Halbtagesausflug zu der Salzkathedrale Zipaquirá

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Nördlich der Metropole Bogotá befindet sich das ungefähr 50 km entfernte und schmucke, historische Städtchen Zipaquirá. Bereits García Márquez, der berühmte kolumbianische Schriftsteller und Nobelpreisträger, ging in seinen jungen Jahren hier zur Schule. Ein kleiner Ort welcher weiterhin durch seine Salzminen bekannt wurde. Salz war eine der Hauptressourcen in diesem Gebiet und bereits der Muisca-Stamm hatte das Zentrum der Salzgewinnung hier. Noch heute produzieren die kolumbianischen Salzbergwerke etwa 40 % des Landesbedarfes an Mineralsalzen. Doch nicht wegen der Salzgewinnung gehört ein Ausflug in den Norden Bogotas zu den beliebtesten der Stadt. Es ist die berühmte Catedral de Sal welche die Touristen und auch die Einheimischen magisch anzieht. Eine dreischiffige Salzkathedrale befindet sich 180 m tief in einer dieser Minen. Hierfür wurden insgesamt 250.000 Tonnen Salz abgetragen – das entspricht dem Salzkonsum des Landes für zwei Jahre. Ein Bauwerk welches es so ähnlich nur noch zweimal auf der Welt gibt. Zu Beginn laufen die Besucher durch einen surrealen anmutenden Stollen, welcher den Passionsweg Christi darstellt. In 14 Nischen wurden allegorisch Kreuze heraus gemeißelt um diesen schicksalshaften Tag im Leben Jesu zu beschreiben. Am Ende des Stollens mündet der Weg in die große geheimnisvoll beleuchtete Kathedrale mit dem weltweit größten unterirdischem Kreuz. Noch heute wird die Kathedrale aktiv genutzt und sonntags mit zahlreichen Besuchern eine Messe abgehalten. Die Kathedrale bietet für etwa 8.400 Menschen Platz und wurde 1995 neu eröffnet. Im Anschluss an die Besichtigung der Salzkathedrale haben Sie noch Zeit den zentralen Platz des Ortes Zipaquirá zu erkunden. Lohnenswert ist auch ein Blick in die angrenzende Kirche. Danach geht es wieder zurück nach Bogotá.

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