Ganztagesexkursion Nationalpark Alerce Costero

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Inmitten der Provinz Valdivia, etwa 75 km südlich von der gleichnamigen Stadt, befindet sich der Nationalpark Alerce Costero. Vor Jahren fanden viele Arten von Flora und Fauna hier Schutz vor der Eiszeit und überlebten dadurch die kalte Epoche. Der 2010 gegründete Nationalpark dient heute dem Schutz dieser zahlreichen, teilweise sogar endemischen Arten. Hierzu zählen unteranderem eine chilenische Südbuchenart, verschiedene Myrtengewächse, Steineiben und zahlreiche Reben und Farne. Vogelbeobachter gehen hier auch gern auf die Suche nach dem Magellanspecht und nach endemischen Vögeln, unteranderem zu Kategorie Sperling und Specht. Aktuell wurden 77 verschiedene Tierarten in dem Nationalpark gezählt. Auf dieser Ganztagestour fahren Sie nach dem Frühstück zu dem kleinen Ort Niebla und überqueren dort die Bahía de Corral. Von Corrales aus geht es dann weiter bis in den Nationalpark, wo Sie eine etwa drei stündige Wanderung unternehmen. Auf dem beliebtesten Pfad des Regenwaldes, dem Sendero Alerce Milenario, kann man die prächtige Flora und Fauna ideal genießen. Wasserfälle und Bäche kreuzen den Weg und auch die Sicht auf die Bergketten ist bezaubernd. In einer magischen Atmosphäre läuft man teilweise auf Holzstegen, weshalb der Wanderweg auch als sehr komfortabel und sicher gilt. Während der Wanderung trifft man auch auf einen mächtigen Überlebenden aus der Eiszeit, dem Alerce cuyo tronco. In der Fachsprache ist dieser Höhepunkt der Ganztagestour auch als Fitzroya bekannt. Diese Patagonische Zypresse ist ein immergrüner Baum und kann Wuchshöhen von 45 bis 50 Metern sowie einen Durchmesser von bis zu fünf Metern erreichen. Weiterhin können diese mächtigen Bäume auch ein sehr hohes Lebensalter erreichen. Einige der hier gefunden Alerces existieren schon seit über 2.000 Jahren.


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