Exkursion Chimborazo

Infos zum Reiseprogramm

Der Chimborazo ist mit 6.310 m Höhe der höchste Berg Ecuadors. Die Namensendung „razo“ (in Quetschua „rasu“) bedeutet soviel wie „schneebedeckt“. Der Páramo der höheren Lagen wurde zur „Reserva de Producción Faunistica Chimborazo“ erklärt und erstreckt sich von einer Höhe ab 3.800 m bis zum Gipfel hinauf. Hier kann man Lamas, Alpakas, Vicuñas, Riesenkolibris, Kondore und Füchse beobachten. Naturfreunde werden sich auch für die faszinierenden Polylepis-Bäume interessieren, welche in Höhen zwischen 3800-4600 Metern wachsen, obwohl die Baumgrenze der Anden bei maximal 3500 Metern liegt.
Die Tagestour kann ideal in eine Ecuador Reise zwischen Baños und Riobamba eingebaut werden. Mit dem Auto wird zunächst der Eingang in den Nationalpark passiert. Hier beträgt die Höhe 4.400 Meter. Die Fahrt führt bis zum Parkplatz am Refugio Carrel (4.845 Meter). In der Schutzhütte sollte man sich gut akklimatisieren, am besten bei einem Cocatee (Mate de coca). Dann kann man in etwas weniger als einer Stunde zum Refugio Whymper (5.042 Meter) aufsteigen. Es ist möglich, aber kein "Muss". Wer bereits im Refugio Carrel durch die Höhe beeinträchtigt ist, sollte die körperlichen Anstrengungen des Aufstiegs besser vermeiden. Einen schönen Ausblick hat man auch von hier.
Der Name der Whymper-Schutzhütte ist dem Erstbesteiger Edward Whymper gewidmet, der am 4. Januar 1880 gemeinsam mit zwei Italienern den Chimborazo bestieg.
Bei guter Sicht ergeben sich immer wieder spektakuläre Ausblicke und Fotomotive. 
Vom Refugio Whymper aus führen übrigens zwei Routen (die Normalroute und die Whymperroute) über den Westgrat und den Vorgipfel (Ventimilla, 6.228 m) zum Gipfel auf 6.267 m.