Reiseziel Kaffeezone Kolumbien

Reiseinformationen für Kaffeezone Kolumbien

Auf einen Blick: Schöne Landschaft, Orte mit flair und leckerer Kaffee

Kolumbien ist weltweit berühmt für seinen Kaffee und zeitgleich auch drittgrößter Kaffeeexporteur. Die lokalen Gegebenheiten sind ideal für den Anbau der Arabica-Bohnen, sogar in den hohen Bergregionen.

Das Herz des Kaffees liegt dabei in den Provinzen Caldas, Risaralda und Quindío. In diesen Departamentos, rund um die Städte Manizales, Pereira und Armenia zieht sich die Kaffeezone bis fast an die Flüsse Río Magdalena und Río Cauca. Nirgendwo sonst haben diese preisgekrönten Arabica-Bohnen eine solche Bedeutung wie hier in der Kaffeezone.

Bei einer Reise nach Kolumbien sollte die Kaffeezone nicht im Programmverlauf fehlen. Zahlreiche Kaffeefarmen bieten interessante Touren über die Kaffee-Pflanzungen. Man erhält exzellente Einblicke in die "Entstehung des schwarzen Goldes", beginnend bei dem Anbau über die Verarbeitung bis hin zu den Exportmodalitäten. Fast immer ist natürlich auch eine schmackhafte Kaffee-Verkostung inklusive.

Neben Kaffee hat die Region natürlich auch viele andere Dinge zu bieten. Die wunderschöne Natur mit angenehmem Klima erwartet die Reisenden mit Touren durch Nebelwälder oder mit herrlichen Ausblicken in Flusstäler und zu den Vulkanen des Nationalparks Los Nevados.

Zu den beliebtesten Ausflügen gehört der Besuch des Valle de Cocora. Dieses atemberaubende Tal ist übersät mit dem Nationalbaum Kolumbiens, der bis zu 60 m hohen palma de cera (Wachspalme) – die größte Palmenart der Welt. Ebenfalls zu empfehlen sind Wanderungen in dem Reservat Ecológica Río Blanco oder dem Reservat Parque Ucumarí. Zum Entspannen laden die zahlreichen Thermalbäder ein.


Beste Reisezeit: Wann ist die beste Reisezeit für die Kaffeezone Kolumbien?

Das Klima in der so genannten Kaffeezone Kolumbiens ist geprägt von konstanten Temperaturen im Jahresverlauf. Diese Klimatabelle von Manizales (2.160 m) kann stellvertretend für die Region verwendet werden, da die Höhenlage ähnlich ist. Die besten Reisemonate haben wir grün markiert.

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13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 12   Nacht
6 7 8 13 13 11 10 10 11 16 12 10   Regentage


Sehenswertes: Sehenswertes in der Kaffeezone


Natürlich gehört zum Besuch der Kaffeezone eine Führung über eine der vielen Kaffeeplantagen. Kaffee gehört zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Exportgütern Kolumbiens.

Kaffeebohnen in der Kaffeezone, Kolumbien
Die Arabica-Bohnen gedeihen in dieser Region sehr gut und liefern dem Kaffeedreieck nicht nur seinen Namen, sondern auch eine ganz eigentümliche Tradition. Kaffee gehört hier zum Alltag dazu und ist sozusagen schon ein eigener Lebensstil.


Salento ist ein kleines buntes Dorf vor den Toren des Nationalpark Los Nevados.

Hacienda im Kaffeedreieck, Kolumbien
In der Zona Cafetera finden sich unzählige Haciendas und Fincas, umgeben von einer zum Entspannen einladenden Landschaft.

Das Valle de Cocora ist ein breites grünes Tal und zählt zu den schönsten des Landes. Überall sieht man die palma de cera (Wachspalme). Diese bis zu 60 m hohe Palmenart ist die größte der Welt und zugleich der Nationalbaum von Kolumbien. Beliebt sind im Valle de Cocora unter anderem auch die Wanderungen bis zur Reserva Natural Acaime.


Die mittlere Andenkordillere ist die einzige der drei Kordilleren Kolumbiens, in der aktiver Vulkanismuis beobachtet werden kann. Die Kaffeezone ist dabei der ideale Ort, um den Nationalpark Los Nevados zu erkunden. Es gibt in der gesamten Kaffeezone mehrere offizielle Zugänge zum Park. Der Zugang über das "Valle de Cocora" ist einer der wichtigen Ausgangspunkte für eine mehrtägige Wanderung und die Erkundigung des hochandinen Ökosystems.


Nicht nur interessant für Hobbybiologen: Das einmalige Ökosystem des Paramo.

Entfernungen: Entfernungen in der Kaffeezone

Von Armenia nach Entfernung Fahrzeit
Salento 26 km 40 min
Pereira 46 km 1 h
Manizales 97 km 2 h
Cali 180 km 3 h
Bogotá 285 km 6 h 45 min 
Cartagena de Indias 884 km 18 h 
Von Manizales nach Entfernung Fahrtzeit
Pereira 51 km 1 h
Armenia 97 km 2 h
Salento 87 km 2 h
Cali 260 km 4 h 20 min
Bogotá 300 km 7 h 
Cartagena de Indias 820 km 16 h 30 min
Von Pereira nach

Salento 37 km 50 min
Armenia 46 km 1 h
Manizales 51 km  1 h
Cali 210 km 3 h 15 min
Bogotá 320 km 7 h 30 min 

Verbindungen: Die Flughäfen in der Kaffeezone

In der Kaffeezone gibt es mit Armenia, Pereira und Manizales insgesamt drei Flughäfen, die in relativ geringer Distanz zueinander liegen. Der zentral gelegene Flughafen von Pereira bietet die meisten internationalen und nationalen Verbindungen an, gefolgt von Armenia und Manizales.

PEREIRA
Name: "Aeropuerto Internacional Matecaña"
IATA-Code: PEI
Entfernung vom Zentrum: 5 km

Flughafen Pereira

Ausgewählte Direktflüge:
Reiseziel Entfernung Flugzeit
Bogotá 190 km 55 min
Cartagena de Indias 620 km 1 h 
Panama 630 km 1 h 25 min

ARMENIA

Name: "Aeropuerto Internacional El Edén"
IATA-Code: AXM
Entfernung vom Zentrum: 13 km

Ausgewählte Direktflüge:
Reiseziel Entfernung Flugzeit
Bogotá 190 km 55 min

MANIZALES 
Name: "Aeropuerto de la Nubia"
IATA-Code: MZL
Entfernung vom Zentrum: 10 km

Ausgewählte Direktflüge:
Reiseziel Entfernung Flugzeit
Bogotá 160 km 45 min

Kurzgeschichte: Die Kurzgeschichte zur Kaffeezone Kolumbien

19. August 1540
Am Ort des heutigen Pereira wird der kleine Ort Cartago gründet.

1691
Aus wirtschaftlichen Gründen verlegt man den Ort Cartago ins Valle de Cauca und an der Stelle des heutigen Pereira übernimmt die Natur wieder die Oberhand.

12. Oktober 1849
Gründung der Stadt Manizales, benannt nach Manuel Grisales, einem der Gründer.

1850
Manizales wird Hauptsitz der Gemeinde.

24. August 1863
neben Anderen kehrt der Priester Remigio Antonio Cañartes zu den alten Ruinen von Cartago zurück um diesen Ort wieder zu beleben. Cartago Viejo wird gegründet.

1869
Zu Ehren von Doktor Francisco Pereira Martínez wird Cartago Viejo in Villa de Pereira umbenannt. 

1875 und 1878
Zwei Erbeben in Manizales beeinträchtigen die frühe Entwicklung der Stadt. 

Ab 1880
Manizales entwickelt sich immer mehr zu einem Zentrum für Bildung und Industrie. 

14. Oktober 1889
Siedler gründen Armenia.

26. Juli 1890
Letzte Hinrichtung in Kolumbien in Pereira. Danach wird die Todesstrafe abgeschafft. 

1905
Nach der Gründung des Departements Gran Caldas wird Manizales als Hauptstadt gewählt. Armenia gehört von nun an auch zu dieser Provinz. 

1919
Die Ferrocaril de Caldas (Eisenbahnlinie) von der Hafenstadt Caldas wird mit Manizales verbunden. 

1922, 1925 & 1926
Große Brände verwüsten Manizales. Die Stadt wird anschließend moderner wieder aufgebaut. 

1927
Die Ferrocaril de Caldas wird auch auf die Städte Pereira und Armenia erweitert und stärkt dadurch die Wirtschaft der Region enorm. 

1950-1970
Manizales entwickelt sich zum Epizentrum des kolumbianischen Kaffees und zu einem wichtigen Handelszentrum im Westen des Landes. 

1950er Jahre
Auf Grund der parteiübergreifenden politischen Kämpfe im Land wird Pereira zu einem Zufluchtsort für viele Kolumbianer. Dadurch steigt die Einwohnerzahl in relativ kurzer Zeit um das Vierfache an. 

1966
Die Provinz Gran Caldas zerfällt in drei Provinzen: Caldas (mit Hauptstadt Manizales), Risaralda (mit Hauptstadt Pereira) und Quindió (mit Hauptstadt Armenia). 

1973
Gründung des Nationalparks Los Nevados 

Bis 1980
In Manizales etabliert sich immer mehr die moderne Architektur. Auch die Bedeutung als Universitätsstadt nimmt zu. 

1984
Das Reservat Parque Ucumarí wird auf 42 km² Fläche gegründet. 

1985
Beim Ausbruch des Vulkans Nevado del Ruiz (im Einzugsbereich von Manizales) kommen mehr als 20.000 Menschen ums Leben.  Der Ausbruch des Vulkans lässt einen Teil des Gletschers schmelzen. Die daraus entstandenen Schlammmassen bahnen sich daraufhin einen Weg in das 45 Kilometer östlich des Kraters gelegenen Armero. Man spricht von der "Tragödie von Armero".

September 1985
Das berühmte Valle de Cocora (bekannt für seine bis zu 60 m hohen Wachspalmen) wird in den bestehenden Nationalpark Los Nevados einbezogen. 

25. Januar 1999
Ein verheerendes Erdbeben der Stärke 6.2 auf der Richterskala zerstört weite Teile Armenias und fordert 1.230 Menschenleben. 

16. Dezember 2000
Eröffnung des Botanischen Gartens von Quindío für die Öffentlichkeit. Zu ihm gehört u.a. ein 680 m² großes Schmetterlingshaus. 

4. Dezember 2003
Bei einem schweren Erdbeben kommen 15 Menschen ums Leben (Tragödie von Sultana).

2005
Manizales zählt 379.972, Pereira 428.397 und Armenia 324.588 Einwohner. 

2009
Der Nationalpark Los Nevados ist der Nationalpark mit den drittmeisten Besuchern im Jahr 2009.

5. November 2011
Als Folge der sintflutartigen Regenfälle in Manizales kommen etwa 50 Menschen bei einer verheerenden Lawine ums Leben. Dieses Ereignis ist bis heute als Tragödie von Cervantes bekannt. 

Kaffeezone Kolumbien Reisen

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Unsere Unterkünfte in Kaffeezone Kolumbien

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Aktivitäten und Programme in Kaffeezone Kolumbien

Reiseprogramm Kaffeezone Kolumbien

Besuch einer Hacienda mit Kaffee-Tour und Verkostung

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Ganztagesausflug Valle de Cocora und Salento

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Halbtagesausflug Botanischer Garten und Schmetterlingshaus