Chachapoyas steckt voller Zauber, was an der Stadt selbst und der Umgebung liegt.
Nur wenige kennen die Schönheit der Gassen und der farbigen, mit Orchideen geschmückten Innenhöfe der kleinen historischen Stadt.
Drei Stunden entfernt liegt die über 2000 Jahre alte Festung Kuélap, die das Symbol der Chachapoyas-Kultur darstellt.
Der Gocta-Wasserfall ist mit einer Fallhöhe von 771 Metern der dritthöchste der Erde.
Die Hauptstadt der Provinz Amazonas liegt auf 2.483 m Höhe im Norden Perus. Mit etwa 30.000 Einwohnern ist Chachapoyas eine Kleinstadt. An der quadratischen Aufteilung der Straßen, der Dächer mit den typischen Dachziegeln, den Innenhöfen und der Plaza erkennt man die einst geschichtliche Bedeutung. Sehenswert sind der Dom "Santa Catalina", die Plaza de Armas, der Bischöfliche Palast, das Landgut "Fundo Santa Isabel" und die "Casona Monsante". Am Berg Luya Urco befindet sich die Quelle "Pozo de Yanayacu". Man sagt, der heilige Santo Toribio de Mogrovejo habe hier ein Wunder vollbracht und die Quelle in einer sehr trockenen Epoche entspringen lassen.
Die Festung Kuélap erscheint nicht weniger stark als Machu Pichu. Die 20 Meter hohen Mauern aus Stein machen sie zu einem Symbol der Chachapoyas-Kultur. Dennoch ist Kuélap nur eines der vielen Monumente, im Utcucamba-Tal gibt es Hunderte weiterer archäologischer Sehenswürdigkeiten. Beeindruckend sind auch die Monumente zu Ehren Verstorbener: an den Abhängen errichtete Mausoleen und Grabstätten, wie zum Beispiel die 1000 Jahre alten Sarkophage von Karajía oder Revash.
Nördlich von Cocachimba, in den Yungas, befinden sich die Wasserfälle Gocta und Yumbilla. Die Fallhöhe des Yumbilla-Wasserfalls ist mit 900 Metern Höhe sogar noch deutlich höher als die des Gocta-Wasserfalls (771 m), aber er ist nur zur Regenzeit (Oktober bis April) wasserführend. Auch beim Gocta-Wasserfall ist die Wassermenge stark von den Niederschlägen abhängig. Die Existenz der Wasserfälle wurde lange Zeit geheim gehalten und so wurden sie auf Landkarten meist nicht eingezeichnet. Den Wasserfall erreicht man in einer zweistündigen Wanderung. Aber es ist nicht nur der Gocta-Wasserfall, sondern auch die exotischen Tiere und Pflanzen, die eine Reise hierhin lohnenswert machen.
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