Archäologische Tour San Pedro de Atacama

Infos zum Reiseprogramm

Diese Tour führt zunächst in das Museum R.P. Gustavo Le Paige, in dem sich eine eindrucksvolle Sammlung der Atacama-Kultur befindet. Le Paige war ein belgischer Padre und Gründer des Museums. Das Museum zeigt zahlreiche Funde aus der Atacama-Wüste, unter anderem sind mumifizierte Inka-Leichen, Keramiken, Textilien und Schmuck zu sehen. Es handelt sich um das beste archäologische Museum Chiles. Die ältesten Mumienfunde der Welt stammen aus der Atacama-Region. Danach besuchen Sie die San Pedro Kirche, eine der ältesten Kirchen von Chile. Ihr Dach ist mit Kaktusstämmen gebaut. Anschließend lernen Sie den Kunstgewerbemarkt (Feria Artesanal) kennen und fahren dann zur prähistorischen Siedlung Tulor. Man schätzt, dass in der Region Puna im Norden von Chile bereits vor ca. 11.000 Jahren die ersten Siedlungen entstanden. Die Atacameños waren die Gründer der sogenannten San-Pedro Kultur und ließen sich in den Oasen der Atacama-Wüste nieder. Um 800 v.Chr. errichteten sie die Siedlung Tulor. Dieser Ort blieb etwa 1300 Jahre besiedelt. Etwa im Jahre 900 n.Chr. entstand hier die befestigte Stadt Quitor. Im 12. Jhd. eroberten die Inka die Gebiete der Atacameño und versuchten, sie in ihren Kulturkreis einzubinden. Sie bauten die Stadt Pukará de Quitor weiter aus.

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