Überflug über die Nazca-Linien

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Bei den Nazca-Linien handelt es sich um riesige Scharrbilder in der Wüste, unweit von Nazca und Palpa. Auf der Nazca-Hochebene befinden sich auf einer Fläche von etwa 500 km² bis zu 20 km lange, schnurgerade Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen. Ebenso zeigen die Scharrbilder Figuren (Menschen, Affen, Vögel und Wale). Oft sind die Linien nur wenige Zentimeter tief. Durch ihre enorme Größe sind sie nur aus großer Entfernung, zum Beispiel aus dem Flugzeig zu erkennen. Das wirft die Fragen aller Fragen auf: warum wurden die Linien gezogen, in einer Zeit in der an Flugzeuge noch nicht einmal zu denken wäre. Entdeckt wurden sie 1924 von Passagieren der ersten Fluglinien über die Nazca-Wüste. Inzwischen weiß man, dass die ersten Figuren bereits etwa zwischen 800 v.Chr. und 200 n.Chr. entstanden sind. Über die Entstehung und Bedeutung selbst gibt es viele Theorien und auch wissenschaftliche Forschungsarbeiten. Die Deutsche Maria Reiche bemühte sich von 1949 bis an ihr Lebensende 1998 unermüdlich um die Erhaltung (viele Spuren sind durch Auto-und Fußspuren zerstört) und Deutung der Linien. Es gibt etwa 25 verschiedene Theorien über die Bedeutung der Nazca-Linien. Es gibt wohl aber deutliche Zusammenhänge zwischen den Richtungen einiger Linien und den Sonnenwendpunkten. Von den Tierfiguren wird angenommen, dass sie eine rituelle Bedeutung hatten und auf ihnen Opfer hinterlegt wurden. Ab Nazca besteht die Möglichkeit, die Scharrbilder vom Flugzeug aus zu sehen. Es finden täglich Flüge über die Nazca-Linien statt, die am Flughafen "Maria Reiche" beginnen und meist 30 Minuten dauern. Dabei werden folgende Scharrbilder überflogen: la araña (die Spinne), el árbol (der Baum), los manos (die Hände), el mono (der Affe), el perro (der Hund), la ballena (der Wal), el astronauta (der Astronaut), el colibri (der Kolibri), el papagallo (der Papagei), el alcatraz (der Pelikan), los trapecios (Trapeze), el cóndor (der Kondor),


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