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Reiseinformationen für Tumbes

Tumbes liegt im Norden Perus ca. 10 km von der Grenze zu Ecuador. Die Stadt wurde einst von dem Volk der Tumpis bewohnt und gehörte auch zum Inkareich. 1528 betrat Francisco Pizarro an dieser Stelle das erste Mal heutiges peruanisches Land. Die Stadt ist nicht sehr touristisch und mehr als Anflughafen für Aufenthalte an den schönsten Ständen Perus.

Tumbes war eine der wichtigsten Schauplätze im Peruanisch-Ecuadorianischen Krieg im Juli 1941, da es zu der Zeit noch zu Ecuador gehörte und erst 1942 Peru im Vertrag von Rio de Janeiro zugesprochen wurde. Durch den warmen Strom, der hier auf die Küste trifft, lädt das Meer das ganze Jahr über zum Baden ein. Zudem ist es auch bei Surfern ein sehr beliebtes Reiseziel.

In der Gegend wir heute besonders Tabak, Reis, Baumwolle, Bananen und Süßkartoffeln angebaut. Eins ist sicher, hier scheint immer die Sonne! Strände in der Region sind Máncora, Colán, Lobitos, Cabo Blanco, Órganos, Punta Sal, Zorritos oder Puerto Pizarro.

Tumbes ist auch bekannt für seine gute Küche. Die wichtigsten Mahlzeiten der Region sind Fisch- und Meeresfrüchtegerichte. So ist das bekannteste Gericht „Cebiche de Conchas Negras“ (schmackhafte Muschelart, gewürzt und in Limettensaft mariniert, serviert mit Zwiebeln, Süßkartoffeln und Mais).

Nach Tumbes kann man ganzjährig reisen. Die Tage sind heiß, die Nächte angenehm. Es regnet selten und der Pazifik hat hier immer über 20°C Wassertemperatur. Die besten Reisemonate haben wir grün markiert.
Klimatabelle Tumbes (5 m)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez  
31 32 32 32 31 30 30 29 28 29 29 30 Tag
22 22 22 22 21 20 19 18 19 20 20 21 Nacht
4 7 8 3 2 1 1 1 1 1 1 1 Regentage
24 26 25 24 23 22 22 22 22 22 22 23 Wassertemperaturen
Entfernungen und Fahrzeiten im Auto
Reiseziel Entfernung Fahrzeit
Puerto Pizarro 10 km 13 min
Playa Hermoso 16 km 40 min
Manglares de Tumbes 29 km 43 min
Reserva Nacional de Tumbes 30 km 50 min
Machala (ECU) 99 km 1 h 30 min + Grenze
Cuenca (ECU) 250 km 4 h 15 min + Grenze
Guayaquil (ECU) 270 km 4 h 30 min + Grenze
Piura 290 km 5 h
Chiclayo 500 km 8 h
Lima 1.600 km 28 h
Mangrovenwälder, Tumber, Peru 
„Parque Nacional Cerro de Amotape“: Der Nationalpark schützt die Trockenwälder und die äqutorialen Wälder im Vorland und den westlichen Anden. Interessante Tierarten sind z.B. der Heulaffe.
Mangrovenwälder, Tumber, Peru
Reserva Nacional de Tumbes: Dieses Reservat dient dem Schutz der tropischen Küstenwälder und der hier lebenden Tierwelt. Viele Arten, die dieses Gebiet aufsuchen, sind vom Aussterben bedroht. Santuario Nacional los Manglares de Tumbes: Hier mischt sich Süß- und Salzwasser, sodass eine große Biodiversität beobachtet werden kann. Es werden ca. 120 Vogelarten und fast 100 Fischarten und Krokodile gezählt. Das Schutzgebietbietet eine sehenswerte Mangrovenlandschaft, die eine Bootsfahrt lohnt. Sie können von Vögeln bis zu Krokodile verschiedene Tierarten beobachten. 

Vogelbeobachtung, Mangrovenwälder, Tumber, Peru

Vogelbeobachtung ist bei Puerto Pizarro und El Angolo möglich.
Pre-Inka Zeit 
Verschiedene Gruppierungen bewohnen die Gegend um Tumbes. So zum Beipiel das  Volk der Tumpis (ursprünglich Quitumbe), welches vermutlich aus dem Norden stammt. 

Ab 1438 
Während der Inka-Regierung Pachacutecs führt er die Region in sein Reich ein und Huayna Cápac entwickelt die Stadt zu einem strategischen Zentrum, sodass Wege, Häuser, Paläste und Tempel verstärkt gebaut werden.

1528
Der Spanier Francisco Pizarro betritt zum ersten Mal heutiges peruanisches Land. Zu Kolonialzeiten ist Tumbes noch nicht von Bedeutung. Der Name wird vermutlich vom Namen des Volkes Tumpis abgeleitet. 

1532 
Francisco Pizarro besucht die Stadt zum zweiten Mal und stößt auf starken Widerstand der Chilimaza. Dieses Ereignis geht als die „Schlacht der Mangroven“ (la batalla de los manglares) in die Geschichte ein. 

7. Januar 1821 
Tumbes ist die erste Stadt, die die Unabhängigkeit der Spanischen Krone durch San Nicolás de Tumpis proklamiert. 

1941 

Peruanisch-Ecuadorianischer Krieg: Tumbes wird vor allem durch die Zamurilla-Schlacht ("Batalla de Zamurilla") zu einem der wichtigsten Schauplätze. 

1942

Das Gebiet wird Peru zugesprochen und entwickelt sich immer mehr zu einem wichtigen Zentrum im Norden Perus. 

1953 
Ein schweres Erdbeben erschüttert die Region und zerstört Teile der Stadt. 

1970 
Das Erdbeben in Ancash und in der Nähe von Piura (7,7 auf der Richterskala) zerstören große Teile der Stadt. 

1972 
Eröffnung der nationalen Universität von Tumbes 

1997-1998 
Das Wetterphänomen „El Niño” verursacht starke Regenfälle, welche große Teile der Region überfluten und auch in Tumbes schwere Schäden anrichtet. Dies führte zum Rückgang der Stadtentwicklung und hohen wirtschaftlichen Einbußen. 
Ausgewählte Verbindungen ab Tumbes
Reiseziel Art Entfernung Zeit
Lima Direktflug 1.000 km 2 h

Tumbes Reisen

Tumbes
Reisebaustein

Tumbes

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3/4 Tage
Preis p. P. ab
250,00
Reisebeginn jederzeit

Unser komplettes Reiseangebot für Peru finden Sie unter Peru Reisen.

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