Reiseziel Cuenca

Reiseinformationen für Cuenca

Auf einen Blick: Cuenca: hohe Lebensqualität und schöne Stadt

Cuenca gehört zu den schönsten Kolonialstädten Südamerikas. Die Stadt ist bei Ecuadorianern und Touristen gleichermaßen beliebt. Das liegt am angenehmen Klima, an der charmanten Altstadt, an den guten Restaurants und dem guten Lebensstil.

Cuenca ist die drittgrößte Stadt Ecuadors und hat 277.000 Einwohner. Sie liegt in einem Andental auf einer Höhe zwischen 2.450 und 2.600 Meter. Wichtig zu wissen: Die in der ganzen Welt bekannten Panamahüte stammen nicht etwa aus Mittelamerika, sondern hier aus Cuenca! Daran hat sich bis heute nichts geändert.

In der Nähe von Cuena liegt die Inka-Stätte Ingapirca und der Cajas-Nationalpark
Sicherlich kann man Ingapirca nicht mit den Inkaruinen Perus vergleichen, dennoch lohnt sich die Tour dorthin. Zum einen weil man so auch in Ecuador ganz authentische Inkastätten besucht, die vom Baustil her identisch mit Peru sind. Zum anderen, und das ist jetzt ein Geheimtipp, sollte man unbedingt ein ganz leckeres, landestypische Mittagessen im Restaurant der Posada Ingapirca (in Sichtweite der Anlage) genießen.

Der Cajas-Nationalpark liegt auf einer Höhe zwischen 3.100 - 4.450 m und hat fast 300 Seen und Lagunen. Hier leben Kondore, Brillenbären, Tapire, Pumas, Ozelote und weitere Tiere. 
Bei Wanderfreunden ist der Park sehr beliebt.



Beste Reisezeit: Wann ist die beste Reisezeit für Cuenca?

Durch die privilegierte Lage bietet Cuenca ganzjährig ein sehr angenehmes Klima des ewigen Frühlings. Zwischen Januar und April regnet es häufig. Die besten Reisemonate haben wir grün markiert.

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Sehenswertes: Sehenswertes in Cuenca und Umgebung


An der Plaza Abdón Calderón, dem wichtigsten Platz Cuencas, befindet sich die neue Kathedrale, deren Bau 1885 begonnen wurde, die aber wegen mehrerer Erdbeben nicht fertiggestellt wurde. Im Bild sieht man leicht, dass der Kirchturm fehlt.



Die neue Kathedrale kann 10.000 Gläubige aufnehmen.

Die Iglesia Santo Domingo, deren Bau 1562 begann. Es war die Kirche der Dominikaner. Besonderes Merkmal sind die beiden Seitentürme.

Turm der San Francisco-Kirche.

Kolonialer Flair im Zentrum von Cuenca

Die San Blas Kirche, die 1935 erbaut wurde. Die Fassade der Kirche ist im romanischen Stil und komplett mit rosafarbenen Marmor überzogen. Im Inneren der Kirche sieht man ein weiteres Merkmal, was diese Kirche einzigartig macht: die drei Hauptschiffe und die zwei kleineren Schiffe sind in Form eines vollendeten lateinischen Kreuzes angelegt.

Die Iglesia "Todos los Santos" (Allerheiligen Kirche) wurde 1924 im eklektischen Stil erbaut. Besonderes Merkmal innerhalb der Kirche: der Boden ist in einigen Ebenen unterteilt, um auf diese Weise die Bedeutung des Altars und des Presbyteriums zu betonen.
Das Rathaus (Sitz des Bürgermeisters der Stadt Cuenca) war von 1913 bis 1999 das Gebäude der Bank Banco del Azuay.

Einer der vielen Stadtpaläste Cuencas

Der Río Tomebamba fließt mitten durch die Stadt.

Die Architektur Cuencas ist sehr interessant. Nicht umsonst wurde das Historische Zentrum Cuencas 1999 von der UNESCO in die Liste des kulturellen Patrimoniums der Menschheit aufgenommen.

Bemalte Mauer in Cuenca. Die Panama-Hüte kommen nicht aus Panama, sondern aus Cuenca, Ecuador.

Das Kloster "Nuestra Señora de la Concepción" war das erste Nonnenkloster der Stadt. Damals hatten die Frauen drei Optionen: sich zu verheiraten, ins Kloster zu gehen oder allein zu leben. Eine Frau die alleine lebte, war aber schlecht angesehen. Die Kirche wurde von 1682-1686 gebaut.



Das Innere der alten Kathedrale, die sich wie die neue Kathedrale ebenfalls an der Plaza Abdón Calderón befindet.

Das Bild "Der Engel mit dem Kind" in der alten Kathedrale ist vermutlich das älteste Bild der Stadt. Es stammt aus dem Ende des 16. Jahrhunderts.



Blick auf Cuenca

Das Estadio Alejandro Serrano Aguilar ist Heimstätte des Vereins "Deportivo Cuenca". 2004 wurde die Mannschaft Meister von Ecuador und wurde in den letzten Jahren durch Teilnahmen an der Copa Libertadores in ganz Südamerika bekannt.

Die "Plaza de Flores" mit der Kirche "Carmen de la Asunción". Sie wurde 1730 errichtet und ist eine der ältesten Kirchen Cuencas.

Wie überall in Ecuador hat auch Cuenca seinen bunten Markt.

Blick zur neuen Kathedrale.









Blick zur neuen Kathedrale mit den nicht vollendeten Türmen



Die Hutfabrik "Homero Ortega" in Cuenca. Hier werden die berühmten Panamahüte aus Toquillastroh hergestellt.
Warum aber heißen sie "Panamahüte", wenn sie doch seit 1630 in Ecuador hergestellt werden? Die Antwort: früher konnten Waren, welche in Südamerika hergestellt wurden, nicht direkt aus Südamerika in die USA eingeführt werden. Alle Waren gingen über die zentrale Sammel- und Zollstelle für den USA-Import, in Panama und erhielten dort den Zollstempel von Panama. Deshalb nannte man die Hüte in den USA "panama hat". Dieser Begriff wurde dann in andere Sprachen so übernommen.

Die Herstellung der Panama-Hüte kann, abhängig von der Faser, sehr aufwendig sein. Es gibt Hüte, die mehrere tausend Dollar kosten.

Verkaufsvitrine in der Manufaktur "Homero Ortega"

Blick auf die neues Kathedrale von Cuenca bei Nacht

Der Ort Baños befindet sich nur 15 Minuten von Cuenca entfernt und wurde 1693 gegründet. Hier gibt es einige gute Thermalbäder.




Der Cajas-Nationalpark liegt auf einer Höhe zwischen 3.100- 4.450 m etwa 30 km westlich von Cuenca und ist ein beliebtes Ausflugsziel. In der hügeligen Landschaft mit Tundravegetation gibt es etwa 270 Seen und Lagunen.



Ingapirca ist die bedeutendste Inkastätte Ecuadors. Vor den Inka gehörte die Stätte dem Volk der Kañari, die von den Inka unterworfen wurden.



Vermutlich umfasste Ingapirca einen Sonnentempel, ein Observatorium zur Himmelsbeobachtung, Lagerräume, rituelle Bäder, Grabstätten, Straßen und Plätze. 

Der "Camino Inka" in Ingapirca

Die Bauwerke ähneln in ihrer fugenlosen Zusammenfügung der Steine  denen in Cuzco, Peru.

Chordeleg befindet sich 43 km von Cuena entfernt. Hier gibt es rund um die Plaza ca. 50 Juweliere und Schmuckgeschäfte, was vor allem Touristen aus Nordamerika anlockt.



Eine typische Vitrine in Chordeleg

Entfernungen: Entfernungen ab Cuenca

Reiseziel
Entfernung Fahrtzeit
Baños 8 km 25 min
Cajas-Nationalpark 30 km 40 min
Azogues 33 km 40 min
Chordeleg 44 km 1 h
Ingapirca 75 km 1 h 30 min
Alausi 158 km 3 h 15 min
Guayaquil 200 km 3 h 45 min
Riobamba 262 km 4 h 45 min
Quito 465 km 8 h (Flug: 50 min)


Verbindungen: Flugverbindungen ab Cuenca

Flughafen CUENCA
Name: "Aeropuerto Internacional Mariscal Lamar"
IATA-Code: CUE
Entfernung vom Zentrum: 3 km

Flughafen Cuenca Ecuador  

Direktflug:
Reiseziel Entfernung Flugzeit
Quito 320 km 55 min


Nationalpark: Der Cajas Nationalpark bei Cuenca

Cajas-Nationalpark Ecuador

Eröffnet 05.11.1996 (Schutzgebiet bereits seit 1977)
Größe 28.808 ha
Landschaft
Anden-Hochland zwischen 3.300- 4.450 m. Tundra-Vegetation mit vielen Seen und Lagunen.
Tiere
Andenkondor, Streifenkarakara, Schopfkarakara, Andentukan, Riesenkolibri, Brillenbär, Weißwedelhirsch, Bergtapir, Puma, Ozelot, Tigerkatze, Füchse, Kaninchen, Forellen usw.
Pflanzen Es kommen viele Arten Orchideen, Farne und Laubmoose vor. Typisch sind auch Polylepis-Bäume und Chuquiraga-Blumen.
Lage Der Cajas-Nationalpark befindet sich westlich der Stadt Cuenca.
Öffnungs­zeiten keine Beschränkungen
Eintritt
kostenlos  (Stand 20.05.2019)
Links   Karte/Plan

 

Tiere und Pflanzen: Tiere und Pflanzen in der Umgebung von Cuenca




Die Blutrote Engelstrompete (Brugmansia sanguinea), Guanto, kann bis zu 4 Meter hoch werden. Sie stammt aus den Anden, wo sie in Höhen zwischen 2.000 und 3.000 Metern gedeiht. Die Inhaltsstoffe sind stark berauschend und können Halluzinationen und weitere Symptome auslösen. Sie wird in Südamerika von den Schamanen als Rauschmittel verwendet. Sie enthält etwa 0,5% Tropan-Alkaloide und gehört zu den giftigen Pflanzen.

Laufstrecke: Die beliebte Laufstrecke von Cuenca ist der Parque de la Madre

Laufstrecke: Rundweg im Park (Tartanbahn)



Laufstrecke Cuenca
In Cuenca läuft man entweder früh am Morgen oder am Abend in der Dunkelheit. Der ideale und sehr beliebte Ort dafür ist der Parque de la Madre, zwischen Río Tomebamba und dem Fußballstadion von Deportivo Cuenca gelegen. 
Eine Laufrunde im Park sind 460 Meter, wobei es aber keine klassische Runde ist. Oftmals läuft Musik, es sind viele Leute unterwegs und alles zusammen macht daraus eine schöne Laufstrecke. Lohnt sich.

Kurzgeschichte: Die Kurzgeschichte von Cuenca

Von 8060 – 5580 vor Christi
Erste Spuren menschlicher Besiedlung in der Region (Jäger und Sammler)

2000 – 500 vor Christi
Zeitalter der Kultur Cerro Narrío (Chaullabamba)

500 vor Christi – 500
Zeitalter der regionalen Entwicklung durch Tuncahuán-Kulturen, die durch Arbeitsteilung, intensive Landwirtschaft, Keramikherstellung und die Verwendung von Metallen (Gold, Silber und Kupfer) gekennzeichnet ist.

500- 1480
Die Region wird vom Volk der Cañari bewohnt und durch sie geprägt.

Um 1460
An Stelle der heutigen Stadt Cuenca befindet sich die Kañari-Siedlung Guapondelig

Um 1480
Die Inka unter Túpac Yupanqui unterwerfen auf blutige Art und Weise das Volk der Kañari und errichten an der Stelle der zerstörten Siedlung Guapondelig den Ort Tumipampa als religiöses und kulturelles Zentrum.

Um 1500
Errichtung der Inka-Festung Ingapirca, vermutlich auf den Ruinen einer Cañari-Kultstätte

1532
Tumipampa wird vermutlich im Erbfolgekrieg zwischen den Inka-Herrschern Waskar und Atawallpa zerstört.

Etwa 1543
Die Kañari und andere Stämme kämpfen mit 3.000 Mann in ihrem Hass auf Atawalpa an der Seite der Spanier gegen die Inka-Vorherrschaft.

1544
Tausende Kañari, die die Spanier vorher gegen die Inka unterstützt hatten, müssen nun für die Spanier unter erbärmlichen Bedingungen in den Gold- und Silberminen arbeiten.

1547
Spanische Konquistadoren erreichen die Ruinen von Tumipampa

12.04.1557
Gründung von Cuenca durch den Gouverneur und Generalkapitän von Quito Gil Ramírez Dávalos als Santa Ana de los Cuatro Ríos de Cuenca. Die Stadt wird nach der Geburtsstadt des Vizekönigs von Peru (Andrés Hurtado de Mendoza) Cuenca in Spanien, benannt.

1682
Eröffnung des kolonialen Klosters „El Carmen de la Asunción“

1682-1729
Bau des Klosters „Monasterios de la Conceptas“


03.11.1820
Cuenca wird von Simón Bolívar für unabhängig erklärt.

1860
Etwa 2000 französische Jesuiten lassen sich friedlich in Cuenca nieder.

1880
Grundsteinlegung der Catedral Nuevo. Die Kirche soll 10.000 Gläubigern Platz bieten.

1930
Errichtung der Kirche "Carmen de la Asunción"

1935
Der Mailänder Pater Carlos Crespi gründet in Cuenca eine Schule und eröffnet ein Museum, wo er Exponate einheimischer Kulturen ausstellt.

30.04.1982
Tod des Paters Crespi September

2008
Eröffnung des Flughafens von Cuenca

2015
Cuenca hat 600.000 Einwohner

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