Tagesausflug Wanderung im Nationalpark Iguaque

Infos zum Reiseprogramm

Bereits am Morgen werden Sie im Hotel abgeholt und fahren etwa eine Stunde hinauf zu dem Besucherzentrum des Santuario de fauna y flora Iguaque (Naturschutzgebiet Iguaque), dem Ausgangspunkt für die Wanderung.
Der 1977 gegründete Nationalpark hat eine Ausdehnung von knapp 6750 Hektar und führt auf Grund seiner verschiedenen Höhen zwischen 2.400 und 3.800 m durch verschiedene Vegetationszonen. So starten Sie die Wanderung zunächst noch auf einem grob befestigten Weg durch einen kühlen, feuchten Nebelwald, vorbei an kleinen, rauschenden Bächen. Die verwunschene Landschaft lichtet sich anschließend bei dem stetig ansteigenden und unwegsameren Wegen nach oben. Auf etwa 3.200 m erreichen Sie dann die Baumgrenze und das sogenannte Páramo. In dieser speziellen Vegetationszone sind vor allem Schopfrosetten, wie die bekannten „Frailejones“, zu bewundern. Zudem bieten sich hier oben zahlreiche fantastische Aussichten auf das Páramo und die umliegenden Gebirgsketten. Ziel der Wanderung ist die auf ca. 3.600 m hohe gelegene Laguna de Iguaque.
Dieser kleine Gebirgssee ist bei den einheimischen Muisca-Indianern als heilig angesehen, an dem nach wie vor noch religiöse Zeremonien stattfinden. In der Kultur der Muisca gilt die Lagune als Wiege der Menschheit, denn hier trat einst Bachué („die Mutter der Menschheit“) heraus und brachte die Menschheit in die Welt. Im symbolischen verkörpert Sie das Wasser. Nicht verwunderlich, denn die Lagune speist zahlreiche Flüsse und Bäche, die wiederum viele Gemeinden mit lebenswichtigem Wasser versorgen. Eine Pilgerfahrt zu der Laguna de Iguaque soll somit die Seele und den Geist reinigen, was neben der schönen Landschaft doch ein weiterer Grund ist in dem Nationalpark zu wandern.
Nach ausgiebiger Pause und Erkundung des Sees, geht es auf gleichem Weg wieder zurück.


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