Cuenca

Charmante Altstadt, Panama-Hüte und Cajas-Nationalpark

Aktuelle Ortszeit und Wettervorhersage
Aktuelle Ortszeit in Cuenca:

Allgemeines

Cuenca ist die drittgrößte Stadt Ecuadors und wegen des angenehmen Klimas, der charmanten Altstadt, der guten Restaurants und der Nähe zum Cajas-Nationalpark ein sehr beliebtes Reiseziel. Eines der wichtigsten Merkmale Cuencas ist, dass hier in Cuenca und nicht wie vielfach angenommen in Mittelamerika, die Panama-Hüte hergestellt werden.


Navigation
Daten und Fakten
Höhe:
2.550 m
Provinz:
Azuay
Einwohner:
330.000
Klima:
gemäßigt und warm

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
27
26 27 24
25
25
23
26
25
27
27
27
Maximal
3
3
4
1
0
-1
-2
-1
2
-1
-1
1
Minimal
20
21
22
19
15
11
10
10
12
16
13
10
Regentage

Beste Reisezeit:
Von Mai bis Dezember
Gesundheitshinweise allgemein:
keine besonderen Hinweise
Tipps für Ausrüstung und Kleidung:
keine besonderen Hinweise



Programme in Cuenca
(Auswahl)
» Stadtbesichtigung Cuenca
» Exkursion nach Ingapirca
» Exkursion in den Cajas-Nationalpark

Cuenca und Umgebung
Video-Impressionen aus Cuenca in Ecuador
Der Flughafen von Cuenca
Name: Cuenca
Flughafencode: CUE
Entfernung zum Zentrum: 1 km
Webseite
Aeropuerto Cuenca

Entfernungen ab Cuenca
Entfernungen und Fahrzeit ab Cuenca:
(Straße)
Azogues (40min)
33 km
Ingapirca (42min)
34 km
Chordeleg (42min)
43 km
Cajas (52min)
47 km
Machala (2h:50min)
169 km
Guayaquil (3h:10min)
198 km
Riobamba (4h:10min)
247 km
Quito (7h)
448 km
Sehenswertes


An der Plaza Abdón Calderón, dem wichtigsten Platz Cuencas, befindet sich die neue Kathedrale, deren Bau 1885 begonnen wurde, die aber wegen mehrerer Erdbeben nicht fertiggestellt wurde. Im Bild sieht man leicht, dass der Kirchturm fehlt.

Die neue Kathedrale kann 10.000 Gläubige aufnehmen.
Die Iglesia San Francisco. An der Stelle bauten die Franziskaner ab 1560 den Tempel "Señor de San Francisco". Der Orden verblieb fast 300 Jahre in Cuenca (bis 1860). Danach erfolgte der Umbau der Kirche zur heutigen San Francisco Kirche, wobei der Turm 1920 fertiggestellt wurde.

Links: Die Iglesia Santo Domingo, deren Bau 1562 begann. Es war die Kirche der Dominikaner. Besonderes Merkmal sind die beiden Seitentürme. Rechts: Turm der San Francisco-Kirche.

Links: Kolonialer Flair im Zentrum von Cuenca. Rechts: die San Blas Kirche, die 1935 erbaut wurde. Die Fassade der Kirche ist im romanischen Stil und komplett mit rosafarbenen Marmor überzogen. Im Inneren der Kirche sieht man ein weiteres Merkmal, was diese Kirche einzigartig macht: die drei Hauptschiffe und die zwei kleineren Schiffe sind in Form eines vollendeten lateinischen Kreuzes angelegt.

Die Iglesia "Todos los Santos" (Allerheiligen Kirche) wurde 1924 im eklektischen Stil erbaut. Besonderes Merkmal innerhalb der Kirche: der Boden ist in einigen Ebenen unterteilt, um auf diese Weise die Bedeutung des Altars und des Presbyteriums zu betonen.
Das Rathaus (Sitz des Bürgermeisters der Stadt Cuenca) war von 1913 bis 1999 das Gebäude der Bank Banco del Azuay.

Einer der vielen Stadtpaläste Cuencas

Der Río Tomebamba fließt mitten durch die Stadt.

Die Architektur Cuencas ist sehr interessant. Nicht umsonst wurde das Historische Zentrum Cuencas 1999 von der UNESCO in die Liste des kulturellen Patrimoniums der Menschheit aufgenommen.

Bemalte Mauer in Cuenca. Die Panama-Hüte kommen nicht aus Panama, sondern aus Cuenca, Ecuador.

Das Kloster "Nuestra Señora de la Concepción" war das erste Nonnenkloster der Stadt. Damals hatten die Frauen drei Optionen: sich zu verheiraten, ins Kloster zu gehen oder allein zu leben. Eine Frau die alleine lebte, war aber schlecht angesehen. Die Kirche wurde von 1682-1686 gebaut.



Das Innere der alten Kathedrale, die sich wie die neue Kathedrale ebenfalls an der Plaza Abdón Calderón befindet.

Das Bild "Der Engel mit dem Kind" in der alten Kathedrale ist vermutlich das älteste Bild der Stadt. Es stammt aus dem Ende des 16. Jahrhunderts.



Blick auf Cuenca

Das Estadio Alejandro Serrano Aguilar ist Heimstätte des Vereins "Deportivo Cuenca". 2004 wurde die Mannschaft Meister von Ecuador und wurde in den letzten Jahren durch Teilnahmen an der Copa Libertadores in ganz Südamerika bekannt.

Die "Plaza de Flores" mit der Kirche "Carmen de la Asunción". Sie wurde 1730 errichtet und ist eine der ältesten Kirchen Cuencas.

Wie überall in Ecuador hat auch Cuenca seinen bunten Markt.

Auch Cuenca bietet Stadtrundfahrten im oben offenen Bus an. Rechts der Blick zur neuen Kathedrale.









Blick zur neuen Kathedrale mit den nicht vollendeten Türmen



Die Hutfabrik "Homero Ortega" in Cuenca. Hier werden die berühmten Panamahüte aus Toquillastroh hergestellt.
Warum aber heißen sie "Panamahüte", wenn sie doch seit 1630 in Ecuador hergestellt werden? Die Antwort: früher konnten Waren, welche in Südamerika hergestellt wurden, nicht direkt aus Südamerika in die USA eingeführt werden. Alle Waren gingen über die zentrale Sammel- und Zollstelle für den USA-Import, in Panama und erhielten dort den Zollstempel von Panama. Deshalb nannte man die Hüte in den USA "panama hat". Dieser Begriff wurde dann in andere Sprachen so übernommen.

Die Herstellung der Panama-Hüte kann, abhängig von der Faser, sehr aufwendig sein. Es gibt Hüte, die mehrere tausend Dollar kosten.

Verkaufsvitrine in der Manufaktur "Homero Ortega"

Blick auf die neues Kathedrale von Cuenca bei Nacht

Der Ort Baños befindet sich nur 15 Minuten von Cuenca entfernt und wurde 1693 gegründet. Hier gibt es einige gute Thermalbäder.




Der Cajas-Nationalpark liegt auf einer Höhe zwischen 3.100- 4.450 m etwa 30 km westlich von Cuenca und ist ein beliebtes Ausflugsziel. In der hügeligen Landschaft mit Tundravegetation gibt es etwa 270 Seen und Lagunen.



Ingapirca ist die bedeutendste Inkastätte Ecuadors. Vor den Inka gehörte die Stätte dem Volk der Kañari, die von den Inka unterworfen wurden.



Vermutlich umfasste Ingapirca einen Sonnentempel, ein Observatorium zur Himmelsbeobachtung, Lagerräume, rituelle Bäder, Grabstätten, Straßen und Plätze. 

Der "Camino Inka" in Ingapirca

Die Bauwerke ähneln in ihrer fugenlosen Zusammenfügung der Steine  denen in Cuzco, Peru.

Chordeleg befindet sich 43 km von Cuena entfernt. Hier gibt es rund um die Plaza ca. 50 Juweliere und Schmuckgeschäfte, was vor allem Touristen aus Nordamerika anlockt.



Eine typische Vitrine in Chordeleg

Tiere und Pflanzen




Die Blutrote Engelstrompete (Brugmansia sanguinea), Guanto, kann bis zu 4 Meter hoch werden. Sie stammt aus den Anden, wo sie in Höhen zwischen 2.000 und 3.000 Metern gedeiht. Die Inhaltsstoffe sind stark berauschend und können Halluzinationen und weitere Symptome auslösen. Sie wird in Südamerika von den Schamanen als Rauschmittel verwendet. Sie enthält etwa 0,5% Tropan-Alkaloide und gehört zu den giftigen Pflanzen.
Kurzgeschichte

Von 8060 – 5580 vor Christi
Erste Spuren menschlicher Besiedlung in der Region (Jäger und Sammler)

2000 – 500 vor Christi
Zeitalter der Kultur Cerro Narrío (Chaullabamba)

500 vor Christi – 500
Zeitalter der regionalen Entwicklung durch Tuncahuán-Kulturen, die durch Arbeitsteilung, intensive Landwirtschaft, Keramikherstellung und die Verwendung von Metallen (Gold, Silber und Kupfer) gekennzeichnet ist.

500- 1480
Die Region wird vom Volk der Cañari bewohnt und durch sie geprägt.

Um 1460
An Stelle der heutigen Stadt Cuenca befindet sich die Kañari-Siedlung Guapondelig

Um 1480
Die Inka unter Túpac Yupanqui unterwerfen auf blutige Art und Weise das Volk der Kañari und errichten an der Stelle der zerstörten Siedlung Guapondelig den Ort Tumipampa als religiöses und kulturelles Zentrum.

Um 1500
Errichtung der Inka-Festung Ingapirca, vermutlich auf den Ruinen einer Cañari-Kultstätte

1532
Tumipampa wird vermutlich im Erbfolgekrieg zwischen den Inka-Herrschern Waskar und Atawallpa zerstört.

Etwa 1543
Die Kañari und andere Stämme kämpfen mit 3.000 Mann in ihrem Hass auf Atawalpa an der Seite der Spanier gegen die Inka-Vorherrschaft.

1544
Tausende Kañari, die die Spanier vorher gegen die Inka unterstützt hatten, müssen nun für die Spanier unter erbärmlichen Bedingungen in den Gold- und Silberminen arbeiten.

1547
Spanische Konquistadoren erreichen die Ruinen von Tumipampa

12.04.1557
Gründung von Cuenca durch den Gouverneur und Generalkapitän von Quito Gil Ramírez Dávalos als Santa Ana de los Cuatro Ríos de Cuenca. Die Stadt wird nach der Geburtsstadt des Vizekönigs von Peru (Andrés Hurtado de Mendoza) Cuenca in Spanien, benannt.

1682
Eröffnung des kolonialen Klosters „El Carmen de la Asunción“

1682-1729
Bau des Klosters „Monasterios de la Conceptas“

1930
Errichtung der Kirche "Carmen de la Asunción"

03.11.1820
Cuenca wird von Simón Bolívar für unabhängig erklärt.

1860
Etwa 2000 französische Jesuiten lassen sich friedlich in Cuenca nieder.

1880
Grundsteinlegung der Catedral Nuevo. Die Kirche soll 10.000 Gläubigern Platz bieten.

1935
Der Mailänder Pater Carlos Crespi gründet in Cuenca eine Schule und eröffnet ein Museum, wo er Exponate einheimischer Kulturen ausstellt.

30.04.1982
Tod des Paters Crespi September

2008
Eröffnung des Flughafens von Cuenca

2015
Cuenca hat 600.000 Einwohner

Reallatino Tours benutzt Cookies. Durch Ihren Webseitenbesuch stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen