Erleben Sie auf dieser Mietwagenreise durch Nordargentinien eine der faszinierendsten Regionen Südamerikas rund um Salta, Cafayate, Cachi und die Quebrada de Humahuaca. Zwischen Anden, Wüstenlandschaften und kolonialem Erbe entdecken Sie die Höhepunkte des argentinischen Nordens flexibel und authentisch auf eigene Faust.
Starten Sie Ihre Rundreise in Salta, einer der schönsten Städte Argentiniens, geprägt von kolonialer Architektur und lebendiger Kultur. Die charmante Altstadt bildet den idealen Ausgangspunkt für Ihre Erkundung von Nordargentinien.
Cafayate begeistert mit spektakulären Felsformationen der Quebrada de las Conchas und ist berühmt für seine exzellenten Torrontés-Weine. Genießen Sie die einzigartige Verbindung aus Naturerlebnis und kulinarischem Genuss.
Das malerische Dorf Cachi liegt eingebettet in die beeindruckende Bergwelt der Anden und bietet authentisches Nordargentinien fernab der touristischen Zentren. Die Anfahrt über spektakuläre Passstraßen ist ein Highlight Ihrer Reise.
Die Quebrada de Humahuaca zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften Argentiniens mit ihren farbenprächtigen Bergen und traditionellen Dörfern wie Purmamarca. Diese Region verbindet Natur, Geschichte und indigene Kultur auf einzigartige Weise.
Am Morgen übernehmen Sie Ihren Mietwagen im Stadtbüro oder am Flughafen von Salta. Anschließend verlassen Sie die Stadt in südlicher Richtung und folgen der Ruta Nacional 68 durch das fruchtbare Valle de Lerma, das für seinen Obst- und Gemüseanbau bekannt ist.
Schon bald erreichen Sie die beeindruckende Quebrada de las Conchas, die Sie auf rund 75 Kilometern durchqueren. Diese spektakuläre Schlucht fasziniert mit ihren außergewöhnlichen Sandsteinformationen, die durch Wind und Wasser geformt wurden und klingende Namen tragen - darunter „El Sapo" (die Kröte), „El Fraile" (der Mönch) und „El Obelisco". Ein besonderes Highlight ist die imposante „Garganta del Diablo" (Teufelsschlucht).
Kurz vor Cafayate passieren Sie auf der linken Seite die markanten Felsformationen „Los Castillos", bevor sich die Landschaft in das Tal des Río Calchaquí öffnet. In dieser Region gedeihen auf beiden Seiten der Straße zahlreiche Weinberge, die Cafayate zu einem der bekanntesten Weinanbaugebiete Argentiniens machen.
In Cafayate angekommen, checken Sie in Ihr Hotel ein und haben anschließend Zeit, die charmante Kleinstadt mit ihren rund 11.000 Einwohnern zu erkunden und ein gemütliches Restaurant für den Abend zu wählen.
Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zu einem Ausflug zu den eindrucksvollen Ruinen von Quilmes. Die Fahrt führt Sie auf der legendären Ruta 40 etwa 20 Kilometer in südlicher Richtung.
Cachi selbst ist ein idyllisches Andendorf mit rund 2.200 Einwohnern, geprägt von historischer Kolonialarchitektur und einem trockenen, sonnenreichen Klima. Sehenswert ist vor allem die Kirche „San José" aus dem 17. Jahrhundert, die heute als Nationalmonument gilt.
Nach dem Check-in in Ihrem Hotel bietet sich ein Ausflug in den nahegelegenen Nationalpark Los Cardones an, der für seine beeindruckenden, bis zu 12 Meter hohen Cardón-Kakteen bekannt ist. Die Strecke führt über Payogasta und umfasst etwa 42 Kilometer.
Wer eine besonders stilvolle Unterkunft sucht, kann alternativ in der Hacienda de Molinos übernachten, etwa 40 Kilometer südlich von Cachi gelegen. Von dort aus lässt sich auch die Estancia Colomé besuchen - das älteste und höchstgelegene Weingut Argentiniens. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Mietwagenreise um eine zusätzliche Übernachtung zu verlängern.
Heute setzen Sie Ihre Reise zunächst auf der Ruta 40 in nördlicher Richtung fort, bevor Sie bereits nach wenigen Kilometern nach Osten abbiegen und durch den beeindruckenden Nationalpark Los Cardones fahren. Die Strecke führt Sie durch eine faszinierende Landschaft, die von riesigen Kakteen und weiten Andenpanoramen geprägt ist.
Anschließend erreichen Sie wieder die Region rund um Salta und folgen der Straße weiter nach Norden bis nach Purmamarca, dem heutigen Etappenziel. Der kleine, malerische Ort mit rund 2.500 Einwohnern liegt eingebettet in eine einzigartige Bergkulisse und ist bekannt für den berühmten „Berg der sieben Farben", der besonders im warmen Abendlicht seine ganze Schönheit entfaltet.
Am Abend empfehlen wir den Besuch eines gemütlichen Restaurants, in dem traditionelle andine Folklore gespielt wird - ein stimmungsvoller Ausklang eines erlebnisreichen Tages.
Hinweis:
Die direkte Fahrt von Cachi nach Purmamarca über die Ruta 40, den Pass „Abra del Acay" und San Antonio de los Cobres ist nicht gestattet. Die Strecke wird von Mietwagenanbietern aufgrund des sehr schlechten Zustandes, der großen Höhe (bis fast 5.000 Meter), fehlender Pannenhilfe sowie eingeschränkter Mobilfunkabdeckung ausdrücklich nicht erlaubt.
Nach dem Frühstück verlassen Sie Purmamarca und den berühmten „Berg der sieben Farben". Bereits nach wenigen Kilometern erreichen Sie die Ruta Nacional 9, der Sie nach Norden folgen und durch die beeindruckende Quebrada de Humahuaca fahren - ein spektakuläres Hochtal, das vom Río Grande de Jujuy geformt wurde.
Unterwegs begegnen Ihnen zahlreiche Zeugnisse der Geschichte, darunter Überreste der ehemaligen Eisenbahnlinie sowie die archäologische Anlage von Tilcara, ein befestigtes Dorf aus dem 12. Jahrhundert. Zwischen Tilcara und Uquía überqueren Sie zudem den südlichen Wendekreis und befinden sich geografisch in den Tropen - auch wenn das Klima aufgrund der Höhenlage weiterhin mild und trocken bleibt.
In Uquía lohnt sich ein kurzer Halt an der kleinen Kirche aus dem Jahr 1691, bevor Sie Humahuaca erreichen. Die rund 15.000 Einwohner zählende Stadt wurde 1591 gegründet und war einst ein bedeutendes Handelszentrum. Sehenswert sind die Kathedrale „Nuestra Señora de la Candelaria" sowie die historischen Gebäude im Ortskern.
Von Humahuaca aus bieten sich eindrucksvolle Ausflüge in die umliegende Bergwelt an: Besonders spektakulär ist die Fahrt zur Serranía del Hornocal mit dem berühmten „Berg der 14 Farben", dessen Aussichtspunkt etwa 24 Kilometer östlich liegt. Ebenfalls lohnend ist ein Abstecher in das abgelegene Dorf Iruya, das auf eine lange Geschichte zurückblickt und bis heute stark von indigenen Traditionen geprägt ist. Die Bewohner sprechen Quechua und leben eng im Einklang mit der „Pachamama", der Mutter Erde. In der Umgebung finden sich zudem weitere interessante Orte wie die archäologische Stätte Titiconte sowie die Dörfer San Isidro und Pueblo Viejo.
Anschließend fahren Sie zurück in Richtung Purmamarca. Dort können Sie den Nachmittag entspannt im Dorf genießen - oder Sie entscheiden sich für ein weiteres unvergessliches Abenteuer.
Über die spektakuläre, kurvenreiche Cuesta de Lipán schlängelt sich die Straße in zahlreichen Serpentinen hinauf auf das Altiplano, die weite Hochebene der Anden. Oben angekommen eröffnet sich Ihnen eine völlig neue Welt: die faszinierenden Salinas Grandes de Jujuy - ein scheinbar endloses, gleißend weißes Salzmeer, drittgrößter Salzsee der Erde nach dem Salar de Uyuni und dem Salar de Atacama.
Sollten die hier genannten Hotels ausgebucht sein, erfolgt die Unterbringung in einem gleichwertigen Hotel. Gern vermitteln wir auch Ihr persönliches Wunschhotel.
21 Tage vor Reisebeginn, falls noch Kapazitäten
ab 1 Person möglich
Hier finden Sie weitere Reisebausteine für Argentinien, Bolivien, Uruguay, Chile, Peru, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Kreuzfahrten in die Antarktis, mit der Sie die Mietwagenreise Salta individuell kombinieren können.