Reiseziel Galápagos Inseln

Reiseinformationen für Galápagos Inseln

Auf einen Blick: Das einzigartige Naturparadies Südamerikas

Die Galápagos Inseln gehören zu den einzigartigen und faszinierendsten Reisezielen der Welt, denn viele Tiere kann man nur hier sehen.

Um dieses einzigartige Ökosystem zu schützen, stehen 97% Landfläche und 99% Seefläche unter strengem Naturschutz.

Es gibt zwei Reisearten für Galápagos: die Kreuzfahrten, wo man auf dem Schiff übernachtet und das so genannte "Inselhopping". Dabei übernachtet man in Hotels auf bewohnten Inseln Santa Cruz, San Cristobal oder Isabela und kann dann Tagestouren über Land oder mit dem Boot unternehmen. 

Die Galápagos-Inseln befinden sich 972 km vor der Küste Ecuadors im Pazifischen Ozean. Sie bestehen aus 13 größeren Inseln, 6 kleinen Inseln und 107 Felsen bzw. sehr kleinen Inseln. Die größten Inseln sind Isabela, Santa Cruz und Fernandina.

Vor allem für Naturliebhaber sind die Galápagos-Inseln ein ideales Reiseziel, denn viele der hier lebenden Echsen und Schildkröten kommen nur hier vor. Auf Galápagos konnte Charles Darwin große Teile seiner Evolutionslehre entwickeln. 



Beste Reisezeit: Wann ist die beste Reisezeit für Galápagos?

Die Galapagos liegen in den Tropen und teilweise direkt am Äquator. Dennoch ist das Klima eher gemäßigt, weil der kalte Humboldtstrom das Klima beeinflusst. Die Regenzeit ist nicht stark ausgeprägt. Der Januar ist der regenreichst Monat. Von Juli bis Dezember regnet es sehr selten. Galápagos kann ganzjährig bereist werden. Die besten Monate um Wale zu beobachten haben wir grün markiert.

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  Maximal
23 23 22 22 22 21 20 19 18 19 20 21   Minimal
7 5 3 6 3 0 0 0 2 2 1 2   Regentage
25 26 27 26 25 24 23 22 22 22 23 24   Wassertemperatur

Infos zu Schiffsfahrten:
In den Monaten Juni, Juli und August – in der Übergangszeit von Regen- zur Trockenzeit – ist das Meer sehr bewegt und der Seegang am stärksten.  In dieser Zeit sind vor allem die Überfahrten mit den Schnellbooten von Insel zu Insel anstrengender.

 

Sehenswertes: Eindrücke von den Galápagos Inseln


Der Vulkan Sierra Negra auf der Insel Isabela

Das Innere der Isla Santa Cruz

El Garrapatero befindet sich etwa 8 km Luftlinie nordöstlich von Puerto Ayora entfernt. Man erreicht ihn nach einer halbstündigen Taxifahrt und einem 15-minütigen Spaziergang. Die große Bucht hat verschiedene Sandstrände, die auch zum Baden geeignet sind.

Hinter dem Garrapatero-Strand liegt einSüßwassersee, wo man Flamingos, Reiher und andere Vögel beobachten kann.

Beweis für den vulkanischen Ursprung der Inseln



Die Punta Pitt auf der Insel San Cristobal ist der östlichste Punkt der Galápagos-Inseln.

Es gibt für Galápagos zwei Reisevarianten. Mit den Kreuzfahrtschiffen fährt man auch zu den weiter entfernteren Inseln und übernachtet mit Vollpension auf einer Motoryacht. Beim Inselhopping übernachtet man in Puerto Ayora und fährt mit einfacheren Booten zu den näher gelegenen Inseln.






Bei den Ausflügen hat man fast immer die Möglichkeit zum Schnorcheln...

...und kann dann sogar mit Seelöwen spielen.

Auch Kajakfahrten sind auf Galápagos möglich.

Die meisten Menschen kommen hierher, um Tiere aus nächster Nähe zu beobachten.

Auf Galápagos gibt es einige Strände, wo man auch baden kann.

Landkarten: Verschiedene Landkarten zu Galápagos

Die Galápagos Inseln
Galápagos-Inseln StepMap
Insel Santa Cruz
Insel Santa Cruz StepMap

Die Inseln: Eine Kurzbeschreibung der größeren Inseln in der Reihenfolge ihrer Größe

Isabela

Bereich: West 
Größe: 4.588 km² (137x 83 km)
Höchster Punkt: 1.707 m 
Besiedlungszustand: bewohnt (3.100 Einwohner)
Orte: Puerto Villamil 

Reiseart: 
Individuell: Flug (kleiner Flugplatz), Schnellboot ab Santa Cruz oder San Cristobal 
Tour: Kreuzfahrt 

Beschreibung: 
Die größte der Galápagos-Inseln nimmt über 50% der gesamten Galápagos-Landfläche ein. Sie wuchs aus fünf oder sechs Vulkaninseln zusammen. Heute gibt es auf Isabela fünf Vulkane, die alle aktiv sind. Um die Vulkane herum gibt es wenig Vegetation, das südliche Hochland von Isabela ist von dichter Vegetation bedeckt (Farne, Moose, Akazien, Orchideen, Baumopuntien, Mangroven). 

Sehenswert: 
- Größter Vulkankrater der Welt (Vulkan „Sierra Negra“, Durchmesser 10 km)
- Vulkan kann bis zum unteren Kraterrand erklommen werden
- faszinierender Ausblick 
- Bootstouren und Wanderungen zur Tierbeobachtung 
- Reitausflüge 
- Strandspaziergänge (kilometerlange Strände) 
- Lagune Villamil (karibische Flamingos, über 20 Arten von Stelzvögel) 
- Schnorcheln in der Bahía Elisabeth oder Punta Vicente Roca (Rochen, Haie, Wasserschildkröten) 

Fauna:
Blaufußtölpel, Darwinfinken (10 Arten), Flamingos, Sumpfohreulen, Sandregenpfeifer, Fliegenschnapper, Galápagos-Bussarde, Galápagos-Tyrannen, Galápagos-Spottdrosseln, Lavareiher, flugunfähige Kormorane, braune Pelikane, Fregattvögel, Lavaechsen, Galápagos-Pinguine, Galápagos-Riesenschildkröten, Meeresleguane, Grüne Meeresschildkröten, Seelöwen, Rochen, Weißspitzen-Riffhaie, Blauhaie, Wale 


Santa Cruz 

Bereich: Zentral
Größe: 986 km² (43x 31 km)
Höchster Punkt: 864 m 
Besiedlungszustand: bewohnt (20.000 Einwohner)
Orte: Puerto Ayora (16.000 Einwohner), Bellavista, El Carmen, Santa Rosa, Cascajo, Camote; 

Reiseart: 
Individuell: Flug (bis Baltra, dann Fähre) 
Tour: Kreuzfahrt, Insel-Hopping (Ausgangspunkt) 

Beschreibung: 
Die zweitgrößte, aber bevölkerungsreichste Insel des Galápagos-Archipels ist Santa Cruz. Santa Cruz ist recht dicht besiedelt und touristisch erschlossen. Charles Darwin lebte und forschte hier mehrere Jahre. Hier findet man alle auf Galápagos vorkommenden Vegetationszonen, wie zum Beispiel Kakteen-Landschaften oder Scalesia (Baumsonnenblumen)-Wälder. 

Sehenswert
- Besuch der Charles-Darwin Forschungsstation (Aufzucht von Riesenschildkröten) 
- Trekking-Touren zu erloschenen Vulkanen (Krater, Grotten, Lavatunnel) 
- Black Turtle Cove (mit Schlauchboot und Guide, Tierbeobachtungen) 
- Reitausflüge
- Radtouren 
- Kajakfahrten 
- Baden & Sonnen (Tortuga Bay, Garrapatero-Strand, Las Bachas Strand) 

Fauna: 
Blaufußtölpel, Darwinfinken (10 Arten), Flamingos, Galápagos-Tyrannen, Rubin-Tyrannen, Galápagos-Spottdrosseln, Lavareiher, braune Pelikane, Lavamöwen,Tölpel, Regenkuckuck, Gold-Waldsänger,Fregattvögel, Silberreiher, Kanadareiher, Goldwaldsänger, Galápagosrallen, Sumpfohreulen, Lavaechsen, Galápagos-Riesenschildkröten, Meeresleguane, Grüne Meeresschildkröten, Grüne Suppenschildkröte, Rote Klippenkrabben, Seelöwen, Goldene Rochen, Kuhnasenrochen, Adlerrochen, Weißspitzen-Riffhaie, Hammerhaie, Barracudas

Video 

Fernandina

Bereich: West
Größe: 643 km² (35x 28 km)
Höchster Punkt: 1.476 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart: 
Individuell: Flug (bis Baltra, dann Fähre) 
Tour: Kreuzfahrt

Beschreibung: 
Fernandina ist die westlichste Insel des Archipels. Sie wird vor allem vom aktiven Vulkan „La Cumbre“ gestaltet. Einziger Punkt für Besucher ist die „Punta Espinoza“, wo sich Hunderte von Meeresleguanen niedergelassen haben. Die drittgrößte der Galápagos-Inseln wurde bisher nicht von fremden Tierarten berührt und ist deshalb ein sehr wertvolles, unberührtes Ökosystem. Die Lavafelder des Vulkans reichen bis zum Meer. Aufgrund der starken vulkanischen Aktivitäten hat sich eine ausgeprägte Pflanzenwelt auf Fernandina noch nicht entwickelt. Kein Wunder, denn die Insel befindet sich direkt über dem Galápagos-Hotspot, dem Zentrum vulkanischer Aktivitäten am Meeresgrund, aus dem alle Inseln entstehen und dann ostwärts driften. 

Sehenswert: 
- Wanderung, ca. 2 km (aus Sicherheitsgründen darf nur ein kleiner Bereich am Rande der Insel besucht werden) 

Fauna: 
Darwinfinken (9 Arten, Pelikane, flugunfähige Komorane, Gold-Falken, Schleiereulen, Braunmantel-Austernfischer, Wanderwasserläufer, Kanadareiher, Galápagosscharben, Galápagos-Bussarde, Rote Klippenkrabben, Galápagos-Seelöwen, Galápagos-Pinguine, Meerechsen, Meeresleguane, Grüne Meeresschildkröte, Landleguane

San Salvador (Santiago) 

Bereich: Zentral
Größe: 585 km² (35x 22 km)
Höchster Punkt: 907 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt (früher bewohnt) 

Reiseart: 
Individuell: - 
Tour: Kreuzfahrt

Beschreibung: 
Die viertgrößte Galápagos-Insel ist von Lavafeldern und Tuffkegeln geprägt, aber dennoch gibt es verschiedene Vegetationszonen (Trocken- und Feuchtvegetation). Früher war die Insel bei Piraten ein beliebter Unterschlupf. Die Insel war einst bewohnt, wovon noch einige Ruinen von Wohnhäusern zeugen. Es wurden Esel, Ziegen und Schweine eingeführt, die die ursprüngliche Pflanzenwelt zerstörten. Ziegen und Schweine werden inzwischen gejagt, um weiteren Schaden zu verhindern. 

Sehenswert: 
- Wanderung zum Besucherpunkt „Puerto Egas“
- Wanderung zur ehemaligen Salzmine („Zuckerhutvulkan“), dort sehr guter Ausblick
- Schnorcheln mit Galápagos-Seebären
- Pahoehoe-Lavastrukturen 

Fauna: 
Blaufußtölpel, Darwinfinken (10 Arten), Flamingos, Galápagos-Bussarde, Galápagos-Tyrannen, Rubin-Tyrannen, Galápagos-Spottdrosseln, Lavareiher, Krabbenreiher, Braunmantel-Austernfischer, Steinwälzer, Wasserwanderläufer, braune Pelikane, Rote Klippenkrabben, Galápagos-Winkerkrabben, Geisterkrabben, Skorpione, Seepocken, Grüne Seeigel, Bleistiftseeigel, Lavaechsen, Galápagos-Seebären, Meerechsen, Grüne Meeresschildkröten, Landschildkröten, Rote Klippenkrabben, Galápagos-Seelöwen, Große Tümmler

San Cristobal 

Bereich: Ost
Größe: 558 km² (49x 17 km)
Höchster Punkt: 730 m 
Besiedlungszustand: bewohnt (8.000 Einwohner)
Orte: Puerto Baquerizo Moreno (Hauptstadt der Provinz Galápagos) 

Reiseart: 
Individuell: Direktflug 
Tour: Kreuzfahrt 

Beschreibung: 
San Cristobal ist die östlichste der Galapagos-Inseln und somit (weil die Inseln über dem Hotspot entstehen und dann ostwärts driften) auch die älteste. Viele Galápagos-Kreuzfahrten beginnen hier, denn die Insel ist touristisch recht erschlossen. Seit der Eröffnung des Flughafens wurde aus dem ruhigen Hafenort Puerto Baquerizo Moreno ein Tourismuszentrum mit Hotels, Restaurants und Souvenirläden. 

Sehenswert: 
- See „El Junco“ (größter Süßwassersee der Inselgruppe) 
- Strand Puerto Chino 
- Caleta Tortuga Bucht
- Kajak fahren, wandern oder tauchen am Kicker Rock (markante Felsformationen)
- Schnorcheln mit Seelöwen (Isla Lobos) 
- Wanderung zum Pitt Point (Vogelbeobachtungen, Schnorcheln) 

Fauna: 
Rotfußtölpel, Blaufußtölpel, Nazcatölpel, Darwinfinken (7 Arten), Galápagos-Spottdrosseln, Fregattvögel (mehrere Arten), Silberreiher, Regenbrachvögel, Bahama-Enten, Rote Klippenkrabben, Meerechsen, Hummer, Mantarochen, Galápagos-Seelöwen, Rochen, Haie 

Floreana 

Bereich: Ost
Größe: 173 km² (18x 16 km),
Höchster Punkt: 640 m 
Besiedlungszustand: bewohnt (100 Einwohner)
Orte: Puerto Flores, Puerto Velazco Ibarra 

Reiseart: 
Individuell: - 
Tour: Kreuzfahrt, Inselhopping ab Puerto Ayora 

Beschreibung: 
Die Insel Floreana ist eine der vier bewohnten Galapagos-Inseln. Grund für die Besiedelung sind zwei Süßwasserquellen, die von den Niederschlägen des Garúa-Nebels gespeist werden. Die Vegetation ist interessant, denn im trockenen Uferbereich wachsen Sonnenwenden, Strandwinden und auch Kakteen. Dagegen gibt es an den vom Nebel feuchten Hängen der einstigen Vulkane üppige Regenwald-Vegetation. Auch die Geschichte von Floreana ist interessant. Die ersten Siedler waren nämlich ausnahmslos Piraten, später kamen britische Walfänger und um 1830 diente die Insel dem Land Ecuador als Strafkolonie. Anfang des 20. Jahrhunderts siedelten sich deutsche Aussteiger hier an. Heute ist Floreana vor allem zum Schnorcheln sehr beliebt. Es ist dafür die beste Insel des Archipels. 

Sehenswert: 
- Berg „Asilo de la Paz“ (450 m), Frischwasserquelle, beliebter Besucherpunkt 
- Post Office Bay (Früher wurde in einem Fass die Post hinterlegt, die Schiffe dann mitnahmen, wenn der Ort auf ihrer Route lag. Die Tradition lebt bis heute, wenngleich das Fass bereits mehrmals ersetzt wurde.)
- Punta Cormorant (große Seelöwenkolonie) 
- Schnorcheln am halb versunkenen Vulkankrater „Corona del Diablo“ (Unterwassertunnel, tropische Fische, Meeresschildkröten, Haie) 

Fauna: 
Darwinfinken (9 Arten), Flamingos, Braunmantel-Austernfischer, Schlammtreter, Regenbrachvögel, Rotschnabel-Tropikvögel, Gabelschwanzmöwen, Stelzenläufer, Galápagos-Bussarde, Grüne Meeresschildkröten, Bahama-Enten, Galápagos-Seelöwen, Stachelrochen, Weißspitzen-Hundshaie, Hammerhaie; 

Marchena

Bereich: Nord
Größe: 130 km² 
Höchster Punkt: 343 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart: 
Die Insel ist für Touristen gesperrt (nur Forscherteams haben Zutritt) 

Beschreibung: 
Die Insel Marchena hat, wie die meisten anderen Inseln der Galápagos, einen Krater. Er ist hier 6 km lang und 7 km breit. 

Española 

Bereich: Ost
Größe: 61 km² 
Höchster Punkt: 260 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart: 
Individuell: - 
Tour: Kreuzfahrt 

Beschreibung: 
Española ist die südlichste der Inseln. Die Südostspitze Punta Cevallos ist der südlichste Punkt. Auf Española kann man gut Vögel beobachten und auch schnorcheln. 

Sehenswert: 
- Paarungstanz der Blaufußtölpel (kann hier beobachtet werden)
- Wanderungen (faszinierende Muschelstaubstrände)
- Schnorcheln im türkisfarbenen Wasser
- Punta Suarez (größte Brutkolonie der Galápagos-Albatrosse, ca. 12.000 Paare)
- Über 20 Meter hohe Wasserfontänen am so genannten „Blasloch“ – „El Soplador“- (Wasser wird bei Seegang in die Meeresenge gezogen und schießt dann in die Luft) 

Fauna: 
Blaufußtölpel, Maskentölpel, Nazcatölpel, Galápagos-Albatrosse, Darwinfinken (3 Arten), Hood-Spottdrosseln,Rotschnabel-Tropikvögel, Gabelschwanzmöwen, Goldwaldsänger, Galápagos-Tauben, Galápagos-Falken, Galápagos-Bussarde, Rote Klippenkrabben, Geckos, Galápagos-Schlangen, Seeigel, Galápagos-Seelöwen, Galápagos-Riesenschildkröten, Meerechsen 

Pinta

Bereich: Nord
Größe: 60 km² 
Höchster Punkt: 777 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart: 
Individuell: - 
Tour: - 

Beschreibung: 
Die Insel Pinta wurde nach einem der Schiffe von Kolumbus benannt. Es ist die nördlichste der aktiven Vulkaninseln der Galapagos. Auf Pinta lebte einst die legendäre Riesenschildkröte „Lonesome George“, bevor sie auf die Charles-Darwin Station auf der Insel Santa Cruz gebracht wurde, wo sie 2012 im Alter von ca. 100 Jahren starb. 

Fauna: 
Gabelschwanzmöwen, Galápagos-Seebären, Meerechsen, Robben 

Baltra 

Bereich: Zentral
Größe: 26 km² 
Höchster Punkt: 100 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt, aber genutzt als Flughafen und Militärstützpunkt 

Reiseart: 
Flug: Direktflüge ab/nach Guayaquil und Quito 
Tour: Kreuzfahrt 

Beschreibung: 
Baltra ist in erster Linie wegen des Flughafens „Seymour Airport“ bekannt. Die meisten Reiseteilnehmer der Inselgruppe betreten hier das erste Mal den Boden auf Galápagos und fahren dann entweder mit dem Boot hinüber zur Insel Santa Cruz, wo das Inselhopping beginnt, oder aber sie beginnen ihre Galápagos-Kreuzfahrt im kleinen Hafen von Baltra. Baltra wird auch Seymour Sur genannt, um sie von der etwas nördlicher gelegenen Insel Seymour Norte abzugrenzen. Wegen des Flughafens und der Nutzung als Militärstützpunkt gehört Baltra nicht zum Nationalpark Galápagos-Inseln. Aber dennoch vermittelt Baltra mit seiner Vegetation (Fuchsschwanzgewächse, Kakteen, Palo Santo) bereits einen ersten Eindruck. 

Fauna: 
Pelikane, Landleguane

Santa Fé

Bereich: Zentral
Größe: 24 km²
Höchster Punkt: 259 m
Besiedllungszustand: unbewohnt 

Reiseart: 
Individuell: - 
Tour: Kreuzfahrt, Inselhopping ab Puerto Ayora 

Beschreibung: 
Die Insel Santa Fé entstand durch Lavaflüsse, welche aus der Tiefe des Meeres hinaufgepresst wurden. Bemerkenswert sind hier die sehr hohen Baumopuntien 

Sehenswert:
- Zwei Wanderwege (Balsambäume, Baumopuntien, Aussichtspunkte, Tiere) 

Fauna: 
Darwinfinken (7 Arten), Goldwaldsänger, Galápagos-Bussarde, Galápagos-Habicht, Pelikane, Santa Fe-Drusenkopf (nur hier), Seelöwen, Adlerrochen, Weißspitzen-Hundshaie 

Pinzón 

Bereich: Zentral
Größe: 18 km²
Höchster Punkt: 458 m
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart:
Individuell: - 
Tour: - 

Beschreibung: 
Die Insel Pinzón ist die zwölftgrößte der Galapagosinseln. Sie darf nur mit Erlaubnis der ecuadorianischen Behörden betreten werden. Auf Pinzón wachsen fast alle Pflanzenarten der Region. In der Feuchtzone wächst eine Art Margaritenbaum. 

Fauna: 
Riesenschildkröten, Seelöwen, Galápagos-Bussarde u.a. 

Genovesa

Bereich: Nord
Größe: 14 km² 
Höchster Punkt: 64 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart:
Individuell: - 
Tour: Kreuzfahrt (meist nur auf 7- oder 8 Tagestouren) 

Beschreibung: 
Genovesa wird sehr gern besucht, weil man hier außergewöhnliche Vögel beobachten kann. So viele Rotfußtölpel wie an der Darwin Bay kann man nirgendwo sonst sehen. Weil Genovesa ziemlich isoliert liegt, gibt es hier außer Meerechsen keine weiteren Reptilien. Die hufeisenförmige Insel ist die einzige Galápagos-Insel nördlich des Äquators, die für Besucher freigegeben ist. 

Sehenswert:
- Wanderweg „Prince Phillips Steps“ über die 25 m hohen Steilklippen (viele Tölpel-Nistplätze)
- Darwin Bay Beach (runder, eingebrochener Vulkankrater mit grünem Wasser) 
- Schnorcheln in der Nähe der Klippen (viele Fische, auch junge Hammerhaie) 

Fauna: 
Rotfußtölpel, Maskentölpel, Rotschnabel-Tropikvögel, Darwinfinken (4 Arten), Sturmschwalben, Noddis, Lavamöwen, Galápagos-Tauben, Galápagos-Wellenläufer, Galápagos-Spottdrosseln, Lavareiher, Fregattvögel, Sumpfohreulen, Sally Lightfoot Krabben, Galápagos-Winkerkrabben, Meeresechsen, Galápagos-Seebären, Hammerhaie, Riffhaie 

Rábida 

Bereich: Zentral
Größe: 5 km²
Höchster Punkt: 367 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart: 
Individuell: - 
Tour: Kreuzfahrt 

Beschreibung: 
Die Besonderheit der Insel Rábida besteht auf dem ersten Blick im rot gefärbten Strand. Grund dafür ist Eisenoxid. Hier gibt es viele Seelöwen, mit denen man auch schwimmen oder schnorcheln kann. Braune Pelikane nisten in den Salzbüschen und können aus nächster Nähe beobachtet werden. Die Vegetation erholt sich erst allmählich von der starken Überweidung durch ehemals eingeführte Ziegen. 

Sehenswert:
Es gibt vom nördlichen Strand aus fünf verschiedene Möglichkeiten:
- Spaziergang über den roten Strand (Seelöwen, Geisterkrabben, in der Brutzeit Braunpelikane) 
- Spaziergang zur Salzwasserlagune (Flamingos, Wasservögel) 
- Rundgang über nordöstliche Landzunge (schöne Ausblicke) 
- Bootsfahrt entlang der Küste (Seevögelbeobachtung) 
- Schnorcheln 

Fauna: 
Blaufußtölpel, Darwinfinken (9 Arten), Braunpelikane, Noddys, Flamingos, weiße Spießenten, Galápagos-Seelöwen, Galápagos-Falken, Geisterkrabben 

Seymour-Norte 

Bereich: Zentral
Größe: 1,8 km² 
Höchster Punkt: 28 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart:
Individuell: -
Tour: Kreuzfahrt, Inselhopping ab Puerto Ayora 

Beschreibung: 
Seymour-Norte liegt nördlich der Insel Baltra, welche auch Seymour-Sur genannt wird und die wegen des Hafens und Flughafens erster Anlaufpunkt für viele Galapagos-Besucher ist. Seymour Norte ist ein kraterloses Lavaplateau. 

Sehenswert:
- Rundweg durch Nistkolonien der Blaufußtölpel und Fregattvögel 
- Balzrituale der Prachtfregattvögel (Männchen blasen ihren roten Kehlsack auf um Weibchen zu beeindrucken) 
- Schnorcheln 

Fauna: 
Blaufußtölpel, Darwinfinken (8 Arten), Fregattvögel, Gabelschwanzmöwen, Galápagos-Seelöwen, Lavaechsen, Schwarze Meerechsen, Landleguane, Riffhaie 



Wolf 

Bereich: Nord
Größe: 1,3 km²
Höchster Punkt: 253 m 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart: 
Individuell: - 
Tour: Kreuzfahrt 

Beschreibung:
Die kleine Insel Wolf liegt hoch im Norden des Archipels. Nur die Insel Darwin liegt noch weiter im Norden. Die nächste südliche Nachbarinsel ist bereits 120 km entfernt (Roca Redonda). Namensgeber war der deutsche Botaniker und Geologe Theodor Wolf. 

Sehenswert: 
- Scuba-Diving vor der Küste der Insel 

Fauna: 
Fregattvögel, Rotfußtölpel, Grüne Meeresschildkröten, Mantarochen, Hammerhaie, Walhaie 

Tortuga

Bereich: West
Größe: 1,3 km² 
Besiedlungszustand: unbewohnt 

Reiseart:

Entfernungen: Entfernungen der Galápagos Inseln

Von-bis Entfernung Fahrtzeit
INSEL SANTA CRUZ     

Puerto Ayora-Bahía Tortuga 3 km Zu Fuß: 40 min
Puerto Ayora-Rancho Primicias  21 km 25 min
Puerto Ayora-Los Gemelos 21 km 25 min
Puerto Ayora-Itabaca Kanal 41 km 1 h
Itabaca Kanal- Semour Norte 12 km Boot
Itabaca Kanal-Islas Plazas 19 km Boot
Puerto Ayora-Insel Santa Fé 26 km Boot
Puerto Ayora-Puerto Villamil (Isabela)  83 km Boot
INSEL ISABELA
Puerto Villamil-Muro de las Lágrimas 7 km 27 min (Zu Fuß 1 h 25 min)
Puerto Villamil-Vulkan Santo Tomás 25 km 35 min


Verbindungen: Flug- und Bootsverbindungen Galápagos

Flughafen BALTRA
Name: "Aeropuerto Seymour"
IATA-Code: GPS
Entfernung ab Puerto Ayora: 47 km

Flughafen Baltra Galapagos 

Ausgewählte Direktflüge:
Reiseziel Entfernung Flugzeit
Insel San Cristobal * 90 km 20 min
Insel Isabela * 95 km 20 min
Guayaquil 1.200 km 1 h 50 min
Quito 1.320 km 2 h 
* Nur mit kleinen Propellermaschinen und geringen Kapazitäten

Flughafen INSEL ISABELA
Entfernung ab Puerto Villamil: 2,5 km

Direktflüge:
Reiseziel Entfernung Fahrzeit
Baltra * 95 km 20 min

Flughafen INSEL SAN CRISTOBAL
Entfernung nach Puerto Baquerizo Moreno: 500 m

Direktflüge:
Reiseziel Entfernung Fahrzeit
Baltra * 90 km 20 min
Guayaquil 1.090 km 1 h 50 min

Hafen Puerto Ayora

Entfernung vom Zentrum:  1 km

Hafen Puerto Ayora

Fährverbindungen
Reiseziel Entfernung Fahrzeit
Pto. Baquerizo Moreno
(San Cristobal)
80 km ca. 2-3 h (abhängig von der See)
Pto. Villamil
(Santa Isabela)
83 km ca. 2-3 h (abhängig von der See)

Nationalpark: Parque nacional Galápagos

Galapagos Ecuador

Eröffnet 04.07.1959
Größe 799. 540 ha
Landschaft Vulkanische Inselgruppe in den Tropen
Tiere Die Artenvielfalt auf den Galápagos-Inseln ist sehr hoch. Aufgrund der isolierten Lage der Inseln vom Festland und der Inseln untereinander sind 40% der Tierarten nur auf den verschiedenen Inseln endemisch. Aufgrund der Vielzahl der Arten können wir hier nur eine Auswahl nennen:
Vögel: Blaufußtölpel, Blauflügelente, Bindenfregattvogel, Brauner Pelikan, Darwinfinken, Fischadler,Gabelschwanzmöwe, Galapagos-Bussard, Galapagos-Pinguin, Kuba-Flamingo, Kuhreiher, Pelikan, Krabbenreiher, Lavamöew, Lavareiher, Nazca-Tölpel, Prachtfregattvogel, Rotfußtölpel, Rubintyrann, Silberreiher u.v.a.
Galapagos-Riesenschildkröte, Galapagos-Landleguan, Meerechse, Lavaechse, Geckos,Galapagos-Seelöwe;
Auch die Unterwasserwelt ist sehr vielfältig. Es gibt Walhaie, Hammerhaie, Riffhaie, Blauhaie, Delfine, Meeresschildkröten, Muränen,Teufelsrochen, Mondfisch, Papageifisch, Zackenbarsche, Drückerfische Papageienfisch, Kugelfisch, Barracudas und sehr viel weitere Arten.
Pflanzen Von den 697 Pflanzenarten sind 167 endemisch. Markante Arten sind u.a.: Feigenkaktus, Mangroven, Opuntien, Scalesien usw.
Lage Die Galápagos-Inseln befinden sich etwa 1000 km westlich von Ecuador im Pazifischen Ozean.

Einschränkungen Die Anreise darf nur mit vorher gebuchten Hin- und Rückflug sowie Nachweis der gebuchten Hotels erfolgen. Von den 58 Inseln dürfen nur einige betreten werden. Pro Landgang sind maximal 16 Personen und ein Reiseführer erlaubt. Es gelten strenge Verhaltensregeln um das weltweit einzigartige Ökosystem zu schützen.
Eintritt
100 USD
Links Webseite

 

Tiere und Pflanzen: Tiere und Pflanzen auf Galápagos


Der gelbliche Galápagos-Landleguan (auch Drusenkopf genannt) kommt nur hier vor. Er wird bis zu einem Meter lang und ernährt sich vorwiegend von Opuntien (einer Kaktusart).

Der Blaufüßtölpel ist ein geschickter Jäger, der sich von Fischen ernährt, die er aus der Luft aus dem Meer fischt. Man fand heraus, dass die Männchen mit den kräftigsten blau gefärbten Füßen von den Weibchen bevorzugt werden.

Fregattvögel (spanisch: "fregata") kommen in den Suptropen und Tropen vor. Besonderes Merkmal ist ihr roter Kehlsack, den sie aufblasen können. Sie jagen anderen Vögeln deren Beute ab, weswegen sie den Namen "Fregattvogel" bekamen (Fregatte ist ein Kriegsschiff).

Die Galápagos-Riesenschildkröte besteht aus 15 Unterarten, von denen aber fünf bereits ausgestorben sind. Sie können ein Gewicht von über 300 kg erreichen und über 150 Jahre alt werden. Sie gilt als im höchsten Maße gefährdet und steht daher streng unter Schutz. Vor allem die Charles Darwin Forschungsstation betreibt seit 1960 ein Artenschutzprojekt, das darin besteht, Riesenschildkröten aufzuziehen und auszuwildern. 

Mantarochen können bis zu 9 Meter lang werden. Sie sind für den Menschen harmlos, denn sie ernähren sich von Plankton und kleinen Fischen.

Seelöwen kommen fast überall an den Küsten Südamerikas vor, nicht nur auf Galápagos. Jedoch handelt es sich bei den auf Galápagos vorkommenden Seelöwen um eine Art, die nur hier vorkommt. Ihre Population beträgt ca. 52.000. Sie sind Menschen gegenüber sehr zutraulich.

Die Galápagos-Meerechse kommt nur auf Galápagos vor und ist die einzige Art, die sich von Algen ernährt, welche sie aus dem Meer holt. Da das Meer ziemlich kalt ist, haben die Echsen nur ca. 30 Minuten Zeit für einen Tauchgang, denn sonst würden sie Gefahr laufen zu erstarren. Deshalb müssen sie nach dem Auftauchen ein Sonnenbad nehmen, um die benötigte Körpertemperatur wieder zu erreichen.



Flamingos kann man in den Lagunen auf den Inseln Santa Cruz, Isabela, Floreana, Rabida und Santiago beobachten. Ihre Population auf Galápagos beträgt weniger als 500 Tiere.
 


Kurzgeschichte: Die Kurzgeschichte zu den Galápagos Inseln

Vor 5 Millionen Jahren

Man vermutet, dass die ersten Galápagos-Inseln entstehen. Ausgangspunkt ist der Hotspot am Meeresgrund, aus dem Magma austritt und nach oben strömt, bis eine Insel gebildet wird.

10.März 1535

Die Galápagosinseln werden zufällig von Spaniern entdeckt, als das Schiff des damaligen Bischofs von Panama, Fray Tomás de Berlanga, auf dem Weg nach Peru vom Kurs abkommt.

1535

Die Inseln heißen Islas Encantadas („Verzauberte Inseln“)

Um 1600

Die Inseln sind Verstecke und Rückzugsorte für Seeräuber, die oft Goldschiffe der Spanier überfallen. Aber auch Walfänger entdecken die Inseln für sich.

1684
Der Freibeuter William Cowley besucht die Galápagos-Inseln auf einer Weltumseglung und fertigt die erste Detailkarte an.

Ab 1810

Der Raubbau an der Natur nimmt von nun an immer mehr zu. Viele der im Pazifik operierenden Walfangschiffe decken sich auf Galápagos mit Schildkrötenfleisch ein und bringen die Schildkrötenpopulation an den Rande des Aussterbens.

1812

Der erste Galápagos-Siedler lässt sich auf der Insel Floreana nieder. Es ist ein irischer Matrose.

1830
Die Regierung von Ecuador richtet ein Straflager auf der Insel Floreana ein. 

12.Februar 1832

General Villamil nimmt die Inseln für Ecuador in Besitz und nennt sie „Archipiélago del Ecuador“

1832

Beginn der dauerhaften Besiedlung der Inseln, als die ecuadorianische Regierung 80 Sträflinge in einer Strafkolonie auf der Insel Floreana schickt.

16. September 1835

Charles Darwin betritt auf seiner zweiten Fahrt mit der "MS Beagle" erstmals die Inseln. In Cerro Tijeras, bei Puerto Baquerizo Moreno (Insel San Cristóbal) geht er erstmals an Land. 

1860

Nachdem sich die Insel Floreana nicht zur Besiedlung geeignet hatte, wählt man nun die Insel San Cristóbal dafür aus.

1892

Die Inseln werden in „Archipiélago de Colón“ umbenannt

Um 1900

Die Einführung fremder Tierarten (besonders Ziegen) und auch die Jagd dezimieren die einheimische Tierwelt mehr und mehr.

1920
Eine Gruppe von Norwegern sind die ersten Einwohner der Insel Santa Cruz.

1929
Die ersten Deutschen lassen sich auf der unbewohnten Insel Floreana nieder.

1932
Die Österreicherin Eloise Wagner de Bousquet kommt mit Plänen, auf Floreana ein Hotel zu errichten, auf die Insel.

1934
Eloise Wagner und ihre Gefährten verschwinden in der so genannten "Galápagos-Affaire" unter mysteriösen Umständen.

1934

Einige Inseln fungieren als Strafkolonie

1936
Der erste reguläre Flug nach Galapagos erreicht vom Panamakanal aus den Archipel. 

1941

Im 2. Weltkrieg wählen die USA Galápagos als Verteidigungsbasis gegen eventuelle japanische Angriffe auf den Panamakanal. In Baltra wird der Flughafen gebaut, um im 2. Weltkrieg die südliche Zufahrt zum Panamakanal zu kontrollieren. Zeitweise hat Baltra eine Besatzung von 20.000 Mann.

1953

Der Norweger Thor Heyerdahl entdeckt Überreste früherer Niederlassungen auf den Inseln Santa Cruz und Floreana (Santa Maria), die vermutlich von früheren europäischen Seefahrern stammen.

1957

Puerto Ayora hat 30 Einwohner

03.01.29159
Der erste Linienflug erreicht die Galápagos-Inseln. Durchgeführt wird er von der Fluggesellschaft LIA. 

1959

Schließung der letzten Strafkolonie auf Galápagos

1959

Die Galápagosinseln werden zum Nationalpark erklärt

1964

Gründung der Charles Darwin Station auf der Insel Santa Cruz

1968

97% der Landfläche ist unter Schutz gestellt. Lediglich bestehende Siedlungen und Felder haben Bestandsschutz

1969

Mit der Aufnahme des regulären Flugbetriebs beginnt der Tourismus auf Galápagos

1978

Die Galápagos Inseln gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe

1993
Ausbruch des Vulkans Alcedo (Insel Isabela) 

1995

Massive Proteste der Bewohner, die am vom Tourismus gebrachten Wohlstand teilhaben wollen. Nach intensiven Verhandlungen macht die Regierung ihnen Zugeständnisse.

1996

Ausrufung des Marine-Reservats Galápagos, um auch die Flora und Fauna unter Schutz zu stellen

1997

Erlass eines Gesetzes zum Schutze der Umwelt vor unkontrollierten Tourismus. Die Besucherzahl wird auf maximal 70.000 Touristen pro Jahr begrenzt.

1998

Das Marine-Reservat Galápagos wird in den Nationalpark Galápagos eingegliedert.

1999

Das Klimaphänomen „El Niño“ vernichtet 60% der Pinguin-Population und große Korallenbänke

2001

Das Marine-Reservat Galápagos gehört ebenfalls zum UNESOC-Weltkulturerbe.

März 2004

Aus den ständigen Konflikten zwischen Naturschützern und Fischern enstehen Unruhen, in deren Verlauf die Charles-Darwin-Station für 2 Wochen besetzt wird.

2005
Ausbruch des Vulkans Sierra Negra (Isabela) 

April 2007

Ecuadors Regierung erklärt die Inseln zum Ökologischen Risikogebiet. Tourismus, Flugverkehr und Ansiedlungen sollen künftig eingeschränkt werden.

Juni 2007

Die UNESCO setzt die Inseln auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes

2008

Im Jahr 2009 besuchen 173.420 Touristen die Galápagos-Inseln

2008
Ausbruch des Vulkans Cerro Azul (Isabela) 

2009

Auf Galápagos leben 30.000 Einwohner, trotz Einschränkung der Zuwanderung nimmt die Bevölkerung dennoch zu.

10.04. 2009

Ausbruch des Vulkans „Cumbre“ auf der Isla Fernandina

2009

Im Jahr 2009 besuchen 163.480 Touristen die Galápagos-Inseln

2010

Nachdem der Tourismus reguliert, Siedlungsbeschränkungen umgesetzt und die Energie-Selbstversorgung anlief, streicht die UNESCO die Galápagos von der Roten Liste

2010

In Puerto Ayora leben 12.000 Einwohner (1957 waren es nur 30)

20.05.2015
Ausbruch des Vulkans Wolf (Isabela) 

2015

Jährlich kommen 200.000 Touristen nach Galápagos, obwohl man die Zahl eigentlich auf 70.000 begrenzen wollte. Auch die Begrenzung der Besiedlung funktioniert bisher nicht.

05.02.2018
Für den Besuch der Galapagos-Inseln wird heute die Vorlage eines Hin- und Rückflugtickets und der Hotelreservierung für die geplante Aufenthaltsdauer verlangt. 

August 2020
Forscher entdecken in der Tiefsee bei Galápagos 30 neue Tierarten. Darunter sind 14 Korallen, ein Seestern, elf Schwämme und vier bisher unbekannte Krustentiere.

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