Reiseziel Cuyabeno

Reiseinformationen für Cuyabeno

Auf einen Blick: Tropisches Wasserlabyrinth

Das Cuyabeno-Naturreservat  ist eines der schönsten Naturschutzzonen im ecuadorianischen Oriente. Der tropische Regenwald besteht hier aus einem Labyrinth von Wasserläufen und ist während der Regenzeit dann großflächig überschwemmt.

Die Region wurde mit der Entdeckung der Erdölvorkommen besiedelt. Leider hat gerade dieser Wirtschaftszweig auch zu massiven Zerstörungen der intakten Umwelt geführt, weswegen die Einrichtung des 666.000 ha großen Schutzgebietes sehr wichtig war.

Denn das Cuyabeno-Naturreservat bietet Lebensraum für zahllose Tier- und Pflanzenarten, von denen einige auch sehr selten sind. Zudem leben hier die indigenen Völker vom Stamme der Siona-Secoya und Cofán in Eintracht mit der Natur.

Die Anreise in das Naturschutzgebiet erfolgt ab Lago Agrío, Tarapoa oder Cuyabeno. 

Beste Reisezeit: Wann ist die beste Reisezeit für Cuyabeno?

Im tropischen Regenwald regnet es, wie der Name vermuten lässt, sehr oft. Die Regenfälle sind wichtig damit die üppige Vegetation gedeihen kann. Im Cuyabeno Reservat regnet es häufig. Von Dezember bis Februar weniger als den Rest des Jahres. Von Mai bis Juli ist die Region überschwemmt. Die Temperaturen sind über das Jahr hinweg konstant und variieren nur zwischen Tag und Nacht. Die besten Reisemonate haben wir grün markiert.

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Sehenswertes: Sehenswertes in Cuyabeno


Eindrücke vom Río Cuyabeno



Die Cuyabeno-Lodge aus der Luft

Auf den Urwald-Lodges kann man auch sehen, wie die typischen Speisen der Region zubereitet werden.

Mitunter kann man auch selbst Hand anlegen und wie hier, Maniokmehl herstellen.

Highlight sind Bootsfahrten auf den Flüssen des Cuyabeno-Flusssystems.







Diese Natur gilt es unbedingt zu erhalten. Leider wurden in Ecuador bereits große Urwaldgebiete vor allem durch die Ölindustrie zerstört.

Abendstimmung am Río Cuyabeno

Der Wasserfall "Cascada San Rafael" befindet sich an der Grenze der Provinzen Sucumbíos und Napo, am Ort El Chaco. Von Lago Agrío aus ist der größte Wasserfall Ecuadors in einer zweistündigen Autofahrt erreichbar.

Entfernungen: Entfernungen ab Lago Agrío (Nueva Loja)

Ziel Entfernung Fahrzeit
Tarapoa 76 km 1 h 30 min
Coca 85 km 1 h 45 min
Quito 265 km 5 h

Nationalpark: Reserva de producción faunísta Cuyabeno

Cuyabeno Ecuador

Eröffnet 26.07.1979
Größe 60.338 km²
Landschaft Tropischer Amazonas-Regenwald am Äquator, prägende Flüsse: Cuyabeno, Lagartococha, Aguarico.
Tiere Das Cuyabeno-Reservat gehört zu den artenreichsten Regionen der Erde. Es gibt hier sehr viele Tiere, darunter über 500 Vogelarten wie Hoazin, Papageienarten, Tukane, Reiher..
Ca. 170 Säugetierarten wie z.B. Puma, Jaguar, Ameisenbär, Flachlandtapir,Pekaris, Gürteltiere, Brüllaffen, Krallenaffen, Tamarinaffen, Riesenotter, Wasserschweine, Amazonas-Seekuh, Süßwasserdelfine;
Amphibien und Reptilien, wie z.B. Anakonda, Kaimane, Leguane, viele Froscharten, Schildkröten;
Viele Fischarten (u.a. Piranas, Zitteraale, Welse) und Insekten.
Pflanzen Auch die Pflanzenwelt ist sehr vielfältig. Man geht von etwa 4000 Arten aus. Es gibt viele Palmenarten wie die Buriti-Palme, Ceibos, Bromelien, Helikonien, Macrolobium-Bäume, viele Orchideenarten;
Lage Das Cuyabeno-Reservat liegt im Drei-Länder-Eck zwischen Ecuador, Kolumbien und Peru. Im Süden grenzt es nahezu an den Yasuni-Nationalpark.

Öffnungs­zeiten keine Beschränkungen
Eintritt
kostenlos  (Stand 20.05.2019)
Links Webseite   Landkarte

 

Kurzgeschichte: Die Kurzgeschichte von Cuyabeno

Um 1900 
Die Region besteht größtenteils aus unberührtem tropischen Regenwald und wird ausschließlich von indigenen Völkern bewohnt. Zu ihnen gehören die Cofán, Secoya, Siona und die Amazonien-Kichwa. 

1970 
Gründung von Nueva Loja als Stützpunkt für die neu erschlossenen Ölfelder in der Umgebung. Die Einwohner sind angeworbene und umgesiedelte Erdölarbeiter. 

1972 
Beginn der Erölförderung in der Region und gleichzeitig Beginn der Zerstörung der tropischen Regenwälder. 

1979 
Gründung des Naturreservats Cuyabeno
Kurze Zeit später werden dennoch große Teile des Naturreservats dem Erdöl geopfert.

1986 
Beginn des Öko-Tourismus in der Region Cuyabeno. Den Anfang macht eine Gruppe aus 16 Holländern. 

1991
Nach Protesten von Umweltverbänden, die das Naturreservat Cuyabeno schützen wollen, ändert die Regierung Ecuadors lediglich die Grenzen des Nationalparks.

2005 
Nueva Loja hat 44.000 Einwohner und ist die größte Stadt im ecuadorianischen Amazonasbecken. 

18.08.2006 
Ein Leck in einer Ölpipeline führt dazu, dass ca. 1000 Barrel Erdöl (ca. 159.000 Liter!) in den Fluß Cuyabeno Chico und in die Cuyabeno-Lagune gelangten. Die führt zu einer Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes, dem viele Tiere zum Opfer fallen.

2014 
Der Ökotourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung und entwickelt sich besonders im Cuyabeno-Nationalpark. 

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