bleiben Sie auf den Wegen. Die geologischen Eigenheiten und Böden sind sehr delikat. Um weitere Erosionen zu vermeiden wurden sogar Treppen gebaut.
• Auf dem Gipfel der Insel gibt es einen Leuchtturm. Gehen Sie dort bitte nicht hin, da der Boden dort aus sehr delikatem Vulkanschlot besteht und einstürzen könnte.
• Gehen Sie nicht zu nahe an die Pinguine an Land heran, da dies ihr natürliches Verhalten verändern könnte. Es ist besser, diese vom Panga-Boot aus zu beobachten und fotografieren. Bleiben Sie im Strandbereich.
• Wenn Sie den Gipfel erklimmen und es mehr als eine Gruppe gibt, warten Sie einen Moment, um weiterhin in separaten Gruppen zu bleiben.

Tag 8 Insel Seymour Norte- Insel Baltra (Flughafen)

Tag 8 Insel Seymour Norte- Insel Baltra (Flughafen)
Nordseymour, nördlich von Baltra, besitzt seit 1932 eine wachsende Leguanpopulation, welche von Baltra nach Seymour verschleppt wurden, da man geglaubt hat, dass diese dort bessere Überlebenschancen hätten. Die Buschvegetation der Insel wird von der größten Nistkolonie der großen Fregattvögel Galapagos bewohnt. Darüber hinaus ist diese Insel die westlichste Verteilung dieser Spezies.

Wichtige Hinweise:
• Bitte halten Sie Abstand von den Nestern der Fregattvögel, insbesondere während der Brutzeit. Halten Sie auch andere Besucher dazu an
• Manchmal nisten auch einige Vögel auf dem Weg. Man muss deswegen nicht vom Weg abkommen, die Gruppe sollte stattdessen weiter zusammenbleiben und langsam vorbeilaufen, um die Vögel nicht zu stören.
• Auch nistende Leguane dürfen auf keinen Fall gestört werden.

Nach dem morgendlichen Ausflug geht es anschließend zum Flughafen Baltra, von wo aus Sie zum Festland und von da aus Ihre Heim- oder Weiterreise beginnen.

Unterkünfte

Kabine Standard

Kabine Standard

Kabine auf der M/C Anahi
Der Motorkatamaran "Anahi" verfügt über sechs Doppel-Standard-Kabinen im Hauptdeck. Diese verfügen über Doppelbett oder Twin-Betten, Fenster und Klimaanlage. Jede Kabine hat ein eigenes Duschbad / WC.
Unterkunft Kategorie
B
Kabine Suite

Kabine Suite

Kabine auf der M/C Anahi
Der Motor-Katamaran "Anahi" verfügt über zwei Suiten auf dem Oberdeck. Diese sind je 24 m² groß und die Gäste schlafen im King-Suize Doppelbett.
Unterkunft Kategorie
A

Preiskategorien zur Auswahl

B
Unterkunft & Preis
Kategorie B

Preis p. P. in einer Doppelkabine:
3.570,00 €
Preis p. P. in einer Einzelkabine:
5.970,00 €

A
Unterkunft & Preis
Kategorie A

Preis p. P. in einer Doppelkabine:
3.770,00 €
Preis p. P. in einer Einzelkabine:
6.300,00 €

Hinweise

Für den Besuch der Galapagos-Inseln wird seit dem 05.02.18 die Vorlage eines Hin- und Rückflugtickets und der Hotelreservierung /Schiffsreservierung für die geplante Aufenthaltsdauer verlangt.

Im Preis enthalten

  • Unterkunft in der gewählten Kategorie
  • Vollverpflegung an Bord (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
  • Alle Transfers und Programme laut Reisebeschreibung
  • Qualifizierte Reiseleitung
  • Naturführer (Englisch)
  • Schnorchelausrüstung

Nicht im Reisepreis enthalten

nationaler Flug auf die Galápagos-Inseln (muss separat zur Kreuzfahrt gebucht werden), Getränke und nicht aufgeführte Mahlzeiten, persönliche Ausgaben (Trinkgelder, Minibar, Telefonate), Eintritt in den Galápagos-Nationalpark (z.Z. 100 USD p.P.), Galápagos-Transitkarte (z.Z. 20 USD p.P.), Neoprenanzug (ca. 5 USD pro Tag und Person);

Preise gültig bis

31.12.2021

Reiseinfos zur Reise

Buchungsschluss

12 Wochen vor Reisebeginn (Kapazitäten vorausgesetzt, unverbindliche Vorreservierung möglich)

Mindestteilnehmerzahl

ab 1 Person

Reiseziele dieser Reise

Reisetermine

Ganzjährig, 2x im Monat

Genaue Termine auf Anfrage!

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Bild Galápagos Kreuzfahrt B1  M/C Anahi
Galápagos Kreuzfahrt B1 M/C Anahi
Tour B1- 8 Tage
  • 8 Tage auf den Galápagos
  • Schiffskategorie: First Class
  • Westliche Galápagos 
  • Tolle Exkursionen auf verschiedenen Inseln
  • Vollverpflegung an Bord
p.P. ab 3.570,00 € zur Reiseanfrage
Erfahrung seit 2004
100% Einzigartig & individuell
Verantwortung für Natur & Mensch
Unsere Reisen sind sicher
Beste Betreuung von A-Z
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www.reallatino-tours.com