Besuch des El Ceibo Museums und der Lagune Charco Verde

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Zuerst unternehmen Sie einen Abstecher in das Museum „El Ceibo“. Hier ist in sechs Besuchersälen die private Sammlung von Moisès Ghitis Rivera ausgestellt, welche die verschiedenen Kulturen der ethnischen Gruppen der Insel zeigen. 2007 eröffnete Ghitis das Museum in seinem eigenen Haus. Durch die Arbeit seiner Eltern auf dem Land und die Entdeckungen von vorkolumbischer Keramiken und Werkzeugen entwickelte sich das Interesse am Kulturerbe. Die Sammlung wurde durch Freunde ergänzt, die Ihre Funde mit ausstellen. Zudem gibt es einen Ausstellungsraum zur Währung des Landes. Hier befindet sich die Sammlung der verschiedenen Scheine und Geldmünzen (ca. 800 Stück), die die Geschichte Nicaraguas widerspiegeln.
Danach fahren Sie zur legendären Lagune "Charco Verde". Das Naturreservat Charco Verde im Süden der Insel breitet sich über 20 Hektar tropischen Trockenwald aus und liegt zwischen den zwei Vulkanen der Insel. Sie bietet Schutz für viele Tiere, darunter auch verschiedene Zugvögel. In der Mitte des Reservats liegt der smaragdgrüne See Charco Verde, der seine Farbe den vielen Algen, die darin wachsen, verdankt. Früher hielten die Indianer hier ihre Zeremonien und Opferrituale ab. Hier sieht man noch unberührte Natur. Wenn Sie Glück haben, sehen Sie ein paar Affen. Die Einwohner der Insel erzählen sich viele Geschichten über Charco Verde. Eine der bekanntesten Legenden: Der Dämon Chico Largo, der am Grunde des Sees wohnt, nimmt in Höhe der Finca Venecia Gestalt an und überredet jeden, einen teuflischen Pakt mit ihm einzugehen. Eine weitere Legend ist, dass es auf dem Grunde des Sees einen Ort namens „El Encanto“ gibt. Dort leben die Menschen, die um Charco Verde herum Früchte gestohlen oder gewildert haben. Sie wurden zur Strafe in Kühe, Schweine, Krokodile oder Schildkröten verwandelt. Manche Metzger in der Umgebung behaupten, manche geschlachteten Tiere hätten Goldzähne gehabt.