Bike Tour rund um Villa de Leyva

Infos zum Reiseprogramm

Am heutigen Tag werden Sie abwechslungsreiche Landschaften rund um Villa de Leyva auf dem Fahrrad erkunden. Dabei können Sie zudem Einblick in alte Kulturen, die Geschichte und den Wein nehmen. Für diesen Ausflug gibt es 8 mögliche Anlaufstationen, von denen 4 während der Bike Tour erkundet werden können. Wählen Sie vor Ort Ihre Route oder teilen Sie uns dies bei der Buchung mit. Folgendes können Sie während der Reise erkunden:

Pozos Azules
Bei den pozos azules handelt es sich um drei künstlich angelegte Lagunen, knapp 2 Kilometer außerhalb von Villa de Leyva. Die Farben der Seen werden durch das sehr mineralhaltige Wasser produziert, welches meist in einem sehr schönen grünlichen Blau erscheint. Eingebettet in die Umgebung, der Wüste und dem umliegenden Kiefernwald, bieten die Lagunen einen Ort der Ruhe.

Archäologischer Park Villa de Leyva („El Infiernito“)
Der 1981 gegründete Archäologischen Park ist besser bekannt unter dem Namen „El Infiernito“ (Kleine Hölle). Bei dieser präkolumbianischen Ausgrabungsstätte handelt es sich um ein Zentrum religiöser, astronomischer und landwirtschaftlicher Forschung der Ureinwohner Muisca. Trotz zahlreicher Plünderungen und der Zerstörung durch die spanischen Konquistadoren (welche die Muisca als heidnisch/teuflisch hielten und der Name entstand) kann man noch heute zahlreiche Menhire (aufrechtstehende Steine), Monolithe und mehrere Grabhügel sehen. Wie einst schon Alexander von Humboldt hier vermutete, scheint es sich bei dieser archäoastronomischen Stätte um ein rudimentäres astronomisches Observatorium zu handeln, mit dem Phänomene wie die Sonnenwende und Tagundnachtgleiche berechnet wurden. So stellen die, aus rosafarbenem Sandstein geschnitzten, Säulen offenbar den Muisca-Kalender dar. Als Zivilisation zum Thema Fruchtbarkeit und Landwirtschaft waren die hier gewonnenen Erkenntnisse sehr wertvoll. Kein Wunder, dass die Region rund um El Infiernito wegen seiner landwirtschaftlichen Produktivität ein bevorzugter Ort für Siedlungen der Muisca war.

Museo El Fósil
Etwa 3 km außerhalb von Villa de Leyva liegt das Museum El Fósil, welches ein massives Skelett eines Baby-Kronosaurus beherbergt. Das Ungetüm fasst eine Länge von etwa 7 Metern und ist das weltweit vollständigste Exemplar dieses prähistorischen Meeresreptils aus der Kreidezeit.

Casa Terracota
Bei der Casa Terracotta handelt es sich um ein etwa 500 m² großes Gebäude, welches der Architekt Octavio Mendoza komplett aus Ton gebaut hat. Dadurch verwandelte er die Erde somit in eine bewohnbare Architektur, Kunst und Geschichte.Sie können das zweistöckige Keramikkunstwerk von außen und innen erkunden und dabei die ausgeschmückten Räume bewundern. Nicht ungewöhnlich, dass man sich beim Besuch in die Trickfilme von Fred Feuerstein versetzt fühlt.

El Centro de Investigaciones Paleontológicas (CIP)
Das Paläontologische Forschungszentrum (CIP) ist eine private und gemeinnützige Institution. Sie stellt der Region rund um Villa de Leyva eines der modernsten Labore Lateinamerikas für die Präparation von Fossilien. Hier befindet sich eine der vollständigsten Sammlungen prähistorischer Meeresreptilien in Südamerika, Überreste von Dinosauriern, Säugetieren und Paläoflora.

El Centro de Agricola de Investigación y Desarrolo Technologico - Caidvandre orquideas
Bei diesem Stopp erkunden Sie das landwirtschaftliche Forschungs- und Entwicklungszentrum „Vandre“, welches jegliche Setzlinge in hoher Qualität und Anzahl produzieren. Die Keimlinge werden meist von kolumbianischen Landwirten erworben, um eine höhere Produktivität zu erzielen. Erkunden Sie die Ausstellung rund um die Pflanzen.

Viñedo Ain Karim
Das Weingut Ain Karim bietet verschiedene Weintouren auf dem Gelände an, beginnend bei einer etwa 30-minütigen Führung rund um die Rebe, die hier angebaut wird. Sie besichtigen den Weinkeller des Guts und können zum Abschluss zwei Weine probieren. Derzeit werden auf diesem Weingut aromatische Cabernet Sauvignons und Merlot angebaut.

El Convento de Santo Eccehomo
Bei dem kurz genannten „Ecce Homo“ handelt es sich um ein Dominikanerkloster aus dem 17. Jahrhundert, etwa 13 km von Villa de Leyva entfernt. Es besteht hauptsächlich aus einem großen Gebäude mit einem riesigen, königlichen Innenhof, der von vier Galerien umrandet ist. Die Böden sind mit Steinen aus der Region gepflastert, daher enthalten sie Ammoniten und Fossilien. Der Klostergarten lädt zudem für eine ruhige Pause nach der Anfahrt mit dem Fahrrad ein. Der Ort wurde zum Kulturerbe der Nation erklärt.



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