Aus dem staubigen, ockerfarbenen San Pedro de Atacama führt die Reise früh am Morgen hinauf in die Anden, wo die Luft dünner wird und die Landschaft immer surrealer erscheint. Hinter der chilenischen Grenze bei Hito Cajones öffnet sich die Weite des bolivianischen Altiplano, und plötzlich liegt sie vor dir: die smaragdgrüne Laguna Verde, eingerahmt von den schneebedeckten Gipfeln des Licancabur. Der Wind trägt Schwefelgeruch herüber, und die Stille ist so vollkommen, dass selbst das Knirschen der Schritte fremd wirkt.
Weiter geht es über endlose Hochebenen, vorbei an dampfenden Geysiren, roten und weißen Lagunen voller Flamingos und Felsformationen, die wie Skulpturen wirken. Schließlich erreicht man den Salar de Uyuni, eine der unwirklichsten Landschaften der Erde. Die weiße Salzkruste erstreckt sich bis zum Horizont, und je nach Jahreszeit spiegelt sich der Himmel darin wie in einem gigantischen Spiegel. Auf der Isla Incahuasi wachsen meterhohe Kakteen, und beim Sonnenuntergang verwandelt sich die Ebene in ein Meer aus Rosa, Gold und Violett.
Nach Tagen in der Einsamkeit des Altiplano wird La Paz mit einem kurzweiligen Flug erreicht und schon taucht man in das geschäftige, chaotische Leben der größten Stadt Boliviens ein. Hier gibt es viel Traditionelles und viel Modernes. Die Stadt liegt in einem riesigen Talkessels vor der Kulisse des schneebedeckten Ilimani. Die Fahrten mit den verschiedenen Seilbahnen bilden ein gelungenes Kontrastprogramm zum Besuch der Altstadt und der indigenen Märkte.
Von La Paz aus führt der Weg weiter nach Norden, hinauf zum tiefblauen Titicacasee, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt. In Copacabana wirkt alles ruhiger, fast meditativ. Die Basilika glänzt weiß in der Sonne, und am Ufer schaukeln bunte Boote im Wasser. Eine kurze Fahrt führt zur Isla del Sol, der mythischen Geburtsstätte der Inka. Wanderungen auf alten Pfaden über Terrassenfelder, vorbei an Lamas und kleinen Dörfern, während der See vor der Kulisse der Andenkordillere wie ein Meer aus Saphir glitzert.
Von Copacabana geht es nach Puno, auf die peruanische Seite des Sees. Von hier aus geht es zu den schwimmenden Inseln der Uros und weiter nach Taquile, wo die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Die Bewohner tragen kunstvoll gestrickte Kleidung, und von den Terrassenfeldern aus blickt man über den endlosen See, der im Nachmittagslicht fast metallisch wirkt.
Schließlich führt die Reise durch das fruchtbare Andenhochland nach Cusco, dem einstigen Nabel des Inka-Reiches. Auf der Fahrt stehen Stopps in La Raya, Raqchi und Andahuaynillas auf dem Plan. Cusco empfängt Sie mit Kopfsteinpflaster, kolonialen Fassaden und Tempelmauern aus perfekt behauenem Stein aus der Inkazeit. In den Gassen mischen sich Geschichte, Kultur und das lebendige Treiben einer modernen Andenmetropole. Cusco ist nicht nur ein Ziel, sondern ein Ankommen - ein Ort, an dem die Eindrücke der gesamten Reise noch einmal nachhallen. Cusco ist zum einen eines der schönsten und beliebtesten Reiseziele Perus, zum anderen aber auch Ausgangspunkt für die Weiterreise zur Inkastätte Machu Pichu oder nach Puerto Maldonado, in den Amazonas-Regenwald.
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