Reiseroute zur Reise
Santiago de Chile-Puerto Montt-Naturpark Lahuen Ñadi-Petrohué-Puyehué Nationalpark-Bariloche-Futaleufú-Puyuhuapi-NP Queulat-Coyhaique-Puerto Guadal-Lago Posadas- El Calafate-Gl- Perito Moreno-Paine Nationalpark-Punta Arenas-Santiago de Chile
Auf dieser zweiwöchigen Gruppenreise erleben Sie die fantastische Welt der legendären „Panamericana“ im Süden von Chile und Argentinien. Dabei entdecken Sie zusammen mit Ihrer kleinen Gruppe die verschiedenen Natur-Höhepunkte entlang der Carretera Austral und Patagonien: von gewaltigen Seen, Urwäldern mit Jahrtausende alten Baumriesen und schneebedeckten Vulkanen geht es über menschenleere Weiten und Steppenlandschaften bis hin zum rauen und wilden Patagonien. Während dieser Chile-Argentinien Reise sind die Anden dabei Ihre ständigen Begleiter und schenken Ihnen fantastische Ansichten in unterschiedlichster Form. In der Metropole Santiago de Chile sowie auf der durchgehende Route von Puerto Montt bis Punta Arenas haben Sie einen deutschsprechenden Reiseleiter zur Verfügung, der Ihnen spannende Informationen zum Land schildern wird.
Santiago de Chile
Den Anfang der nächsten zwei Wochen macht die Hauptstadt Santiago de Chile im Zentrum des Landes. Auf einer interessanten Stadtbesichtigung sehen Sie viele Höhepunkte der Stadt, unteranderem auch die Plaza de Armas und den Präsidentenpalast. Selbstverständlich sollte ein Ausblick von dem 320 m hohen Cerro San Cristobal nicht fehlen, um so die Ausmaße dieser Metropole zu sehen.
Puerto Varas und San Carlos de Bariloche
Der nächste Stopp dieser Gruppenreise wird die Seenregrion beider Länder sein. Hier erkunden Sie dabei Puerto Varas, ein kleines Städtchen am riesigen Llanquihue Sees, und die Region mit seiner üppigen Vegetation und zahlreichen Vulkanen. Der Alerce-Baum gehört dabei im Naturpark Lahuen Ñadi genauso zum Programm wie der wohl älteste Nationalpark Chiles „Vicente Perez Rosales“, mit dem berühmten Postkartenmotiv Vulkan Osorno. Entlang von Lava- und Waldgebiete des Puyuhué Nationalparks geht es weiter bis nach San Carlos de Bariloche, in Argentinien und den Seen Nahuel Huapi, Gutiérrez und Mascardi.
Die Carretera Austral
Die Carretera Austral gehört zu den vermehrt angefragten Regionen Chiles. Dabei weckt diese beliebte Straße Sehnsuchtswünsche bei Naturfreunden und Mietwagenfahrern. Auf dieser Reise haben Sie den Vorteil nicht selbst am Steuer zu sitzen, sondern die menschenleeren Weiten einfach zu genießen. Unternehmen Sie einen Stopp in Futaleufu, dem Mekka für Raftingtouren. Sie werden einen Ausflug in den Queulat Nationalpark unternehmen und dabei den eindrucksvollen hängenen Gletscher sehen. Zudem unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Lago General Carrera zu der majestätischen „Catedral de Marmol“.
Patagonien mit dem Paine Nationalpark
Im Anschluss an die üppige Vegetation entlang der Carretera Austral fahren Sie nun durch die weitläufige Steppenlandschaft Argentiniens nach El Calafate. Der Ort ist bekannt für die Ausflüge zum Perito Moreno, dem noch immer wachsendem Gletscher. Von hier aus fahren Sie nun direkt in den beliebten Nationalpark Torres del Paine, wo Sie zwei Tage die spektakuläre Landschaft und das raue Klima Patagoniens erleben können.
Reiseverlauf & Programme
Tag 1: Ankunft in Santiago und Stadtbesichtigung
Nach Ankunft am internationalen Flughafen von Santiago werden Sie dort empfangen und zunächst in Ihr Hotel gebracht. Am Nachmittag beginnt dann Ihre Gruppenreise mit einer Stadtbesichtigung, bei der Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen. Erkunden Sie unteranderem das historische Zentrum mit der Plaza de Armas oder dem Präsidentenpalast. Ebenfalls steht ein Abstecher des Parque Metropolitano auf dem Plan. Zu den weiteren Höhepunkten zählt sicherlich auch der Cerro San Christobal.
Tag 2: Santiago-Puerto Varas
Ein Transfer bringt Sie heute zum Flughafen, wo Sie Ihren Flug zu der Hafenstadt Puerto Montt antreten. Am Flughafen Puerto Montt angekommen starten Sie mit einem Ausflug zum Naturpark Lahuen Ñadi, um das Wahrzeichen der Region zu bestaunen, den Alerce-Baum. Diese Bäume können bis zu 60 m hoch und über 3000 Jahre alt werden. Anschließend führt Sie der Weg zum Nationalpark Vicente Perez Rosales, dem ältesten Nationalpark des Landes. Hier im Park fahren Sie bis zu einer Höhe von 1.350 m hinauf auf den Vulkan Osorno (2.660 m). Bei Gutem Wetter bietet sich eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Vulkane Calbuco, Antillanca, Tronador und den tiefblauen Llanquihue See. Weiterfahrt zum „Allerheiligen-See“ und Übernachtung in einer am See gelegenen Lodge in Petrohue. Je nach Ankunftszeit in Puerto Montt, kann es sein dass die Reihenfolge der Programmpunkte flexibel gehandhabt wird.
Tag 3: Andenüberquerung Puerto Varas-Bariloche
Morgens besuchen Sie das Pionier-Museum in Petrohue mit seiner einzigartigen Ausstellung über die Besiedlungsgeschichte der Seen-Region. Die nächste Station sind die wilden „Saltos de Petrohué“, eine Ansammlung von Stromschnellen und Wasserfällen, die über beeindruckende Formationen aus dem Lavagestein der umliegenden Vulkane tanzen. Im Anschluss führt Sie die Fahrt weiter durch Lava- und Waldgebiete in den Puyehué Nationalpark. Dieser wurde eingerichtet, um ausgedehnte Gebiete des für diese Zone typischen (kalten) Regenwaldes zu schützen. Die Vulkane Antillanca und Puyehue sind unsere Wegbegleiter. Nach Überquerung der argentinischen Grenze begleitet Sie der langgestreckte See Nahuel Huapi bis hin nach San Carlos de Bariloche. Dieser Ort gilt als einer der exklusivsten Ferien- und Skigebiete Südamerikas und ist auch wegen seiner lokalen Schokolade bekannt.
Tag 4: Bariloche-Futaleufú
Heute führt Sie diese Reise durch die trockene Pampa Argentiniens. Eine schier endlose Wüsten- und Berglandschaft öffnet sich. Der Vergleich zu einer Wildwest-Szenerie ist gar nicht weit hergeholt, denn die berüchtigten Banditen Butch Cassidy und Sundance Kid lebten auch in dieser Gegend. Zur Mittagszeit halten Sie in dem idyllischen Künstlerdorf ElBolsón für eine leckere Mahlzeit. Selbstverständlich bleibt auch Zeit um in die kleinen Läden hineinzuschauen. Im Anschluss führt
Sie die Reise weiter in die Anden bis zu dem chilenischen Grenzort Futaleufú, wo Sie am frühen Abend eintreffen.
Tag 5: Carretera Austral
Futaleufú ist auch der Name des Flußes, der zu den zehn wildesten Rafting-Touren der Welt gehört!
Dieser unscheinbare Ort ist ein „Mekka“ der besten Wildwasser-Fahrer der Welt. Entlang dieses Flußes
fahren Sie heute in Richtung Pazifikküste, um auf die legendäre „Carretera Austral“ zu treffen, die
abenteuerlichen Verlängerung der Panamericana. Erst Anfang der 1970er Jahre schuf das chilenische
Militär die erste richtige Schotterpiste, um die Ortschaften zu verbinden.
Der teilweise noch immer schlechte Zustand der Piste mit unzähligen Schlaglöchern wird kompensiert
durch beeindruckende und ursprüngliche Naturerlebnisse. Fahrt an Seen und Wasserfällen vorbei bis
zur El Pangue Lodge am Risopatron See.
Tag 6: Puyuhuapi- Coyhaique
Die heutige Fahrt führt zunächst nach Puyuhuapi, einem Ort der Mitte der 1930er
Jahre von 4 Familien aus dem Sudetenland im absolut
unberührten Urwald gegründet wurde. Über die Anfänge
und das Gedeihen des Ortes werden Sie staunen und mit
Glück auch die deutschsprechenden Nachfahren im Ort
treffen können.
Weiterfahrt in den Queulat Nationalpark zum „VentisqueroColgante“, einem hängenden Gletscher, dessen
Eiskaskaden senkrecht in die Tiefe ragen. Je nach Wetter
Wanderung durch den Regenwald zu einem
Aussichtspunkt auf den Gletscher oder zur Laguna
Témpanos, wo sich das milchige Schmelzwasser des
Gletschers sammelt.
Weiterfahrt auf der Carretera Austral in südlicher Richtung durch üppige Vegetation mit Nalca-Pflanzen
und Riesenfarnen in diversen Zickzack-Kurven über die „Cuesta Queulat“ Passtraße bis nach
Coyhaique. Auf dem Weg nach Coyhaique durchquert man das Naturreservat „Rio Simpson“, Heimat
von Huemulen, Pumas, Füchsen und vielen anderen Tieren. Diese Gegend war den jesuitischen
Missionaren schon im 17. Jahrhundert bekannt, wurde aber erst zwischen 1869 und 1871 von Enrique
Simpson in drei Expeditionen erforscht. Die Strecke am Nordufer des Rio Simpson entlang ist
wunderschön und bietet die ganze Zeit freie Sicht auf den Fluss.
Coyhaique, im breiten Tal des Río Simpson gelegen, ist die Hauptstadt der Provinz. Sie wurde 1929
gegründet, um den Siedlern ein urbanes Zentrum zu geben. Coyhaique ist ein angenehmer Ort mit
vielen Grünanlagen, freundlichen Einwohnern, Restaurants und Hotels und vollständig von zerklüfteten
Bergen umgeben.
Tag 7: Lago General Carrera
Heute durchqueren Sie ein spektakuläres Canyongebiets mit verschiedenartig schimmernden
Gesteinsformen. Anschließend weiter zu den Überbleibseln eines großen Vulkanausbruchs, heute eine
gespenstisch anmutende Landschaft mit abgestorbenen Bäumen, in fauligem Wasser stehend und
über und über mit Flechten bedeckt. Nachmittags Ankunft am riesigen Lago General Carrera, an der
Grenze zu Argentinien, in türkisblaue Farbe getaucht, dazu bei gutem Wetter am Horizont Sicht auf das
„Campo de Hielo Norte“, das gigantische nördliche Inland-Eisfeld. Je nach Zeitplan und Wetterlage
Gelegenheit bei Puerto Tranquilo zu einer Bootsfahrt zur „Catedralde Marmol" (Marmor-Kathedrale), einer aus Kalkstein bestehenden Halbinsel, die in über 3 Mio. Jahren ausgehöhlt wurde
und Marmoradern freilegte, die sich nun in vielen Farben im Wasser spiegeln.
Tag 8: Valle Chacabuco
Die heutige Fahrt führt Sie durch das Chacabuco-Tal am Río Baker entlang, dem gewaltigsten Fluss Chiles und
bekannt für das perfekte Rafting-Abenteuer. Dieses malerische Gebiet zeichnet sich durch seine
beeindruckende Natur und reiche Biodiversität aus. Es liegt im Übergangsbereich zwischen der
patagonischen Steppe und den südlichen Anden. Das Tal ist Teil des Patagonia Parks und bietet
Lebensraum für eine Vielzahl von Wildtieren. Bei einem Besuch des Museums “Parque Nacional
Patagonia” bietet sich eine faszinierende Möglichkeit, die natürliche und kulturelle Vielfalt der Region
hautnah zu erleben.
Tag 9: Lago General Carrera-Lago Posadas
Heute fahren Sie entlang des Lago General Carrera und überqueren die Grenze nach Argentinien bei
Chile Chico. Sie fahren weiter entlang des Sees, der auf der argentinischen Seite Lago Buenos Aires
heisst. Übernachtung im Ort PeritoMoreno.
Tag 10: Lago Posadas-El Calafate
Heute fahren Sie in einer großen Tagesetappe weiter auf der Ruta 40, vorbei am Lago Viedma, bis in die Stadt ElCalafate. Der Name der Stadt entstammt dem gleichnamigen Busch mit gelben Blättern und dunkelblauen Beeren, der in dieser Region häufig vorkommt. El Calafate liegt am Lago Argentino, dem größten See Argentiniens und ist das Tor zum Nationalpark Los Glaciares.
Tag 11: Gletscher Perito Moreno
Der Perito Moreno Gletscher ist Teil des kontinentalen Inlandpackeises und wird Ihnen bei dem heutigen Tagesausflug viel Freude machen. Dabei fahren Sie zunächst 80 km über die patagonische Steppe bis zum Parkeingang vom Nationalpark “Los Glaciares”. Hier, am Fuß der Anden, sind die Berge wieder mit Wald bedeckt und es ist grün. Während Ihres Aufenthaltes im Park haben Sie ausgiebig Zeit die Panorama-Plattformen zu besuchen, von denen Sie eine wundervolle Sicht auf den Gletscher Perito Moreno haben. Er zählt zu den schönsten und größten Gletschern der Erde. Regelmäßig brechen vom Gletscher gewaltige Eiswände ab und stürzen unter gewaltigem Getöse in den Lago Argentino. Auf sicheren, gut gekennzeichneten Wegen haben Sie die Gelegenheit das Naturschauspiel aus verschiedenen Blickwinkeln zu beobachten. Wenn Sie möchten können Sie vor Ort auch eine Bootsfahrt entlang der 74 m hohen und 5 km breiten Gletscherwand unternehmen (optional).
Tag 12: El Calafate-Torres del Paine
Nach dem Frühstück begeben Sie sich wieder auf den Weg nach Chile, um den beliebten Nationalpark Torres del Paine anzusteuern. Dieser bietet einzigartige, wie bizarre Landschaftsszenarien im rauen Klima Patagoniens. Die drei in den Himmel ragenden Granitspitzen „Torres del Paine“ sind das wohl bekannteste Bild Chiles und geben dem Park seinen Namen. Dieser ist unbestritten einer der Höhepunkte des Landes. Der Park ist Heimat für eine Vielzahl von Wildtieren: Guanakos, Nandus und hunderte von Vogelarten, einschließlich des Kondors. Nach Ankunft im Park unternehmen Sie bereits eine erste Erkundung.
Tag 13: Nationalpark Torres del Paine
Abhängig von der aktuellen Witterung werden Ihnen heute verschiedene kleinere Wanderungen angeboten, um die Flora und wenn möglich auch die Fauna des Nationalparks hautnah zu erleben. Möglich ist zum Beispiel ein Rundgang auf der Grey Halbinsel, um zu sehen wie der Grey-Gletscher in den gleichnamigen See kalbt und fantastische Eisberge in allen Grün- und Blautönen produziert. Beim „Salto Grande“ Wasserfall kann dagegen bei einer Wanderung das gewaltige Bergpanorama noch näher beobachtet werden.
Tag 14: Torres del Paine-Punta Arenas
Nach dem bizarren Naturschauspiel im Nationalpark Torres del Paine reisen Sie am heutigen Tag in die südlichste Stadt Chiles, Punta Arenas. Unterwegs Erkunden Sie dabei auch die Milodon-Höhle sowie ein Freiluftmuseum, in dem Nachbauten von historischen Schiffen der ersten europäischen Besucher zu sehen sind. Punta Arenas wurde 1848 als kleine militärische Ansiedlung gegründet und entwickelte sich während des 19. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Hafen und Zentrum der Wollproduktion. Vor dem Bau des Panama-Kanals war es die reichste Stadt Chiles, da der ganze Schiffshandel um das Kap Hoorn lief. Die „Schaf-Barone“ dieser Zeit erbauten riesige Herrenhäuser, die heute zu den nationalen Baudenkmälern zählen.
Tag 15: Abreise von Punta Arenas
Die Reise endet mit dem Transfer zum Flughafen in Punta Arenas. Sie können die Reise von hier aus individuell fortsetzen oder den Rückflug nach Europa ab Punta Arenas buchen.
Hinweise:
- An Feiertagen kann es evtl. nötig sein, das Programm umzustellen. - Die meisten Museen in Chile sind montags geschlossen.
- Die Standseilbahn auf den Cerro San Cristóbal in Santiago fährt montags ab 13:00 Uhr. Jeden ersten Montag im Monat ist sie aufgrund von Wartungsarbeiten ganztägig geschlossen.
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Private Transfers und Exkursionen mit durchgehendem deutschsprechendem Reiseleiter von Puerto Montt bis Punta Arenas
14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück
12x Mittagessen bzw. Lunch-Box
Inlandflug Santiago-Puerto Montt (Economy Class)
alle Eintrittsgelder in die Nationalparks
umfangreiche Reiseunterlagen
Nicht im Reisepreis enthalten
Fernflüge, Bootsfahrt am Perito Moreno, Ökossteuern bzw. Ressort-Gebühren (können nur vor Ort in bar bezahlt werden), Trinkgelder, persönliche Ausgaben,
Häufige Fragen zur Gruppenreise Patagonien in Deutsch
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