Reiseinformationen für Chachapoyas
| Chachapoyas ist eine ehemalige Kolonialstadt, die durch die Anordnung der Straßen in „Cuadras“ (Quadraten) und ihrer Architektur davon zeugt. Von hier aus starteten die spanischen Eroberer die Erkundung des Amazonas-Gebietes. Noch heute liegt ein Zauber über der Stadt, die nur wenig von Touristen besucht wird. Nur wenige kennen die Schönheit der Stadt und ihrer mystischen Umgebung. Sie ist von Nebelwald umgeben und liegt in der Regensaison (Oktober bis April in einem ständigen Dunst). Diese Gegend bietet einzigartige Landschaften, die größtenteils völlig unberührt sind. Von hier aus lassen sich die Spuren der Chachapoyas-Kultur verfolgen. Diese lebte vom 6. Jahrhundert bis zum 16. Jahrhundert in der Region. Die Inkas übernahmen das Land ein paar Jahrzehnte bevor die Spanier in Peru ankamen. Die alten Stätten der Chachapoyas liegen entlang des nahegelegenen Utcubamba Flusses. Exkursionen führen zur steinernden Festung Kuélap, zu den Grabstätten Karajia und Revash, nach Cocachimba und zum Gocta-Wasserfall. |
Ideal: 4-5 Tage Kultur Geschichte Natur Landschaft Stadtbesichtigung Exkursionen |
Das Klima in Chachapoyas ist gemäßigt, mit ganzjährig konstanten Temperaturen. Die Niederschlagsmenge ist recht hoch. Besonders im März regnet es sehr oft. Die besten Reisemonate haben wir grün markiert.
| Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 20 | 19 | 19 | 19 | 20 | 19 | 19 | 19 | 20 | 20 | 21 | 21 | Tag |
| 9 | 9 | 10 | 9 | 9 | 8 | 8 | 8 | 9 | 9 | 9 | 9 | Nacht |
| 18 | 14 | 19 | 17 | 16 | 16 | 14 | 14 | 13 | 15 | 15 | 14 | Regentage |
| Reiseziel | Entfernung | Fahrzeit |
|---|---|---|
| Mirador Huancas | 9 km | 20 min |
| Cocachimba | 43 km | 1 h 15 min |
| Karaija | 44 km | 1 h 20 min |
| Gocta-Wasserfall | 50 km | 1 h 30 min |
| Kuelap | 71 km | 2 h |
| Leimebamba | 83 km | 1 h 50 min |
| Revash | 83 km | 2 h 10 min |
| Cajamarca | 324 km | 7 h 40 min |
| Tarapoto | 357 km | 6 h 10 min |
| Chiclayo | 447 km | 8 h 25 min |
Der Hinflug erfolgt am besten nach Tarapoto. Weiterreise am Folgetag im PKW (ca. 7 h) nach Chachapoyas.
| Reiseziel | Art | Entfernung | Zeit | Hinweise |
|---|---|---|---|---|
| Cajamarca | Linienbus | 328 km | 8 h | |
| Chiclayo | Linienbus | 448 km | 11 h 20 min | |
| Lima | Linienbus | 1.220 km | 26 h | |
| Lima | Direktflug | 650 km | 1 h 25 min | Nur von ATSA an bestimmten Tagen betrieben, |
| Tarapoto | Linienbus | 365 km | 8 h |
6. - 15. Jahrhundert
1475
Die Inka unterwerfen das Volk der Chachapoyas.
Um 1530
1538
1832
Chachapoyas wird zur Hauptstadt der Region.
1940er
Die Region östlich des Utcubamba Flusses wurde von den Chachapoyas bewohnt, ein prähistorisches Andenvolk. Die Kultur verehrte den Tod, was durch viele noch heute bestehnde Überreste, wie die "Sarcófargos de Karajía", zu sehen ist.
Sie lebten auf einem Gebiet von ca. 30.000 km² und zwischen 2.000 und 3.000 m.ü.d.M.
1475
Die Inka unterwerfen das Volk der Chachapoyas.
Um 1530
Es wird vermutet, dass ca. 300.000 Chachapoyas zu dem Zeitpunkt in der Region lebten.
1538
Gründung der Stadt durch den spanischen General Alfonso de Alvarado. Die Nachkommen der Chachapoyas Kultur wurden in kleinen Gruppen in verschiedene Dörfer aufgeteilt. Besonders die Nachkommen in La Jalca flohen von den Spaniern in die Provinz Cutervo in der Region Cajamarca.
6. Juni 1821
"Batalla de Higos Urco": Die Bevölkerung der Region schloss sich dem Freiheitskampf gegen die Spanische Krone an. Auf dem freien Platz Higos Urco organisierte Coronel José Matos eine 600-Mann starke Armee, gegen die die Spanier nichts aurichten konnten, da der Wille die Unabhängigkeit zu erreichen unerbittlich war.
1832
Chachapoyas wird zur Hauptstadt der Region.
1940er
Erste asphaltierte Straße durch Chachapoyas und Pedro Ruíz wird gebaut, um die Städte mit Cajamarca und Chiclayo zu verbinden.
1997
Eine Hirtenfamilie entdecken Mitglieder einer Hirtenfamilie Grabhäuser der Chachapoyas-Kultur an der Laguna de los Cóndores. Sie öffnen die Gräber und plündern diese. Als es innerhalb der Familienmitglieder beim Verkauf der geraubten Grabbeigaben zum Streit kommt, erfahren die Behörden von der Existenz der Gräber und ergreifen Schutzmaßnahmen.
1997
219 Mumien aus den Grabhäusern der Laguna de los Cóndores werden durch das Centro Mallqui nach Leymebamba gebracht, wo dafür ein Museum errichtet wird. Großen Anteil an der Finanzierung des Projektes hatte Dr. Horst Seidler von der Universität Wien, der Fonds der österreichischen Regierung und privater Geldgeber erwirkte. Die Aktion wurde notwendig um die Mumien vor weiteren Grabräubern zu schützen.
09.01.2003
Eine Fokker F-28 mit 46 Personen an Bord, zerschellt am Cerro Coloque bei Chachapoyas. Niemand überlebt den Absturz.
09.01.2003
Eine Fokker F-28 mit 46 Personen an Bord, zerschellt am Cerro Coloque bei Chachapoyas. Niemand überlebt den Absturz.
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Chachapoyas und Gocta-Wasserfall
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Unser komplettes Reiseangebot für Peru finden Sie unter Peru Reisen.
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