Reiseziel Arequipa

Reiseinformationen für Arequipa

Auf einen Blick: Arequipa: die schöne, weiße Stadt

Arequipa ist die zweitgrößte Stadt Perus, und stellt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des südlichen Perus dar. Der Spitzname von Arequipa ist „Ciudad Blanca“ (weiße Stadt).

Die Stadt, in deren Umgebung man Spuren menschlichen Lebens aus der Zeit um 6000 v.Chr. fand, ist wegen ihrer Schönheit und ihrer interessanten Geschichte sehenswert.

Die Kathedrale von Arequipa ist allein deshalb besonders, da sie eine komplette Seite der Plaza de Armas einnimmt.
Ebenfalls an der Plaza de Armas befindet sich die Iglesia de la Compañía, die von 1595-1698 für die Jesuiten erbaut wurde und sowohl indigene, als auch römisch-katholische Kunst zeigt.

Das Kloster Santa Catalina gehört zu den wichtigsten religiösen Bauwerken in Südamerika. Die Novizinnen lebten hier völlig autark. Isoliert vom sich entwickelnden Stadtleben fand das Leben im Kloster wie im 16. Jahrhundert statt.

Arequipa ist auch ein sehr guter Ausgangspunkt für Ausflüge in atemberaubende Landschaften wie den Colca Cañyon, Cotahuasi Cañyon (beide sind die tiefsten Schluchten der Erde) oder das Valle de los Volcanes.

Der Colca Cañyon ist 3200 m tief und wurde nach den Colcas, den Getreidelagern der Inkas in versiegelten Gewölben in den Felswänden des Canyon, benannt. Besucher können einige erhaltene Colcas in den Höhlen der Region besichtigen; diese Getreidelager, eine uralte Inkatradition, die seit etwa 1800 v. Chr. belegt ist, haben einen Durchmesser von 1 m und bestehen aus Stroh und Schlamm.

Ebenso sehenswert sind die Städte im Tal des Cañyon wie Yanque und Chivay, deren Aussehen seit beinahe 400 Jahren unverändert geblieben ist, und die vielen Grabmäler und Ruinen aus der Zeit vor der Besiedelung durch die Inka.

Bei Arequipa befinden sich einige Vulkane mit einer Höhe von 5665 bis 6288 m, von denen der Misti (5.822m) die Stadt überragt.

Die Reserva Nacional de Salinas y Aguada Blanca ist seit 1979 ein Naturreservat auf 366.936 ha Fläche und befindet sich in den Provinzen Arequipa und Caylloma. Die Vulkane Misti und Ubinas befinden sich in diesem Naturschutzgebiet. Es wurden hier 138 Vogelarten, 24 verschiedene Säugetiere, 3 Arten von Reptiliien und 4 Amphibienarten gezählt.

Die Sumbay Höhlen auf 4.127 m Höhe befinden sich ebenfalls im Naturreservat Salinas y Aguada Blanca.

Beste Reisezeit: Wann ist die beste Zeit für Reisen nach Arequipa?

In Arequipa herrscht semiarides Klima. Es regnet selten, dafür scheint die Sonne sehr oft. Die Temperaturen sind aufgrund der Höhenlage von 2.335 m gemäßigt und ganzjährig angenehm. Die besten Reisemonate haben wir grün markiert.

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Termine:
15. August: Stadtgeburtstag (zahlreiche Veranstaltungen und Umzüge in Arequipa)

Sehenswertes: Sehenswertes in Arequipa

Arequipa Plaza de Armas
Die Plaza de Armas in Arequipa beeindruckt mit zweigeschossigen Arkaden. Die koloniale Architektur verleiht der Stadt heute ihren besonderen Reiz.
 Kirche
Die Kirche "La Compañía" wurde zwischen 1595 und 1698 für die Jesuiten erbaut und befindet sich am unteren Ende der Plaza de Armas. Sie gilt als gutes Beispiel für die Vermischung des barocken und mestizischen Baustils. Die Fassade zeigt vielfältige Elemente der indigenen wie auch der spanisch-katholischen Kultur.
Kloster Santa Catalina Arequipa
Das Kloster Santa Catalina ist eine kleine abgeschlossende Stadt (20.426 m²) mit Häusern, Plätzen und Gassen. In der 1850 eingeweihten Anlage lebten bis zu 150 Nonnen mit ihren Bediensteten völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Es dauerte bis zum Jahr 1970, dass das Kloster seine Geheimnisse der Öffentlichkeit zugänglich machte. Dabei fand man eine autarke Stadt inmitten der Stadt Arequipa vor, in der es scheinte, als sei die Zeit hier 1579 angehalten worden.
Kloster Santa Catalina Arequipa
Eindrücke vom Kloster Santa Catalina
Kloster Santa Catalina Arequipa
Die Nonnen lebten keineswegs in Armut. Meist wurde die zweite Tochter einer reichen Familie ins Kloster gebeben.
Kloster Santa Catalina Arequipa
Hier wurde die Kleidung gewaschen.
Arequipa
Sehr zu empfehlen ist das Restaurant "Il Nuevo Palomito". Hier gibt es leckere lokale Speisen.
Vulkan Misti
Der Vulkan Misti (5.822 m) befindet sich 20 km vor Arequipa. Der letzte große Ausbruch erfolgte im Jahr 1784. Der Misti ist nach wie vor aktiv und könnte im Falle eines Ausbruchs Arequipa gefährden.
Arequipa Plaza de Armas
Der Treffpunkt am Abend ist definitiv die Plaza de Armas.

Entfernungen: Entfernungen ab Arequipa

Reiseziel
Entfernung Fahrtzeit
Vulkan Misti 68 km 2 h 30 min
Chivay 162 km 3 h
Colca-Schlucht 190 km 3 h 20 min
Puno 294 km 5 h
Cotahuasi 368 km 7 h
Tacna 372 km 5 h
Arica (Chile) 427 km 6 h (+ Grenzformalitäten)
Cusco 485 km 8 h 30 min 
La Paz (Bolivien) 550 km 9 h 45 min (+ Grenzformalitäten)
Lima
1.000 km 16 h 

Verbindungen: Verbindungen ab Arequipa

Flughafen AREQUIPA
Name: Aeropuerto Rodríguez Ballón
IATA-Code: AQP
Entfernung vom Zentrum: 6 km

Aeropuerto Arequipa

Ausgewählte Direktflüge:
Reiseziel Entfernung Flugzeit
Tacna 240 km 45 min
Cuzco 320 km 1 h 
Lima 760 km 1 h 25 min

Bahnhof 
Estación Ferrocarríl de Sur
Entfernung vom Zentrum:  1 km


Zugverbindung:
Reiseziel Entfernung Fahrzeit
Mollendo 130 km 5 h (Züge "Misty" oder "Ampato"
Cuzco (über Puno) 940 km 3 Tage ("Belmond Andean Explorer")

 

Höhenlagen: Berge in der Nähe von Arequipa

Vulkan Picchu Picchu    5.665 m
Vulkan Misti 5.822 m
Vulkan Chachani 6.075 m
Vulkan Ampato 6.288 m

Tiere und Pflanzen: Flora und Fauna in Areqipa und Umgebung


Das Naturschutzgebiet "Reserva Nacional Salinas y Aguada Blanca" befindet sich 35 km außerhalb Arequipas und bietet eine beeindruckende Landschaft aus Vulkanen, Flüssen, Salzseen und bizarren Felsformationen. Hier leben drei der sechs weltweit vorkommenden Flamingoarten, 141 Vogelarten und 358 Pflanzenarten.
Andenkondore, Arequipa, Peru - Reiseinformationen
Andenkondore über dem Kreuz des Kondors. Sie sind in Südamerika von Venezuela bis Feuerland verbreitet, in manchen Regionen aber vom Aussterben bedroht.
Andenkondor, Arequipa, Peru - Reiseinformationen
Kondore wiegen bis zu 15 kg und können eine Flügelspannweite von 3 Metern erreichen.
Tuna Kaktus, Arequipa, Peru - Reiseinformationen
Die Tuna ist eine typische Kakteenart Südamerikas die auch in der Region Arequipa gedeiht.

Kurzgeschichte: Die Kurzgeschichte von Arequipa

8000-6000 v. Chr.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung.

Ab 1250
Die Region gehört zum Reich der Inka.

1535
Eroberung der Region durch den spanischen Konquistador Diego de Almagro el Viejo.

1540
Gründung der Stadt als spanische Residenz unter dem Namen „Villa de Nuestra Señora de la Asunción del Valle Hermoso de Arequipa“. 
Der Name leitet sich mutmaßlich von dem Quechua-Ausspruch „are quepay“ (zu Deutsch: „Ja. Bleiben Sie!“) ab, den der Inka Mayta Cápac bei seiner Ankunft im Tal des Rio Chili gesagt haben soll.

1541
Arequipa erhält die Stadtrechte und entwickelt sich dadurch zur Handelsstadt zwischen Küste und Anden.

1579
Weniger als 40 Jahre nach Ankunft der Spanier beginnt der Bau des Klosters „Santa Catalina“.

1595
Baubeginn der Kirche „La Compañía“ (bis 1698)

1629
Beginn des Baus der Kathedrale von Arequipa

1686
Tod der Oberin des Klosters Ana de los Ángeles. Man schreibt ihr zahlreiche Wunder und Vorhersagen zu.

1784
Zerstörung großer Teile der Stadt durch ein Erdbeben

Ab 1871
Bau der Eisenbahnlinie und damit weitere Stärkung Arequipas als Handelsstadt

1868
Zerstörung der kompletten Stadt durch ein weiteres Erdbeben

1870
Die Eisenbahn fährt von Arequipa nach Matarani.

1844
Der Wiederaufbau der Kathedrale ist beendet.

1868
Schweres Erdbeben, welches viele Gebäude, darunter die Kathedrale, schwer beschädigt.

1904
Die Eisenbahnverbindung wird nach Puno und Cusco verlängert.

1936
Am 28.März wird der später weltbekannte Schriftsteller Mario Vargas Llosa in Arequipa geboren.

1958
Ein Erdbeben richtet schwere Schäden an.

1960
Erneut führt ein Erdbeben zu schweren Zerstörungen in Arequipa.

15. August 1970
Nachdem die Schäden der letzten beiden Erdbeben im Kloster Santa Catalina behoben sind, wird es am heutigen Feiertag (430. Jahrestag der Stadtgründung) dem Publikum geöffnet.

1985
Die im Jahre 1686 gestorbene ehemalige Oberin des Klosters Santa Catalina, Ana de los Ángeles, wird von Pabst Johannes Paul II selig gesprochen.

2000
Ernennung der Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe

2001
Beschädigung vieler Gebäude der Stadt durch eines der schwersten Erdbeben.

2010
Heute leben in Arequipa über 822.000. Menschen, die überwiegend vom Handel und der Landwirtschaft im Tal des Río Chili und zunehmend auch vom Tourismus leben. 

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