Diese außergewöhnliche Andenreise verbindet die trockenste Wüste der Welt mit den spektakulären Hochlandlandschaften Boliviens und den kulturellen Höhepunkten Perus. Von San Pedro de Atacama über den Salar de Uyuni bis nach Cusco erleben Sie eine Route voller Kontraste, Naturerlebnisse, intensiver Farben und mythologischer Orte, die zu den eindrucksvollsten Regionen Südamerikas zählt. Aufgrund der Verbindung von Chile über Bolivien nach Peru passt diese Brückenreise gut in Ihre Südamerika-Reiseplanung.
Der Reisebeginn in San Pedro de Atacama bietet ideale Bedingungen zur Höhenanpassung. Die Mondlandschaft des Valle de la Luna, die Geysire von El Tatio und die Lagunen des Altiplano stimmen auf die kommenden Tage im Hochland ein.
Auf der Fahrt Richtung Bolivien erleben Sie die farbintensiven Lagunen des Eduardo‑Avaroa‑Nationalparks. Die smaragdgrüne Laguna Verde, die tiefrote Laguna Colorada und die windgeformten Felsformationen der Siloli‑Wüste gehören zu den spektakulärsten Naturkulissen des Altiplano.
Die Route führt vorbei an der Laguna Honda, Laguna Hedionda und Laguna Cañapa, während Vulkane wie Ollagüe und Tapaquilcha die Szenerie dominieren. Die Landschaft wechselt zwischen kargen Ebenen, farbigen Wasserflächen und weiten Hochplateaus, bevor die Region des Salar de Uyuni erreicht wird.
Der Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt, bietet unendliche Horizonte und perfekte Spiegelungen. Die Insel Incahuasi mit ihren meterhohen Kakteen bildet einen eindrucksvollen Kontrast zur weißen Salzfläche und gehört zu den ikonischsten Fotomotiven Boliviens.
Nach Tagen in der Einsamkeit des Altiplano wirkt La Paz wie ein farbenfrohes Kontrastprogramm. Die Stadtbesichtigung führt durch koloniale Viertel, über den Hexenmarkt und mit mehreren Seilbahnen hoch über die Dächer der Stadt - mit Blick auf den mächtigen Illimani.
Am Titicacasee besuchen Sie Copacabana, den wichtigsten Wallfahrtsort Boliviens. Die Exkursion zur Isla del Sol führt zu einem der heiligsten Orte der Anden, wo laut Mythologie der Sonnengott Inti die Begründer des Inkareiches zur Erde sandte.
Die Fahrt nach Cusco ist eine abwechslungsreiche Kulturstrecke mit Stopps in Pucará, La Raya, Raqchi und Andahuaylillas. Tempelruinen, koloniale Kirchen und weite Hochlandlandschaften machen diese Etappe zu einer der interessantesten Verbindungen Perus.
Ab Cusco können Sie diese Reise dann nach Ihren Wünschen ganz individuell fortsetzen. Die besten Möglichkeiten sind:
Machu Picchu - klassisch oder aktiv
Von Cusco aus können Sie Ihre Reise zum Weltkulturerbe Machu Picchu fortsetzen - entweder bequem per Zug oder aktiv über den Inka‑Trail bzw. den Salkantay‑Trail.
Puerto Maldonado - Amazonas erleben
Eine weitere Option ist die Weiterreise in den peruanischen Regenwald nach Puerto Maldonado, wo Lodges, Dschungelpfade und Tierbeobachtungen warten.
Heimreise ab Cusco
Alternativ können Sie Ihre Rückreise direkt ab Cusco antreten und die Andenabenteuer stilvoll abschließen.
Nach dem Besuch der Insel setzen Sie die Fahrt über die scheinbar grenzenlose Salzfläche fort, bis am südlichen Rand schließlich die kleine Stadt Uyuni erreicht wird. Hier endet Ihre dreitägige Jeep‑Expedition durch die surrealen Landschaften des bolivianischen Altiplano - eine Reise voller Farben, Weite und unvergesslicher Naturmomente.
Optional können Sie einen Ausflug nach Tiwanaku buchen - einem der bedeutendsten präkolumbischen Kulturzentren Südamerikas. Besonders zwischen 900 und 600 n. Chr. erlebte Tiwanaku seine Blütezeit, lange vor der Herrschaft der Inka, und beeindruckt bis heute mit monumentalen Steinbauten, präzisen Reliefs und einer tiefen spirituellen Bedeutung.
Auf der abwechslungsreichen Stadtbesichtigung La Paz entdecken Sie die bolivianische Metropole sowohl im Auto als auch zu Fuß und mit mehreren modernen Seilbahnen (Teleféricos). Zunächst führt die Tour durch das historische Zentrum mit der Kirche San Francisco, dem geschäftigen Hexenmarkt und den kolonialen Straßen rund um die Calle Jaén, bevor Sie in die höher gelegenen Stadtteile wechseln, wo sich eindrucksvolle Ausblicke über das gesamte Talkessel‑Panorama öffnen. Die Fahrt mit den Seilbahnen zeigt La Paz aus einer völlig neuen Perspektive: lautlos gleiten Sie über die Dächer der Stadt, vorbei an steilen Hängen, bunten Häusern und tief eingeschnittenen Schluchten, während im Hintergrund der mächtige Illimani (6.439 m) thront.
Heute reisen Sie von Bolivien nach Peru und erleben dabei eine der schönsten Strecken rund um den Titicacasee. Die Fahrt führt zunächst nach Tiquina, wo Sie mit einer kleinen Fähre die rund 800 m breite Tiquina‑Straße überqueren - eine kurze, aber eindrucksvolle Passage zwischen den beiden großen Becken des Sees. Anschließend erreichen Sie Copacabana, den bekanntesten Wallfahrtsort Boliviens, dessen Lage direkt am Ufer des Titicacasees und die Mischung aus indigener Tradition und katholischer Spiritualität sofort faszinieren.
Von hier geht es direkt weiter zum Hafen, wo Ihre Exkursion zur Isla del Sol beginnt. Die Insel gilt als mythologische Wiege des Inkareiches: Der Sonnengott Inti soll hier seine Kinder Manco Cápac und Mama Occlo zur Erde gesandt haben, um die Kultur der Inka zu begründen. Die Sonneninsel ist daher einer der heiligsten Orte der Anden - ein Platz voller Legenden, stiller Buchten und spektakulärer Ausblicke über den tiefblauen Titicacasee.
Nach der Rückkehr nach Copacabana besuchen Sie die Basilika, in der die verehrte Marienfigur Virgén de Copacabana aufbewahrt wird. Ihr werden zahlreiche Wunder zugeschrieben, weshalb Pilger aus ganz Bolivien und Peru hierherkommen. Ebenfalls sehenswert ist der Calvario, ein Kreuzweg mit 14 Stationen, der den Leidensweg Jesu darstellt. Der Aufstieg wird mit einem weiten Blick über die Bucht von Copacabana und die glitzernde Wasserfläche des Titicacasees belohnt.
Von Copacabana aus setzen Sie die Reise schließlich ohne Reiseführer fort und fahren entlang des Sees nach Puno. Die Fahrt endet in Ihrem Hotel auf der peruanischen Seite des Titicacasees - ein stimmungsvoller Abschluss eines Tages voller Kultur, Mythologie und landschaftlicher Eindrücke.
Heute steht ab Puno die Exkursion nach Cusco auf dem Programm - und sie ist weit mehr als ein gewöhnlicher Bustransfer. Die Strecke gilt als eine der kulturell und landschaftlich spannendsten Verbindungen des Andenhochlands und führt zu vier bedeutenden Haltepunkten. In Pucará besuchen Sie das kleine Museum der gleichnamigen Prä-Inka-Kultur, die für ihre markanten Keramikfiguren und die berühmten „Toritos de Pucará" bekannt ist. Weiter geht es nach La Raya, dem mit rund 4.335 m höchsten Punkt der Route, wo sich die Wasserscheide zwischen Titicacasee und Amazonasgebiet befindet und die umliegenden Gipfel ein eindrucksvolles Panorama bieten.
Anschließend erreichen Sie Raqchi, eine der faszinierendsten archäologischen Stätten der Region. Hier stehen die monumentalen Überreste des Tempels des Wiracocha, dessen gewaltige Mauern und Säulen die einstige Bedeutung dieses religiösen Zentrums eindrucksvoll bezeugen. Der letzte Halt ist Andahuaylillas, oft als „Sixtinische Kapelle der Anden" bezeichnet. Die Kirche aus dem 17. Jahrhundert beeindruckt mit üppigen Wandmalereien, vergoldeten Altären und einer außergewöhnlichen Mischung aus indigener Symbolik und kolonialer Kunst.
In Cusco angekommen, werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. Damit endet diese Reise - doch ab Cusco eröffnen sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur Verlängerung. Sie können den Besuch von Machu Picchu anschließen (klassischer Reisebaustein Cusco-Machu Pichu 5 Tage) oder über den Inka‑Trail bzw. Salkantay‑Trail), in den Regenwald nach Puerto Maldonado weiterreisen oder direkt von Cusco aus die Heimreise antreten.
Sollten die hier genannten Hotels ausgebucht sein, erfolgt die Unterbringung in einem gleichwertigen Hotel. Gern vermitteln wir auch Ihr persönliches Wunschhotel.
Bei Reisen über Weihnachten, Neujahr, Ostern und Nationalfeiertagen sind Aufschläge möglich.
Sind Sie mehr als 5 Personen? In diesem Fall können wir die Reise exklusiv für Ihre Kleingruppe zu einem Sonderpreis anbieten und gleichzeitig ganz auf Ihre Wünsche zuschneiden. Ideal für Familien, Freundeskreise, Studiengruppen, Firmen, Institutionen und Vereine.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
4 Wochen vor Reisebeginn
ab 1 Person (die Ausflüge finden in internationalen Kleingruppen statt)
Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die uns zu dieser Reise besonders häufig erreichen.
1. Menschen mit Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen
Besonders vorsichtig sollten sein:
- schwere koronare Herzkrankheit
- Herzinsuffizienz
- Rhythmusstörungen
- kürzlicher Herzinfarkt
Die dünne Luft erhöht die Belastung für das Herz deutlich.
2. Personen mit schweren Lungenerkrankungen
Dazu gehören:
- COPD (mittelschwer bis schwer)
- Lungenfibrose
- schwere Asthmaformen
Die Sauerstoffsättigung sinkt in großer Höhe stark - das kann gefährlich werden.
3. Menschen mit unbehandeltem Bluthochdruck
Hohe Höhen können den Blutdruck zusätzlich steigern. Gut eingestellter Bluthochdruck ist meist kein Problem, aber ohne Behandlung sollte man solche Höhen meiden.
4. Schwangere
Ab etwa 3.000 m wird Höhenlage für Schwangere kritisch. Über 4.000 m wird meist abgeraten, da das Risiko für Komplikationen steigt.
5. Personen mit Blutarmut (Anämie)
Wenig Hämoglobin + wenig Sauerstoff in der Luft = sehr geringe Sauerstoffversorgung. Das kann zu starker Erschöpfung und Atemnot führen.
6. Menschen mit bestimmten neurologischen Erkrankungen
Zum Beispiel:
- Epilepsie (Höhenstress kann Anfälle begünstigen)
- Migräne (Höhenlage kann Attacken auslösen)
7. Kinder unter 3 Jahren
Ihr Körper kann die Höhe schlechter kompensieren, und Symptome sind schwerer zu erkennen.
8. Personen, die bereits früher starke Höhenkrankheit hatten
Wer schon einmal schwere Höhenkrankheit (HACE, HAPE) hatte, sollte Höhen über 3.500-4.000 m nur mit ärztlicher Freigabe besuchen.
Weitere Fragen? Allgemeine Fragen rund um Ihre Reise mit Reallatino Tours beantworten wir in unseren Reallatino Tours – Fragen und Antworten.