Stadtbesichtigung Popayan

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Popayán gilt als eine der schönsten Kolonialstädte in ganz Südamerika und sollte auf keiner Kolumbien Reise fehlen. Die hübschen, weißen Fassaden der kolonialen Bauten prägen das Stadtbild und brachten Popayán den Beinamen „weiße Stadt“ ein. Als sich der spanische Eroberer Sebastián de Belalcázar von Quito (Ecuador) aus auf den Weg gen Norden machte, um nach dem legendären „El Dorado“ zu suchen, passierte er das „Valle de Pubenza“ und gründete im Jahr 1537 schließlich Popayán. Im 17. und 18. Jahrhundert lockte das milde Klima viele wohlhabende Familien aus den Zuckerrohr-Haciendas im heißen Cauca-Tal in die Stadt. Die eleganten, reich verzierten Herrschaftshäuser in der Altstadt erinnern noch heute an diese Zeit. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die alljährliche Osterprozession in der „Semana Santa“. Umso tragischer erscheint es, dass ausgerechnet während der Karwoche im März 1983 ein verheerendes Erdbeben eine große Anzahl der kolonialen Bauten Popayáns zerstörte sowie viele Verletzte und Tote forderte. Doch die Stadt konnte daraufhin glücklicherweise zum größten Teil wieder originalgetreu aufgebaut werden.

Auf dem 3-stündigen Stadtrundgang besichtigen Sie die koloniale Altstadt. Sie gehört zu den am besten erhaltenen historischen Zentren Kolumbiens. Den Mittelpunkt bildet der „Parque Caldas“ mit seinen Schatten spendenden Korkeichen. Der Park, welcher einst als Marktplatz genutzt wurde, entstand in Gedenken an den in der Stadt geborenen Botaniker und Astronom Francisco José Caldas. Direkt daneben befindet sich die Kathedrale von Popayán („Catedral Basilica Nuestra Señora de la Asunción“). Mit ihrer neoklassischen Fassade hebt sie sich architektonisch von den anderen Bauwerken ab. An der südwestlichen Ecke des „Parque Caldas“ kommen Sie am Uhrenturm („Torre de Reloj“) vorbei, auch bekannt als „Nase von Popayán“. Dieser wurde zwischen den Jahren 1673 und 1682 errichtet und gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Eine sehr schöne Aussicht über Popayán genießen Sie während der Tour vom „Morro del Tulcán“, einem Pyramidenstumpf aus präkolumbianischer Zeit. Auf dem grasbewachsenen Hügel steht seit 1937 ein Reiterstandbild des Stadtgründers Sebastián de Belalcázar.

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